Bekommt man eine Unterstützung; Wohnung et.?

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6 Antworten

Außer selbst auch im Jobcenter gemeldet zu sein und zusätzliche Beihilfe neben dem Lehrlingsentgeld beantragen zu müssen, gibt es für solche Angelegenheiten auch noch die Wohngeldstelle als Anlaufpunkt zumindest. Die befindet sich meines Wissens meist im Rathaus, bzw. gibts ja auch Bürgerbüros, wo man genau erfragen kann.

Wohngeld kann man glaub ich ab dem 18.Lebensjahr beantragen, solang keine Leistungen vom Jobcenter beantragt oder bewilligt wurden.

Wenn die Mutter aber arbeitslos ist und übers Jobcenter also ALGII bezieht, könnte es bissl schwieriger sein, weil eine mir bekannte Regelung vorsah, daß man außer bei Einzelsituationen, bis zum 25. Lebensjahr im elterlichen Haushalt wohnen bleiben muß. (Also auch je nachdem, wo die Ausbildungsstelle ist. Wenns weiter außerhalb ist, kann es einfacher möglich sein vielleicht.)

Ob und wie dem aber noch so ist, kann ich leider nicht mit Sicherheit sagen. Bin da eben nicht auf dem aktuellsten Stand in dieser Minute. Weiterhin gibt es aber von Bundesland zu Bundesland verschiedene Gesetzmäßigkeiten und Regelungen.

Wenn die Mutter arbeitslos mit ALGII ist, ist der Grundbedarf einschließlich Kosten für Unterkunft und Heizung abgedeckt. Mir entzieht sich aber grad meiner Kenntnis, ob nicht auch das Kindergeld als Einkommen mit angerechnet wird. Beim Lehrlingsentgelt dürfte eine Anrechnung, weil Einkommen innerhalb der Bedarfsgemeinschaft, verankert und gegengerechnet sein. Regulär muß die Mutter beim Jobcenter alle Einkünfte vorweisen und danach wird dann der Bescheid erstellt.

Daß alles Mögliche an Einkommen angerechnet wird, ist mir aber insofern bekannt, weil zum Beispiel auch Krankengeld als Einkommen angerechnet wird.

Hier bleibt echt nur auf Ämtern genauestens zu erfragen, da jede Einzelsituation eine eigene Entscheidung bekommt. Und weiterhin die Gesamtsituation, welche Leistungen wie bewilligt wurden genauestens zu betrachten.

Bitte beachten, ich bin nicht auf dem allerneuesten Stand der Dinge eben - sollte sich etwas geändert haben, bzw. wie ich schon schrieb, daß je nach Bundesland einzelne Regelungen zutreffen können.

Ich hoffe, trotzdem ein klein wenig hilfreich erstmal.

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Bei mehr als 550,-- Euro netto braucht ihm die Mutter garantiert kein Geld mehr für Lebensmittel hinzulegen, wenn sie verreist. Außerdem kann die Mutter das Kindergeld in jedem Fall als Mietanteil behalten.

Oder er muß, wenn er auszieht, mit den 740,-- Euro ( dann incl. Kindergeld ) auskommen.

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Es gibt die Berufsausbildungsbeihilfe vom Arbeitsamt. Dafür muss er zur Jugendarbeitsagentur gehen und sich die nötigen Papiere holen. Das Gehalt der Mutter zählt da allerdings mit rein. Ich weiß allerdings nicht, ob er da sonderlich viel bekommt solange er noch zuhause wohnt, mein Freund konnte das erst nach dem Auszug beantragen. Aber nachfragen kann man ja mal 😊

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ob es eventuell Förderungen gibt für die Bezahlung der Wohnung ect.

Ganz sicher gibt es da keine Unterstützung vom Staat.

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Kommentar von Rheinflip
10.09.2016, 18:09

Falsch 

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Also das Kindergeld kann er direkt auf sein Konto überweisen lassen.

Kindergeld heißt Kindergeld, weil es für die Kinder ist. Es ist nicht dafür das, dass Eltern sich einen Bunten machen, weil sie Kinder haben.

In dem Alter kann er zum Jugendamt gehen und die Auszahlung direkt auf sein Konto beantragen. Das wird dann auch gemacht, bzw. da wird nicht die Zustimmung seiner Mutter eingeholt.

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Kommentar von wilees
10.09.2016, 18:05

Hier macht sich niemand einen Bunten, sondern stellt dem Auszubildenden eine Wohnung zur Verfügung. Ja und dieser hat sich dann auch entsprechend seinem Einkommen an den Lebenshaltungskosten zu beteiligen.

Und wenn man schon keine Ahnung hat, sollte man besser die Finger still halten. Seit wann wäre das Jugendamt für die Zahlung des Kindergeldes zuständig?

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Kommentar von Susa1991
10.09.2016, 18:49

Was du da sagst ist echt Schwachsinn 😂 das Kindergeld ist für das Kind ja, aaaber davon kaufen die Eltern Lebensmittel zahlen Strom und Wasser und was sonst so alles an Nebenkosten aufkommt, wenn er das Kindergeld haben will kann die Mutter Miete verlangen. Besser wäre es wenn er auszieht er kann sicher zur Caritas gehen und sich da Hilfe holen

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