Frage von sonnemond325, 55

Bekomme ich eine Genehmigung vom Jobcenter für eine 17 Quadratmeter Wohnung in Köln.Grundmiete 370 Nebenkosten 80 Euro.Heizkosten sind in NK enthalten.?

Ich bin 36 Jahre alt und habe sehr lange im Ausland gelebt und gearbeitet .Bin bei meinen Eltern angemeldet aber wohne bei Freunden. Ich bin total verzweifelt.Suche schon seit 3 Monaten eine Wohnung. Habe letzte Woche eine gefunden, die wurde aber nicht genehmigt, obwohl ich bereit war die 77 Euro Differenz zu bezahlen. War eine 25 Qmeter Wohnung 450Euro Grundmiete und 80 Euro Nebenkosten. Jetzt habe ich eine 17 Quadratmeter Wohnung gefunden. Grundmiete 370 Nebenkosten 80 Euro. Heizkosten sind auch in NB drin. Ich habe jetzt aber Angst, dass die Wohnung wegen der Grösse weil sie klein ist nicht genehmigt wird. Ich kann nur noch bis Monatsende bei Freunden hausen. Mein Vater will mich nicht zu Hause haben. Er hat mich rausgeschmiessen. Mir droht die Obdachlosigkeit. Kann mir jemand helfen?

Ich bin ausgebildete Schauspielerin und Dramaturgin. Schreibe auch Bühnenstücke. Ich habe vor zwei Tagen auch ein Engagement in Köln als Regisseurin bekommen aber da es jetzt Sommerpause gibt, werde ich den lohn erst ab November bekommen.Leider bin ich deshalb momentan auf das Jobcenter angewiesen.Ich bekome erst seit einem Monat Unterstützung vom Jobcenter.

Expertenantwort
von isomatte, Community-Experte für Hartz IV & Jobcenter, 19

Die Größe spielt hier nur eine untergeordnete Rolle,solange die KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) angemessen ist,sollte es bei der Zusicherung zur Kostenübernahme keine Probleme geben !

Bei der ersten Wohnung ist es in der Regel immer so,da muss man sich auf jeden Fall an die Angemessenheit der KDU - halten,sonst bekommt man die Zusicherung zur Kostenübernahme nicht.

Würdest du schon in einer Wohnung wohnen,diese ist aber nicht angemessen,dann würde das Jobcenter diese in der Regel noch für weitere 6 Monate in tatsächlicher höhe weiter zahlen,danach bekommt man nur noch die angemessenen Kosten gezahlt.

Man würde also dann schriftlich aufgefordert die Kosten zu senken,es würde einem mitgeteilt wie lange die unangemessenen KDU - noch gezahlt würden und was es nach dieser Übergangszeit von 6 Monaten noch an max. KDU - geben würde.

Dann hat man Zeit zu überlegen wie man die Kosten senken könnte,z.B. durch Umzug in eine angemessene Wohnung / Untervermietung und wenn das nicht ginge bzw.man es nicht möchte,könnte man den Differenzbetrag dann auch selber zuzahlen.

Jetzt könnte man auch ohne diese Zusicherung umziehen,wenn man im Zuständigkeitsbereich des Jobcenters umziehen würde,dann würde man max. die alte KDU - weiter bekommen bzw.dann die volle neue KDU - wenn diese unter der alten läge und dann angemessen sein würde.

Nur würde man ohne die Zusicherung keine Hilfe für den Umzug bekommen,es würde kein zinsloses Darlehen für die Kaution geben und auch wenn es zur Nachzahlung durch eine Jahresendabrechnung ( KDU ) kommen sollte,könnte es Probleme mit der Übernahme geben.

Kommentar von sonnemond325 ,

Danke für die ausführliche Antwort

Kommentar von isomatte ,

Bitte !

Antwort
von Gerneso, 27

Suchst Du seit 3 Monaten nur eine Wohnung oder bemühst Du Dich auch um Arbeit?

Sinnvoll wäre erst ein Job und dann dahin ziehen wo der Job ist!

Mit Auslandserfahrung und guten Sprachkenntnissen dürfte sich doch schnell ein Job finden, der die Miete zahlt. Besonders wenn man räumlich flexibel ist und sowieso eine neue Wohnung braucht.

Expertenantwort
von johnnymcmuff, Community-Experte für Miete, 6

Schau hier rein, da hast Du einen Anhaltspunkt.

Die Werte sind von 2013, möglicherweise sind die Sätze höher.

LG

johnnymcmuff

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community