Hallo,
es ist immer subjektiv, was eine "vernünftige" PKV ist.
Wichtig ist, dass man alle Gesundheitsstörungen anzugeben hat: auch vorübergehende oder gelegentliche. Alle Diagnosen, die der Arzt notiert hat, können zu unangenehmen Folgen führen (z.B. 1 Tag Arbeitsunfähigkeit wegen Erschöpfungszustand).
Selbst nicht angegebenes Schnarchen hat schon zu unangenehmen Nachfragen von Versicherungen geführt (wenn ein teures Hilfsmittel für Schnarcher beantragt wird).
Probleme von PKV-Versicherten sind hier ausführlich beschrieben:
pkv-ombudsmann.de/taetigkeitsbericht/
Bei den Leistungen sollte man besonders auf Reha/Kuren, Psychotherapie und Hilfsmittel achten.
Zum Vergleich:
db1.rehadat.de/gkv2/Gkv.KHS
Beiträge in der PKV sind immer unabhängig vom Einkommen und der familiären Situation. Das wirkt sich besonders in folgenden Situationen aus:
Insolvenz, Wirtschaftsflaute, Frührente, Altersrente, Sabbatjahr ...
Nachwuchs, nicht berufstätiger Ehegatte, Stiefkinder, Scheidung, Todesfall
Das Kostenerstattungsprinzip der PKV hat einen Haken: Es wird erst im Nachhinein geprüft, ob eine Leistung notwendig war. Der Leistungserbringer hat dann aber schon einen Anspruch auf Vergütung:
(2) Übersteigt eine Heilbehandlung oder sonstige Maßnahme, für die Leistungen vereinbart sind, das medizinisch notwendige Maß, so kann der Versicherer seine Leistungen auf einen angemessenen Betrag herabsetzen. Stehen die Aufwendungen für die Heilbehandlung oder sonstigen Leistungen in einem auffälligen Missverhältnis zu den erbrachten Leistungen, ist der Versicherer insoweit nicht zur Leistung verpflichtet.
pkv.de/recht/musterbedingungen/mb+kk+2009.pdf
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Ein Wechsel zwischen den gesetzlichen Krankenkassen ist auch für Schwerkranke möglich. In der PKV ist dann ein Wechsel praktisch unmöglich.
Vielleicht interesssant:
focus.de/finanzen/versicherungen/krankenversicherung/tid-5429/krankenversicherung-zehn-irrtuemer-ueber-die-privaten+aid+52165.html
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bundderversicherten.de/app/download/BdV+PKV-Broschuere.pdf
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handelsblatt.com/themen/+p=909,qtxo=PKV+Verband+der+privaten+Krankenversicherung+eV
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http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/krankenversicherung/privatekrankenve...
(Pluszeichen durch Unterstriche ersetzen)
Vor einer (oft lebenslangen) Entscheidung GKV oder PKV sollte man sehr ausführliche Gespräche mit PKV-Experten und GKV-Experten führen (die Auswirkungen sind häufig so gravierend wie ein Hauskauf). Teilweise können die GKV-Mitarbeiter gezielt auf die Schwachstellen eines in Aussicht genommenen PKV-Tarifs eingehen.
Viel Erfolg bei der richtigen Entscheidung!
Gruß
RHW
Woher hast du denn diese Weisheit?