hallo, ich habe Epilepsie. (temporallenepilepsie) bei jeden Vorstellungsgespräch scheiter ich spätestens nachdem diese Frage kahm. man merkt dann sofort die Ablehnung,davor läuft es immer super. manche machen mich dann echt nieder wie,ich soll doch Rente beantragen,das ich eine Gefahr bin usw...quasi sie wollen mir meine Krankheit erklären wobei die meist keine Ahnung haben.ich muss mich immer rechtfertigen...das zieht mich immer sehr runter. dazu kommt das ich schwerbehinderung von 50% habe. hat jemand von euch auch diese Erfahung machen müssen,oder kennt ihr jemanden? Danke.
Antworten (5)
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QuestionMonkeyQuestionMonkey
Kommt drauf an in welchem Bereich du arbeiten möchtest. Vielleicht suchst du dir einen Bereich ohne Kundenkontakt aus, etwas wo ein eventueller epilleptischer Anfall nicht so tragisch wäre. Kranführer und andere Berufe wo höchste Konzentration erforderlich ist, und wo sehr viel Geld und die Gesundheit anderer von der Wachsamkeit abhängig ist, fallen selbstverständlich raus.
Damit will ich nur sagen, versetz dich in die Lage der unternehmen die nur ein einziges Ziel haben: Viel Geld verdienen. Ich behaupte, je größer ein Unternehmen, desto weniger Probleme haben die damit jemanden mit Epillepsie einzustellen, da sie sich damit ein gewisses Wohltäterimage aneignen können. Kleine Unternehmen dagegen sind im besonderen Maße darauf angewiesen das es keinerlei Zwischenfälle gibt, insbesondere nicht bei Kundenkontakt. Klingt hart, ist aber die Realität. Es gibt jedoch immer wieder Unternehmen die damit werben bevorzugt Menschen mit gewissen Behinderungen einzustellen. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht in erster Linie nicht klug, aber sehr sozial und tut dem Image gut, was sich wiederum positiv auf Umsätze auswirken könnte.
Fazit: Unternehmen sind keine Wohltäter. Das Gegenteil ist der Fall. Meistens jedenfalls.
Dir bleibt immer noch die Möglichkeit, dich selbständig zu machen. So musst du dir von niemandem (außer vielleicht Kunden, denen du aber nicht alles auf die Nase binden musst) etwas erzählen lassen. z.B. selbständiger Grafikdesigner, Webdesigner, irgendwie sowas in der Art. Ich behaupte jeder Mensch in Deutschland kann sich erfolgreich selbständig machen. Es gibt immer Mittel und Wege dafür. Keiner muss sich von irgend wem herum kommandieren und herumschubsen lassen. Selbständig zu sein ist im Grunde genommen auch das einzige, was langfristig glücklich macht. Angestellter zu sein ist ein bisschen wie Sklaverei. Man bekommt ein wenig Geld, um Essen und Miete zu zahlen. Für mehr reicht es kaum. Man arbeitet für einen Millionär oder Milliardär, oder gleich für mehrere davon. Wie damals die "Master" der Sklaven. Ist wirklich sehr vergleichbar. Die bekamen Unterschlupf und Essen für ihre Arbeit. Gut, die Bedingungen waren härter, ist etwas humaner geworden inzwischen, und man kann kündigen, den Master wechseln...
Also mach dich einfach selbständig. Wirst es nicht bereuen.
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kochstuebchenkochstuebchen
es gibt heute so gute medikamente, die den ausbruch eines anfalls komplett verhindern. würde beim nächsten mal die karten offen auf den tisch legen.
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Chris1968Chris1968 Trotz der Medikamente kommt es hin und wieder zu Anfällen, ausgelöst durch Streß, Hitze ...läßt sich nie ganz vermeiden
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Tessa13Tessa13
du kannst doch eh nur Berufe ausüben,welche diese Krankheit erlauben,ich weiß nicht ,ob du es extra erwähnen musst,macht man doch mit anderen Erkrankungen(Hep.HIV.etc.)auch nicht,man wählt nur "Ungefährliche"Tätigkeiten.
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kochstuebchenkochstuebchen guten morgen
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wallyherzwallyherz
manche kennen sich mit der krankheit nicht aus, es gibt keinen grund solche menschen keinen job zu geben es sei denn das der beruf risiken mit sich bringt, wegen verletzungsgefahr oder andere könnte man verletzen, zb. gabelstapler wäre ein risokofaktor, aber im büro was spricht dagegen, aber wie gesagt, die leute wissen nicht wie sie sich in solchen fällen verhalten sollten, schon mal probiert deine krankheit nicht zu erwähnen, es ist ja kein muss dieses preiszugeben, kopf hoch du wirst schon was finden
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Chris1968Chris1968
Der Freund meiner Tochter leidet auch darunter. Er hat es bei der Einstellung nicht bekanntgegeben. Als er dann dennoch einen Anfall bekam, war die Chefin nur besorgt und bat um Offenheit über seine Krankheit. Also nächstes mal erst nicht erwähnen, rausgeschmissen kannst immer noch werden obwohl du dann mit einer Klage drohen könntest, da dies kein Kündigungsgrund darstellt solange du nicht an Maschinen arbeitest
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Shaila85Shaila85 ich habe das auch einmal nicht erwähnt da habe ich eine Ausbildung im Krankenhaus begonnen.später kahm es raus und ich bin rausgeworfen worden.da hatte ich aber die Schwerbehinderung noch nicht
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Chris1968Chris1968 nun hast du einen Ausweis und der schützt dich auch, du darfst nur keine Maschinen betätigen da dies für dich und andere eine Gefahr bedeuten würde. Kopf hoch kämpfe
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Shaila85Shaila85 danke
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Tessa13Tessa13 na im KH ich bitte dich,ist dann doch eien Gefahr für andere,das muss man doch wissen und dann noch die Dienste!!!
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Shaila85Shaila85 es war einfach der Beruf den ich erlernen wollte.das ich mich jetzt anders Orientiere ist klar,mit Schichtarbeit geht leider nicht
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Chris1968Chris1968 Wenn du gern im sozialen Dienst arbeiten würdest wie wäre es mit Betreuung von behinderten Kindern? Die Einrichtung wäre auf Anfälle vorbereitet und du kannst dein Wissen auch mit einbringen
ja Medi nehme ich auch,medi gegen Epielepsie veringern einen Anfall bis zu 60%.ich habe mich oft schlau gemacht,aber ich bin eben verpflichtet es zu sagen.