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Bekommt ihr auch fast jeden Tag von irgendeiner Gesellschaft einen Anruf ?

gefragt von marina09marina09 am 02.04.2007 um 20:22 Uhr

Ob NKL oder SKL oder Lotto...sogar Umfragen ..und aufdringlich sind die..wie kann man sowas abstellen?Ist es unfreundlich wenn man dann auflegt...die lassen einen ja nicht zu Wort kommen.Wie macht ihr das?


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Brummi
beantwortet von Brummi am 2. April 2007 20:29
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Nicht fast jeden Tag, aber auf jeden Fall oft genug. Denke, dass man nicht einfach auflegen sollte, sondern versuchen sollte zu sagen, dass man kein Interese hat. Hier gab es schon mal recht passende Antworten: http://www.gutefrage.net/frage/wie-kann-ich-mich-gegen-die-immer-haeufiger-werde...wehre

Gruß Brummi


gri1su
beantwortet von gri1su am 2. April 2007 20:35
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Auch wenn diese Leute gerne etwas Anderes behaupten: Solche Werbemethoden sind verboten. Telefon"beratung" darf nur für einen vorhandenen Kundenstamm durchgeführt werden. Ich sage denen immer, sie mögen mir doch bitte schriftliche Unterlagen zur Prüfung zusenden, und dann lege ich auf. Diese Unterlagen kommen natürlich nie.....


UlfDunkel
beantwortet von UlfDunkel am 3. April 2007 15:26
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Ich habe genau einem Umfrageinstitut gestattet, mich auch telefonisch zu befragen. Dieses Institut aber ruft mich nie an, weil ich dessen Umfragen schon per Webformular beantworte.

Wenn sonstjemand von einem Callcenter anruft, sehe ich das gleich daran, dass ich nichts sehe. Keine Nummer eben. Fast alle meine Geschäftspartner/innen und Verwandtschaft sowie Bekannte zeigen ihre Telefonnummer, so dass mir idealerweise gleich im Telefondisplay oder im Fritz!Fon angezeigt wird, wer mich da anrufen will.

Daher bin ich immer gleich moralisch darauf eingestimmt, dass mich gleich eine Dose, irgendjemand mit einem lustigen sächsischen Akzent oder jemand mit völlig dusseligen Fragen bombardieren will.

Je nach Lust und Laune nehme ich mir sogar Zeit für die Anrufenden und manchmal mache ich Spielchen mit ihnen. Die Anruf-Sklav/inne/n sind ja meist nur arme Daddel, die ein bißchen Geld verdienen müssen (meist so ca. 5-7 EUR netto pro Stunde). Aber die Fragen oder Anliegen sind oft eben zu putzig.

Wenn mir jemand ne Lebensversicherung oder Lose für ne Lotterie per Telefon verkaufen will, frage ich oft gleich am Anfang, ob ich ihm/ihr denn auch was verkaufen könne. Das ist meist so überraschend, dass die Leute wirklich zurückfragen, was ich ihnen denn verkaufen wolle. Ich sage dann sowas wie: "Ich hätte da noch etwa 2 Kubikmeter gebrauchten Torf, oder könnten Sie ein paar Gleitschuhe von 1962 gebrauchen, garantiert nur einmal benutzt?"

Die Reaktionen darauf sind ebenfalls unterhaltsam. Meist höre ich aber nur noch das bekannte "Tüüt - tüüt - tüüt" und anschließend zumindest von der Firma -- nichts mehr.

Sehr nett ist auch, interessiert zu tun und die Post-Adresse der Firma zu erfragen, für die der CallCenterAgent anruft. Oft geht dann schon das Gestammel los: "Och, äh, also, das weiß ich jetzt gar nicht, weil, wissen Sie, wir sind hier in so'nem Callcenter in Leipzig, ..."

Oder ich erhalte die Adresse samt der Rückfrage "Wofür brauchen Sie die Adresse denn?" Darauf antworte ich dann ganz ruhig: "Och, damit ich Sie anzeigen kann, denn diese Art der Telefonwerbung ist in Deutschland seit Jahrzehnten verbo ..." --- "Tüüt - tüüt - tüüt"


lodda50
beantwortet von lodda50 am 3. April 2007 00:22
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Also ich mache es so, habe ich Zeit und Lust dann frage ich den Anrufer und löchere ihn mit Fragen nach seinen Namen, Istitut, Firma und wie es ihm geht,wenn er dann immer noch aushält, teile ich ihm mit, das Telefhonwerbung verboten ist und ich ihn bei der Verbrauerzentrale Anzeige.


doro52
beantwortet von doro52 am 2. April 2007 20:30
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Diese Anrufe nerven mich gewaltig. Inzwischen lege ich einfach auf ohne ein Wort zu sagen. Unhöflich oder nicht. Denen ist es ja auch nicht zu unhöflich nach 20 Uhr anzurufen. Wobei mir die Leute in den Callsendern schon etwas leid tun. Aber bei soviel Belästigung fällt mir nichts anderes ein.





anonym
beantwortet von smatzen am 2. April 2007 22:11
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Ein lautes "STOPP, ich kaufe nichts, sparen sie sich ihren Atem für jemand anderen." hat schon einigen die Sprache verschlagen.

