Guten Tag!
Papst ist man ja in 97% aller Fälle, bis man stirbt. Nun die Frage, die mich seit Bennis Ernennung :D beschäftigt: Bekommt der gute Mann eigentlich finanzielle Mittel für seine Arbeit? Wie läuft das? Hat der Papst ein Girokonto oder kriegt monatlich eine Lohnabrechnung? Das interessiert mich wirklich brennend!
Danke für alle, die ihr Wissen mit mir teilen möchten!
Naja, aber jetzt mal nur für den Fall das:
Sagen wir, er möchte sich ein neues Bücherregal (was anderes fällt mir grad nicht ein), muss er da jemanden um Geld fragen oder ist er sowas wie der Vatikan-Bank-Prokurist?

Der Vatikan ist der reichste Staat der Welt.
freakli am 2. Oktober 2008 11:45 Womit die Frage beantwortet wäre! Ausserdem ist es völliger Quatsch. Mit Verlaub, Herr Joost.

Soweit ich weiß nicht. Er bekommt ja alles, was er benötigt von der Kirche bezahlt.
Katzentatze am 2. Oktober 2008 12:23 Hab mal etwas gegoogelt. Der Papst bekommt eine Apanage, die von der Papstbank verwaltet wird. Wenn er also Geld brauchen sollte, holt er es sich von dort, bzw. es wird ihm von dort aus gegeben. Das entsprechende "Konto" gehört dem Papst, ist aber so gesehen nicht sein eigenes Konto, sondern das Konto dessen, der die Bezeichnung Papst trägt. Sobald er kein Papst mehr ist, druch Abwahl oder Tod, hat er auch keinen Zurgiff auf dieses Konto mehr.

Bekommt der Papst Gehalt und hat er ein Privatvermögen? Der erste Teil ist schnell beantwortet: Nein, der Papst bekommt kein Gehalt. Er bekommt alle Dinge, die er für sein Leben und seine Amtsgeschäfte braucht, gestellt. Im täglichen Leben unterstützen ihn zwei Sekretäre und drei Ordensschwestern. Ein Privatvermögen darf ein Papst besitzen. Das Kirchenrecht sieht für geweihte Priester und geweihte Bischöfe keine Einschränkungen, das Vermögen betreffend, vor. Allerdings handelt es sich um Vermögen, das vor seinem Amtsantritt vorhanden war. Während seines Pontifikats kann er kein Vermögen anhäufen. Über seinen Besitz kann der Papst frei verfügen. Er kann ihn aber auch übergeben oder spenden. Größere Einschränkungen, das Vermögen betreffend, gelten für Ordensleute. Sie müssen vor ihrem endgültigen Eintritt in den Orden über ihr Vermögen verfügen. Johannes Paul II. erklärte in seinem Testament, und zwar schon in dem Teil, den er kurz nach seinem Amtsantritt verfasste, er hinterlasse keine irdischen Besitztümer. Es ist davon auszugehen, dass er seinen Besitz, wie auch die Einnahmen aus Büchern und Schallplattenaufnahmen, gespendet hat.
Zuletzt aktualisiert: 27. April 2005, 15:40 Uhr
Quelle: MDR

Er hat kein Konto und keinen Lohn! Er braucht auch keinen, da er keine Möglichkeit hat Geld auszugeben.
Kairofan am 2. Oktober 2008 12:00 Warum sollte er keine Möglichkeit zum Geld ausgeben haben?
freakli am 2. Oktober 2008 12:06 Also denkst du, dass er nach Feierabend schon mal in die nächste Kneipe auf ein Bierchen geht? lol
Helga80 am 2. Oktober 2008 12:01 Aber er muß doch ein Budget zur Verfügung haben, aus dem seine "privaten" Bedürfnisse gestillt werden.
Ein Kirchenmann/frau erhält keinen Lohn, ist frei von allen irdischen Gütern (Demut). Sie gehören mit Leib und Seele Gott. Auch bekommen sie alles, was sie brauchen. Eigentlich ist es ein sehr gutes Geschäft, wenn man bedenkt, daß man bis zum Tod gut versorgt ist.

Er wird ein Gehalt bekommen, davon gehe ich aber stark aus! Er hat ja auch private Ausgaben für die Familie, zu Weihnachten oder so!

Der hat alles was er braucht und ist sicherlich völlig zufrieden mit dem was er hat. Es ist sozusagen ein "All inklusiv Paket" bei dem mit Sicherheit auch private Ausgaben mit drin sind.
denke, es wird vom Vatikan gezahlt, da diese ja dort verbleiben.
Ich weiß es auch nicht wirklich, stelle mir das aber so vor, dass er selbst kein wirkliches Gehalt bekommt - aber über ein gewisses Budget frei verfügen kann. Er ist quasi eine Kostenstelle im Vatikan und über diese werden alle von ihm benötigten Dinge abgerechnet.
ja, so wird es sein. Man kann ja den Benedikt mal fragen.