Bekommt man bei einer künstlichen Befruchtung mit fremden Spendersamen eigentlich Informationen über den Spender des Samens, denn dieser Mensch ist ja irgendwie auch Teil des dann entstehenden Kindes und es kann doch für das Kind später sehr wichtig sein, hierüber etwas zu wissen.

Der Spender bleibt meines Wissens nach Anonym.
SandraBerlin am 16. Oktober 2007 16:37 Für den Spender gilt:
Der Spender bleibt gegenüber dem Wunschelternpaar grundsätzlich anonym. Damit ist er vor möglichen Ansprüchen des Wunschelternpaares geschützt.
Der Spender erhält keine Information über die Verwendung seiner Samenproben bzw. über die Anzahl oder Identität der mit Hilfe seiner Spermien gezeugten Kinder oder dessen Eltern. * Nach der heutigen Rechtslage ist der Spender nicht vollständig vor möglichen Ansprüchen eines von seiner Samenspende abstammenden Kindes geschützt (Erbanspruch). Auszug aus: http://www.berliner-samenbank.de/spender/rechtliche-situation.html
Samml am 16. Oktober 2007 16:56 Sehr interessant, nun wird nicht mehr gespendet, bei so vielen möglichen Erben bleibt ja nichts für die Kinder die in den Straßen "Hallo Papa " rufen! :)
SandraBerlin am 16. Oktober 2007 17:10 Na dann sollte man das Geld mal sicherheitshalber gut Anlegen was man beim Samenspenden bekommt. Man(n) kann ja nie wissen ;-)

Grundsatz bei Samenspenden ist die strikte Anonymität des Spenders

Niemals, damit nichts- und niemand später evtl. Ansprüche stellen/Rückschlüsse ziehen kann.
SandraBerlin am 16. Oktober 2007 16:51 nicht ganz richtig! Hier noch mal: Nach der heutigen Rechtslage ist der Spender nicht vollständig vor möglichen Ansprüchen eines von seiner Samenspende abstammenden Kindes geschützt (Erbanspruch).
So ist es.
Wie: nichtmal über körperliche Merkmale (Haar- und Augenfarbe, Größe u.ä,)??