Kommentar von 6d7dedd6cb0cf31d8895af96b8052ffcsmallkrauthexe am 2. April 2007 22:12

Finde ich gut!!!:-)


Kabark
beantwortet von Kabark am 3. April 2007 09:27
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Also ich mach' mir da gern einen Spaß draus....ich drehe den Spieß einfach um. Funktioniert meistens recht ordentlich. Was glaubt ihr, wie schnell die keine Lust mehr haben, wenn sie merken, dass sie als Telefonseelsorge benutzt werden? ;-)


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 2. April 2007 20:31
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Diese lästigen Anrufe kenne ich leider auch.

Ich spreche dann, wenn sie mich nicht zu Wort kommen lassen, laut gegenan und teile ihnen mit, dass ich grundsätzlich nicht Lotto spiele und sie sich die Zeit sparen können.

Dann kommt allenfalls noch die Gegenfrage, ob ich denn kein Geld gebrauchen kann.

Kommentar von 64eb3038eb2b54d5aa3bec17bdc7fcafsmallmarina09 am 2. April 2007 20:39

das haben sie mich auch des öfteren schon gefragt und als ich nein gesagt habe...meinten sie da wäre ich die einzige die nichts gewinnen will.so ist das nun meinte ich dann.... :)


Mismid
beantwortet von Mismid am 2. April 2007 20:32
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bei mir so 1 mal pro Monat, wird aber immer weniger. Seit ich nicht mehr so oft an Gewinnspielen teilnehme. Vor allem Burdaverlag ist sehr aufdringlich! Man muß ja nichts sagen. Ich lasse die Leute erstmal 5 Minuten reden und sage dann daß ich nie an Gewinnspielen teilnehme, weil ich es unmoralisch finde, ich nichts abonieren und kein Geld habe, ansonsten wäre ich an langfristige Verträge gebunden aus denen ich erst wieder in 5-10 Jahren aussteigen kann, danach könnten sie sich ja wieder melden - vielleicht hätte ich bis dahin auch ein Einkommen von mehr als 50 Euro im Monat. Die meisten legen dann auf...

Kommentar von Simple_avatar5smallMismid am 2. April 2007 20:37

sofort lege ich allerdings auf, wenn Automaten anrufen, die mitteilen man hätte etwas gewonnen und müßte nur die Taste XY oder Nummer XXXXX anrufen. Das sind dann eh nur teuere Nummern zum abzocken, gewinnen kann man nie etwas! Und an Günther Jauchs Lotteriespiel bin ich nicht interessiert. Ich geh nicht ohne Bezahlung ins Fernsehen! Nicht mal Radio ;-)


luperi
beantwortet von luperi am 2. April 2007 20:47
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Ich lege einfach auf, wie doro52 schon sagt, die rufen nach 20 UHR an.Und das ist unhöflich, also bin ich es auch!!!


loopwithme
beantwortet von loopwithme am 2. April 2007 21:08
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In der Regel haben alle, die hier von derart vielen Belästigungen berichten, irgendwann mal irgendwo irgendetwas völlig harmlos Klingendes unterschrieben, vielleicht eine Umfrage oder ein Gewinnspiel oder weiß der Kuckuck was. Da stand dann irgendwo in einer Ecke, selbstverständlich möglichst als Kleingedrucktes, dass man einverstanden ist, telefonisch kontaktiert zu werden...

Denn Callcenter wissen auch, dass sie eine Einwilligung für ihren Telefonterror brauchen, die Strafen sind ziemlich empfindlich, wenn sie sich nicht dran halten. Ich kenne ein Callcenter, das genau mit der oben beschriebenen Methode arbeitet (SKL-Lose). Die verwenden Unterschriften einer Straßenverlosung, an denen die Leute teilgenommen haben, und damit man sie im Falle eines Gewinns kontaktieren kann, braucht man natürlich, neben der Unterschrift, auch die Telefonnummer...


anonym
beantwortet von BananaJoe am 2. April 2007 21:48
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Ich habe den passus mit dem einverstanden sein telefonisch kontaktiert zu werden auch schon durchgestrichen, das interessiert die aber wenig. Wenn die mir nicht zuhören wollen, lege ich nicht auf sondern schalte den Lautsprecher ein und lege den Hörer auf den Tisch bis die irgendwann auflegen, ist doch deren Kohle oder ich nehme mein Gegenwehrskript. Falls das jemand haben möchte, E-Mail an mich und ich schick es zu.


anonym
beantwortet von Rolfe am 2. April 2007 22:24
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Ja, und das geht mir tierisch auf den Geist. Meist lege ich gleich wieder auf. Wenn der Anrufer beharrlich weiter anruft, nutze ich das Sicherheitspaket der Telekom, gebe nach Auflegen des Hörers einen bestimmten Code ein und habe für immer meine Ruhe. Bei neuem Anruf hört der ein Tonband und es klingelt nicht mehr bei mir.


