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bekommen aerzte geld fuer medisvergabe?

Frage von bambi25 bambi25

Hallo Leute ich muss unbedingt wissen ob ein Arzt an einem Rezept das Dr ausstellt verdient. Ist das so und wenn ja warum?

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Antworten (5)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Djoser Djoser

    Grundsätzlich bekommt der Arzt für das Ausstellen eines Rezeptes kein gesondertes Honorar. Kommt ein Patient in einem Quartal jedoch ausschließlich, um ein Wiederholungsrezept abzuholen, und findet für die Ausstellung des Wiederholungsrezeptes kein Arzt-Patienten-Kontakt statt, so darf der Arzt für das Rezept eine Verwaltungspauschale von 1,23€ berechnen. Findet dagegen eine Behandlung oder Beratung statt, wird die Versichertenpauschale abgerechnet, in der auch Rezeptierungen enthalten sind. Wird zunächst die Rezeptpauschale abgerechnet, der Patient kommt an einem anderen Tag jedoch zur Behandlung, wird die Rezeptpauschale nachträglich wieder gestrichen.

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    Antwort von goodnews53 goodnews53

    Hallo bambi25, ein Arzt der auf Krankenschein behandelt, wird NICHT für die Rezeptierung eines Medikamentes honoriert. Er bekommt über sogenannte Abrechnungsziffern die Beratung, eine Untersuchung vergütet oder für Spritzen, die du in der Praxis bekommst oder für sonstige Anwendungen. Manche muss man selbst bezahlen als sog. IGEL-Leistung, welche die Kasse nicht übernimmt. Es ist durchaus möglich, dass der Arzt - wenn du nur einmal wegen eines Rezeptes kommst - eine Beratung abrechnet. Und das darf er auch. Sicher wird er dich fragen, weshalb du das Medikament brauchst. Und er sollte dich auch ggf. vorher untersuchen.

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    Antwort von Benjamin666 Benjamin666

    Der Arzt bekommt vllt ein paar Cent, wenn er das Rezept persönlich aushändigt. Aber davon wird er nicht Reich.

    Was haltet ihr denn von dieser Variante...?

    Der Arzt bekommt KOSTENLOS von einem Pharmakonzern das benötigte Röntgengerät, und verpflichtet sich im Gegenzug nur die Medikamente DIESES Konzerns zu verschreiben.

    Wer jetzt böses dabei denkt...

    Kommentar von beamer05 beamer05beamer05

    nur die Medikamente DIESES Konzerns zu verschreiben

    Von dieser "Variante" halte ich gar nichts!

    KEIN einziger Pharmaproduzent ("Konzern") hat alle in einer Praxis benötigten Medikamente '(Wirkstoffe) im Sortiment, im Gegenteil, die meisten Firmen haben sich auf bestimmte Schwerpunkte (z.b. Impfstoffe, Herzmedikamente etc. )spezialisiert.

    Kommentar von Benjamin666 Benjamin666Benjamin666

    Richtig. Was man a.) nicht vergessen darf ist, Pharmakonzerne erhöhen ihre Produktbreite zu Zukäufe anderer, kleiner Spartenfirmen. Sind somit - entsprechend ihrer Besitzanteile - an den Gewinnen beteiligt.

    b.) "Hausärzte" haben (zusätzlich) externe Einnahmequellen z.B. durch Fachvorträge. Diese werden u.a. durch Pharmakonzerne bezahlt. Mit welchem Hintergrund wohl?

    c.) In erster Linie sind es die Fachärzte, die solche Praktiken vollziehen. Wobei wir wieder bei deinem Argument der Spezialisierung angekommen sind.

    Natürlich sind diese Praktiken nicht öffentlich zu belegen. Die Gründe liegen auf der Hand.

    Zu meinem Kundenkreis gehören auch Haus-, und Fachärzte. Meine Informationen habe ich daher - hinter vor gehaltener Hand - aus erster Quelle.

    Kommentar von beamer05 beamer05beamer05

    Zu meinem Kundenkreis gehören auch Haus-, und Fachärzte. Meine Informationen habe ich daher - hinter vor gehaltener Hand - aus erster Quelle.

    Nun, mein Kollegenkreis besteht aus Fachärzten. Und uns hat noch keiner ernsthaft gewagt, irgendein Gerät o.ä. anzubieten, um Umsatz mit Medikamenten zu pushen. Aber Pharmavertreter haben bei uns ja eh' ziemlich schlechte Karten ;-)

    Daß es "schwarze Schafe" in der Branche gibt, möchte ich ja gar nicht bestreiten, aber in der Regel! läuft das anders ab

    Kommentar von Benjamin666 Benjamin666Benjamin666

    Danke für den Kommentar. Ich wollte das jetzt auch nicht verallgemeinern !!

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    Antwort von Litizicke Litizicke

    im gegenteil, je weniger er verschreibt umso besser am besten gar nichts

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    Antwort von BuddyOverstreet BuddyOverstreet

    Ja klar kriegt er Geld dafür.

    Und wenn Dir der Doc das Rezept persönlich überreicht und Dir dabei einen Hinweis gibt, wie Du die Medis einzunehmen hast - und Du das Rezeot nicht durch die Sprechstundenhilfe überreicht bekommst - kriegt er nochmal was mehr.

    Kommentar von Litizicke LitizickeLitizicke

    woher hast du denn diese weisheit? ein nieddergelassener hausarzt bekommt im quartal 35 euro pro pat und krankenschein egal wieviel er dafür tut

    Kommentar von BuddyOverstreet BuddyOverstreetBuddyOverstreet

    Ich habe durch meinen Beruf ständig mit Ärzten zu tun ;-)

    Es ist eben ein Unterschied, ob der Patient das Rezept durch die Sprechstundenhilfe oder durchden Arzt selbst erhält.

    Ich habe sogar schon erlebt, dass ein Doc ein privates Gespräch (nicht in der Praxis), bei dem er sich nach meinem Befinden erkundigte, abrechnen wollte (ich bekam am Quartalsende die berühmte Postkarte, dass ich meine Versichertenkarte einlesen lassen oder eine Überweisung bringen sollte).

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