Frage von Eisenkoenig, 22

Bekommen Beamte wirklich viel mehr Rente?

Stimmt das ?
Ein Lehrer bekommt mehr als beispielsweise ein Lehrer auf einer Privatschule ?

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von DerHans, Community-Experte für Rente, 13

Beamte erhalten ihr "Ruhestandsgehalt" in einem %-Satz des LETZTEN erreichten Dienstgrades. (Häufig werden sie noch kurz vorher befördert). Das geht bis zu knapp 72 % des Endgehalts

Ein angestellter Lehrer bekommt dagegen RENTE, die sich aus dem Durchschnitt des GESAMTEN Berufslebens errechnet.

Da erreicht kaum jemand mehr als 50 % des letzten Gehalts.

Kommentar von Eisenkoenig ,

Danke sehr, kannst du mir eine Quelle nennnen die das mit den 50% bezeugen, denn davon habe ich noch nichts gelesen ?
Ich werde natürlich selbst auch danach suchen.

Kommentar von kevin1905 ,

SGB VI.

Wenn du die Rentenformel und die Rentenanpassungsformel dem Grunde nach verstanden hast, wird es klar.

Kommentar von grubenschmalz ,

Die Beförderung kurz vorher gibt es in der Regel nicht mehr.

Antwort
von FordPrefect, 14

Nein.
Beamte erhalten eine Pension, keine Rente. Die Ruhestandsbezüge von Beamten dienen der Bewahrung des Lebensunterhalts, das ist im Gegensatz zur Rente ein lebenslanger verfassungsrechtlich garantierter Anspruch des Beamten gegen seinen Dienstherrn. Dafür verzichten Beamte auf wesentlich höhere Einkommen während ihrer Dienstzeit sowie auf wesentliche Rechte des Arbeitnehmers.

Kommentar von Karl37 ,

Das behaupten immer die Beamten, ist aber Unsinn. Man kann sehr gut die Entgelte eines angestellten Lehrer und einen beamteten Lehrer vergleichen. Während der Dienstzeit fast völlig gleich, nicht aber im Ruhestand.

Kommentar von Fielkeinnameein ,

Korrekt. Mir soll mal einer sagen das normale Arbeitsnehmer groß mehr verdienen als der Durchschnittsbeamte.

Kommentar von kevin1905 ,

Brutto oder Netto?

Kommentar von livechat ,

Unter Umständen noch eine Mütter-Rente für die Ehefrau, von der Deutschen Rentenversicherung, in der der Beamte keine Beiträge ein bezahlt hat. (Gilt auch für Selbständige)

Kommentar von livechat ,

Sorry, Irrtum von mir.

Anspruch auf Mütterrente - nur für gesetzlich Versicherte

Die Mütterrente ist keine eigenständige Rente, sondern eine Leistungssteigerung der bestehenden gesetzlichen Rentenversicherung. Aus diesem Grund haben auch nur gesetzlich Rentenversicherte Anspruch auf Mütterrente. Beamte etwa sind hiervon ausgenommen.

Anspruch auf Mütterrente - nur für gesetzlich Versicherte

Die Mütterrente ist keine eigenständige Rente, sondern eine Leistungssteigerung der bestehenden gesetzlichen Rentenversicherung. Aus diesem Grund haben auch nur gesetzlich Rentenversicherte Anspruch auf Mütterrente. Beamte etwa sind hiervon ausgenommen.

Kommentar von DerHans ,

Beamtinnen waren ja nicht immer verbeamtet. Sie brauchen also nur insgesamt 60 Beitragsmonate nachzuweisen (incl. der Mutterzeit)

Kommentar von Karl37 ,

Es ist ein anderer Betrug ruchbar geworden. Beamte mit einer berufstätigen Ehefrau und Kinder kassierten zweimal das Kindergeld und das waren keine Einzelfälle. Offensichtlich gab es keinen Datenaustausch zwischen der Arbeitsagentur und den Versorgungskassen der Beamte.

Kommentar von Apolon ,

Während der Dienstzeit fast völlig gleich, nicht aber im Ruhestand.

Dies war vor einigen Jahren noch ganz anders.

Als es den BAT noch gab, erhielten alle vergleichbaren Angestellte den Differenzbetrag über die VBL (Zusatzversorgungskasse des öffentlichen Dienstes) und somit, war die Rente eines Angestellten und die Versorgungsbezüge eines Beamten fast identisch.

Danach - so in den 90-ziger stellte man dann fest, dass der öffentliche Dienst diese Beiträge zur VBL nicht mehr aufbringen konnte und reduzierte damit die spätere Zusatzversorgung der Angestellten.

Wobei man aber anmerken muss, dass der Angestellte einen Rechtsanspruch auf eine Beförderung hat gemäß den Tätigkeitsmerkmalen des Tarifvertrages.

Ein Beamter dagegen nicht, denn dieser muss warten, bis der Stellenplan die Gehaltsgruppe vor sieht.

Antwort
von kevin1905, 13

Beamte bekommen gar keine Rente, wenn sie nicht irgendwann mal als Angestellte oder pflichtversicherte Selbständige gearbeitet haben.

Sie bekommen lebenslänglich ein Gehalt, das am dem Ruhestand Pension heißt und maximal 71,55% der ruhestandsfähigen Bezüge betragen kann.

Antwort
von CamelWolf, 14

Also ich kenne keinen Angestellten in der freien Wirtschaft, der mit einem Beamten gleicher Qualifikation tauschen würde. 

Und das hat Gründe. Und zwar solche, die sogar der einfachste Hilfsarbeiter kapiert. Aber die ständige Wiederholung der alten Sprüche vom fett-faulen Beamten mit Anspruch auf die Riesenpension macht eben mehr Spaß und weniger Mühe als die Auseinandersetzung mit den Fakten.

Allen Sozialneidern sei daher geraten: Werdet Beamte !





Antwort
von adabei, 8

Ja, die Pension eines verbeamteten Lehrers ist um einiges als die Rente eines angestellten Lehrers an einer Privatschule.

Antwort
von Apolon, 14

Nein - ein Beamter bekommt gar keine Rente!

Er erhält Beamten-Versorgungsbezüge bis zum Lebensende.

Antwort
von Karl37, 9

Ein Beamter wird alimentiert, da sind nicht nur die reinen Versorgungsbezüge zu betrachten, sondern alles weitere herum auch.

Antwort
von 22082000, 10

Sie bekommen keine Rente sondern Pension. Und ja, das ist mehr als die normale Rente.

Kommentar von Qochata ,

Deswegen und wegen vielen anderen Vorteilen, sind ja auch so viele erpicht darauf, Beamter zu werden

Antwort
von wurzlsepp668, 7

nein, stimmt nicht ....

da ein Beamter keine Rente bekommt .....

ein Beamter bekommt eine Pension

Antwort
von webya, 9

ja, dass stimmt.

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