Kolibri
beantwortet von Kolibri am 3. April 2007 10:23
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Wenn ich nicht zu Wort komme, rufe ich einfach laut "STOP". Dann erkläre ich der Dame, dem Herrn, dass ich finanziell gerade "total am Ende" bin!

2 Kinder, Mann zahlt für seine beiden auch noch - gesundheitlich gehts auch besch.... usw.

Da schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe: Ich konnte mal so richtig schön meinen Frust ablassen, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen und die von der Gesellschaft streichen mich ganz schnell von der Liste, denn sie wollen ja nicht riskieren kein Geld zu bekommen! ;))


anonym
beantwortet von Kaktuspink am 3. April 2007 15:16
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Meistens sind die Anrufe von einem Endlosband,ich lege einfach wieder auf,ohne Komentar





rarichter
beantwortet von rarichter am 21. November 2007 15:11
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Werbung per Fax, E-Mail, Anruf oder SMS

Seit das Internet und E-Mail sich etabliert haben, hat auch die Werbung diesen Bereich für sich entdeckt. Immer öfter wird Werbung per E-Mail, sowohl individuell als auch massenhaft, versandt. Leider handelt es sich in den meisten Fällen um unerwünschte Nachrichten.

Nach ständiger, aber nicht einhelliger und schon gar nicht unwidersprochener, Rechtsprechung ist auch die unverlangte Werbung mittels E-Mail, Telefax, SMS oder Werbeanruf sowohl an Privatpersonen als auch an Unternehmen unzulässig, und zwar auch und gerade dann, wenn sie zur Aufnahme eines erstmaligen geschäftlichen Kontaktes dient.

Handelt es sich beim Empfänger einer unaufgeforderten Werbe-E-Mail jeweils um einen Gewerbetreibenden, ist zudem einen Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb zu bejahen. Der Gewerbetreibende hat dann einen Unterlassungsanspruch aus §§ 1004, 823 Abs. 1 BGB gegen den Absender. Ein Wettbewerbsverstoß nach § 1 UWG muss nicht zugleich gegeben sein, wenn Absender und Empfänger in völlig verschiedenen Branchen tätig sind, so dass jeglicher Wettbewerb fehlt. Eine Eigentumsverletzung aus § 823 Abs. 1 BGB lehnt selbst das strenge LG Berlin in diesem Fall mit der Begründung ab, der Empfang einer unerwünschten E-Mail beeinträchtige keine materiellen Güter, sondern lediglich Zeit, Arbeitsaufwand und Speicherplatz des betroffenen Empfängers bzw. Computers. Diese Aspekte würden als Vermögensbestandteile jedoch, anders als bei der Telefaxwerbung, bei der das Eigentum an Papier und Toner regelmäßig betroffen sei, nicht dem Eigentumsschutz unterfallen.

Von einem stillschweigenden Einverständnis kann hier – anders als bei Werbung per Post – grundsätzlich nicht ausgegangen werden, insbesondere dann nicht, wenn keine besonderen, aus der Sphäre des Adressaten stammenden Umstände vorliegen, die es für den Adressaten erwünscht erscheinen lassen, die Werbung gerade per E-Mail anstatt per normalem Brief zu erhalten. An einem E-Mail-Postfach bzw. Telefon oder Faxgerät kann man eben keinen Hinweis anbringen. Bei Unternehmen können solche besonderen Umstände vorliegen, sofern der Werbende die begründete Vermutung haben darf, sein Angebot sei für das Unternehmen von Interesse. So kann ein medizinischer Fachbuchverlag seine Produkte Ärzten anbieten.

Werbung per Newsletter oder in anderen o.g. Varianten ist ebenfalls grundsätzlich verboten, solange der Empfänger nicht sein Einverständnis erklärt hat. Einverständnisse in AGB sind nach herrschender Rechtsprechung idR unwirksam. Aber auch ein einmal wirksam erklärtes Einverständnis gilt nicht bis in alle Ewigkeit.

Voraussetzung für die Unzulässigkeit der Zusendung der unverlangten Werbung per E-Mail ist jedoch immer, dass der Empfänger mit der Zusendung nicht einverstanden ist. Dabei trägt der Absender die Beweislast für das Bestehen eines Einverständnisses. Die Tatsache, dass ein Nutzer seine E-Mail-Adresse freiwillig in ein für jedermann zugängliches E-Mail-Verzeichnis hat eintragen lassen, führt aber auf keinen Fall zu der Vermutung, er sei mit der Zusendung von Werbung per E-Mail einverstanden.

Die Betroffenen können sich mit der vollen Härte des Gesetzes gegen die Absender wehren. Sofern die Betroffenen Anwälte einschalten, können diese Abmahnungen teuer werden. Ferner besteht nach deutschem Datenschutzrecht ein Auskunftsanspruch des Betroffenen; der Absender muss offen legen, woher er die Betroffenendaten hat und an wen er sie weitergegeben hat.

Der betroffene Access Provider kann technisch und rechtlich reagieren. Zu beachten ist aber, dass er zwar für Wettbewerbsverstöße via Internet meist nicht haftet, aber zur Sperrung der Nutzung im Rahmen technischer Möglichkeiten verpflichtet ist.




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