Wenn der Sparbetrag von Deinenm Einkommen in den Sparvertrag geht, handelt es sich da bei Dir um einen Vertrag über Vermögenswirksame Leistungen (VL)? Wenn ja, schau mal ob Dein Arbeitgeber da auch noch was azu gibt, das ist in der Gehaltsabrechnung zu sehen. Falls ja, zahlst Du ja nicht wirklich alles selbst ein.
Zu den Kosten. Wenn Du den Bausparvertrag erst vor kurzem abgeschlossen hast, hat man Dir sicherlich auch gesagt, dass bei Abschluss Abschlussgebühren anfallen. Diese betragen ca. 1,0 - 1,6% der Bausparsumme. Im schlechtesten Fall heißt dies z.B. 10.000 € Bausparsumme = 160 € Abschlussgebühr. Dann mußt Du bei 40 € Sparbeitrag schon mal 4 Monate bezahlen nur um die Gebühr zu tilgen. Zinsen oder Guthaben hast Du da noch nicht. Den Rest den Du schon einbezahlt hast, hast Du dann als Guthaben, außer die Bausparkasse schickt Dir noch eine sinnlose Zeitung zu, deren Kosten sie Dir auch noch abziehen. Wenn Du nun aber her gehst und den Vertrag kündigst, bekommst Du Dein Geld erst in ca. 6 Monaten, willst Du es sofort, ziehen sie Dir noch 1,5 - 2,5% Strafgebühr von Deinem Guthaben ab. Falls Du irgendwann mal vorhaben solltest, einen Immobilienkauf zu erwägen, rate ich Dir, lass den Bausparvertrag (BSV) liegen und zahle keine Beiträge mehr ein. Vielleicht kannst Du ihn in ein paar Jahren brauchen, denn wenn Du jetzt kündigst freut sich nur die Bausparkasse und Du machst zuviel Geld kaputt. Der BSV frißt kein Heu und falls Du in ein paar Jahren doch einen brauchst, bezahlst Du wieder Abschlußgebühren. Ich bin definitiv kein Freuind von BSV, aber in Deinem Fall halte ich es für besser ihn zu behalten und nur das Sparen einzustellen.
ja - der verlust ist ziemlich heftig - was sie mit der kurzen laufzeit und den bearbeitungskosten etc. begründen...
vorzeitige kündigungen solcher sachen lohnen meist nicht - ausser du nimmst dir fest vor, danach dich nie wieder zu so etwas überreden zu lassen, bevor du dich anderweitig gut informieren lässt, was sinn macht und was nicht... lg