Frage von sunnie 02.09.2010

Bekommt man Arbeitslosengeld, wenn man einen Auflösungsvertrag macht?

  • Antwort von Xandros 02.09.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    von einem aufhebungsvertrag ist dringend abzuraten, weil du so deine arbeitslosigkeit selbständig herbei führst und es zu einer sperrzeit von 12 wochen kommt. heißt du bekommst 12 wochen kein geld und dein arbeitslosengeld wird um 12 wochen gemindert.

  • Antwort von Dine81 02.09.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Also im Normalfall wirst du eine Sperre bekommen, weil du deine Arbeitslosigkeit selbst herbeigeführt hast. Du solltest dich wenn dann kündigen lassen.

  • Antwort von DerHans 02.09.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wenn du die Arbeitslosigkeit fahrlässig selbst herbei führst, wird das AlG für 12 Wochen gesperrt. Ein Aufhebungsvertrag gehört da selbstverständlich auch dazu. Die Sperre kann aufgehoben werden oder unterbleiben, wenn ein wichtiger Grund für die Kündigung/Aufhebungsvertrag vorliegt. Was ein wichtiger Grund ist, wird in der Einzelfallprüfung geklärt.

  • Antwort von lenzing42 02.09.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Der Auflösungsvertrag wird wie eine Eigenkündigung behandelt,also gibt es eine Sperre.

  • Antwort von Schuhu 02.09.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wer einen Arbeitsplatz hat, soll ihn unter allen Umständen halten, sonst gibt es eine Sperre. Aufhebungsvertrag heißt ja, dass der Arbeitgeber keine Handhabe hat, dir zu kündigen. Täte er es, könntest du Kündigungsschutzklage erheben. Besprich mit deinem Arbeitgeber, dass er dich kündigen soll (betriebliche Gründe) und dass du die Füße stillhältst und nicht klagst.

  • Antwort von Meinereiner67 02.09.2010

    Das Argument ist, dass du deimem Arbeitsplatz nicht leichtfertig u. grundlos aufgeben darfst.

    N Aufhebungsvertrag ist wie ne Eigenkündigung, weil das ja das (einvernehmlich) auch Dein Wille ist.

    Wenn der Chef rechtswirksam kündigen könnte, bräucht der keinen Aufhebungsvertrag anzubieten.

    Wenn der Cherf also eigentlich nicht rechtswirksam kündigen kann, haste deine arbeitslosigkeit doch selbst verursacht.

    Wenn ehrenhaft angeboten wird, dass man z.B. auf ne Anzeige o.ä. verzichten würde, ist der Arbeitnehmer wieder selbst schuld.

    Wenn bei Fehlverhalten des Arbeitnehmers ausreichend Gründe vorliegen, die zur Kündigung berechtigen würden, müsste der Chef keinen Aufhebungsvertrag anbieten.

    Einen Aufhebungsvertrag bietet ein Chef nur an, wenn die Kündigung nicht ausreichend begründet werden kann.

    Deshalb ist es ne Todsünde einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben.

    Es sei denn, man hat sich wirklich nachweisbar was zu schuzlden kommen lassen.

    In so einem fall wissen aber auch die Ämter, dass n Aufhebungsvertrag das Gleiche ist, wie ne Eigenkündigung o ne ausreichend begründete Kündigung.

    Weil das deshalb immer verschulden des Arbeitnehmers ist, dass der seinen Arbeitsplatz los ist gibt dann richtigerweise ne Sperrzeit.

    Also: wenn man nix wirklich Schlimmes gemacht hat, sollte man n Aufhebungsvertrag auch unter Druck NIEMALS unterschreiben.

  • Antwort von Taylorpicker 02.09.2010

    Wenn der Auflösungsvertrag länger dauert als eine normale Kündigung, passiert gar nichts, du bekommst dann also dein Geld.

  • Antwort von Bitcherella77 02.09.2010

    Du bekommste erstmal ne fette Sperre von 3 Monaten es sei denn das der Aufhebungsvertrag dein vertragliche Kündigungsfrist wart.... ist ein ganz neues Urteil

  • Antwort von Sissi2009 02.09.2010

    Ich habe damals Arbeitslosengeld bekommen nach einem Aufhebungsvertrag. LG

  • Antwort von Orchidee1 02.09.2010

    Dann dürfte es kein Geld geben.

    such Dir was neues und kündige dann.

  • Antwort von mariii85 02.09.2010

    mach da auf gar keinen fall, meinem freund haben sie ne dreimonatige sperre gegeben und dann schauts echt mager aus!!!!

  • Antwort von Bratpitt 02.09.2010

    Dann kommt es darauf an, warum dieser Vertrag zustande kam ...

    Es ist eine beidseitige Kündigung ...

  • Antwort von Kathy0905 02.09.2010

    Hm.. ist ein Auflösungsvertrag sowas wie ne Einwilligung seinen Vertrag auslaufen zu lassen?

    Ich denke schon.. weil.. ich hab z.B. auch mein 3. Lehrjahr abgelehnt und auch mein Arbeitslosengeld jetzt sicher :)

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