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Bekommt man bei einem Burnout eventuell auch Panikattacken?

Frage von Rimmel Rimmel

eine freundin von mir hat meiner ansicht nach ein burnout. sie ist im job total gestresst und hat einen chef, der ihr viel zu viel aufhaltst, außerdem wird sie, weil der liebling von ihrem chef, auch noch von den kollegen gemobbt. momentan weigert sie sich allerdings noch, ihren zustand einzusehen und schleppt sich weiterhin durch den stress. in letzter zeit wird sie allerdings immer komischer. wenn wir z.b. im aufzug fahren, kann sie das nicht mehr ertragen und gestern ist sie beim fahrradfahren über eine brücke fast ausgerastet. ich mache mir große sorgen. können diese plötzlichen panikschübe eine folge des nicht behandelten burnouts sein?

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Antworten (5)

  • 6
    Antwort von HerrLich HerrLich

    Burnout scheint das neue Lieblingswort zu sein. Ohne Diagnose weiß niemand was ihr fehlt. Versuch' sie zu einem Arztbesuch zu überreden, bevor sich die Probleme manifestieren.

    Kommentar von Frohnatur FrohnaturFrohnatur

    Ich bin der gleichen Meinung. DH.

    Kommentar von franzhman franzhman

    Ein Burnout ist sehr wahrscheinlich beim Panikattacken. Frag mal einen Experten.

    Hier kannst du noch mehr über Panikattacken erfahren:

    http://www.facebook.com/pages/Weg-mit-der-Panik/228227133884810

  • 3
    Antwort von Luise Luise

    Dringend sofort was machen. Wenn sie das jetzt in Griff bekommt, dann kann sie ihren Job später wieder mit voller Energie bewältigen. Bei einem richtigen "Burnout" gibt es Leute, die immer Panik im Arbeitsleben haben werden und so fast erwerbsunfähig werden. Unbedingt gleich was unternehmen und mit dem Chef sprechen und Urlaub/Auszeit nehmen plus Behandlung. Sie wird es nicht einsehen wollen, da musst Du hartnäckig sein.

    Kommentar von Shira ShiraShira

    Ein wirklich guter Rat.

    Kommentar von Luise LuiseLuise

    Ich war selber mal nahe dran am Burnout. Man denkt es geht immer so weiter/wird schon wieder besser.

    Aber mein Mann hat dann jemanden in sein Team bekommen, der richtigen Burnout hatte: Obwohl man speziell besprochen hat, was man ihm aufbürden kann und ganz viel Rücksichtnahme angesagt war, hat der Kollege nach 1/2 Jahr festgestellt, dass er das trotzdem nicht bewältigen kann und ist aus der Firma auf eigenen Wunsch und Beratung durch seinen Arzt ausgestiegen. Furchtbarer Schicksalsschlag, vom Top-Mitarbeiter zur Erwerbsunfähigkeit.

    Also unbedingt was machen, so lange das noch geht.

    Ich hab das gemacht und mir geht es gottseidank gut und ich freue mich bei meiner Arbeit. Hab ich immer gemacht, aber war einfach viel zu viel.

  • 2
    Antwort von koira1975 koira1975

    Ja, da könntest Du recht haben. Panikattacken entstehen u.a. in Stresssituationen und bei Erschöpfung. Hier kannst Du es nachlesen: http://www.psychotipps.com/Panikattacken.html

    Bleib dran bei Deiner Freundin und biete ihr immer wieder Unterstützung an.

  • 1
    Antwort von Patron Patron

    natürlich muß der sache auf den grund gegangen werden. aber einstweilen wäre eine kleine soforthilfe für die panikartigen schübe sinnvoll: bachblüten-notfalltropfen, vier tropfen auf die zunge, nach 15 min. bei bedarf wiederholen, das besänftigt garantiert die panische stimmungslage.

  • 0
    Antwort von Perfetto Perfetto

    Hallo Rimmel,ich hatte vor ein paar Monaten auch einen sogenannten Burnout-Zusammenbruch und hatte anfangs richtige Panikattacken,wenn ich unter Menschen ging,z.B.in Kaufhäusern. ich habe es mit Bachblüten und Pflanzlichen Beruhigungsmitteln und viel Schlaf in den Griff bekommen. Alles Gute Perfetto

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  • medizin-im-text.de

    Angststörung – das große Zittern

    Angst und Furcht – ein Unterschied wie Tag und Nacht. Furcht ist gegen etwas Bestimmtes gerichtet: Ich fürchte mich vor dem Löwen. Angst ist da eher vage; man weiß nicht, was kommt. Menschen mit einer Angststörung leiden besonders unter diesem vagen, “unheimlichen” Gefühl.

    Viele leben fast ständig mit einem Angstgefühl. Manchmal müssen sie der Angst nachgeben und sich eine Weile zurückziehen. An anderen Tagen haben die Betroffenen Kraft, der Angst aktiv zu begegnen und sich eben nicht vor bestimmten Situationen zu drücken. Die frei flottierende Angst ist meistens Teil von verschiedenen psychischen Problemen. Beispielsweise ist die Borderline-Störung meistens mit solchen Ängsten verbunden. Häufig haben die Betroffenen auch eine Depression, leiden unter Hypochondrie, einem Reizdarmsyndrom oder unter Zwangsgedanken. Eine Psychotherapie hilft in sehr vielen Fällen, so dass irgendwann auch die eigenen Beruhigungsversuche wieder wirksam werden. Menschen mit einer Phobie haben sehr starke Angst vor bestimmten Dingen: vor Schlangen, Mäusen, engen Räumen (Klaustrophobie) oder weiten Plätzen (Agoraphobie). Andere leiden an einer Sozialphobie und trauen sich manchmal kaum noch aus dem Haus. Straßenbahnfahren wird so unmöglich wie das Reden vor einer Gruppe. Und wer von einer Herzphobie betroffen ist, den peinigt die Angst, jeden Moment am Herzstillstand zu sterben.

    Bitte lesen SIe hier weiter: medizin-im-text.de - Angststörung – das große Zittern

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