Bekomm ich mein Gehalt vielleicht nicht pünktlich weil ich eine andere Bankverbindung habe?

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6 Antworten

Es kann sich um einige Stunden verschieben (allenfalls die einen noch am Vorabend resp. gleichentags wie die Überweisung, die anderen erst am Folgetag) - aber nicht um 2 Tage oder mehr, denn

  • elektronische Überweisungen müssen binnen eines Bankarbeitstages abgewickelt werden,
  • bei Überweisungen auf Beleg sind es zwei Bankarbeitstage

aufgrund der

europäische[n] Zahlungsdiensterichtlinie. Sie trat Ende 2009 in Kraft und legt die Ausführungsfristen für Überweisungen fest.

Diese Fristen gelten nicht nur für Euro-Überweisungen in Deutschland, sondern in der gesamten Europäischen Union - http://www.sueddeutsche.de/geld/die-ein-tages-frist-kein-geld-mehr-im-nirwana-1.1191187

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Nein, mit der Bank selbst hat das überhaupt nichts zu tun. Das Buchhaltungssystem des Betriebes überweist das Gehalt zu einem bestimmten Termin. Ist der schlecht gesetzt, kommt das Geld erst am letzten Tag des Monats aufs Gehaltskonto. 

Und die Bank muss ja das Gehalt gleich gutschreiben. Sich wie früher den Zinsgewinn über ein, zwei Tage noch einzustreichen, ist ja nicht mehr erlaubt. 

Normalerweise sollte das Gehalt aber (und bei Großunternehmen ist das auch so) bis zum 27./28. eines Monats eintreffen. Bei Kleinbetrieben, wo der Lohn noch "von Hand" überwiesen wird, könnte es später werden. 

Auch Rentenzahlungen treffen meistens erst genau zum 1. eines Monats ein. Aber auch das liegt dann nicht an der Bank, sondern am Überweisungstermin der Auszahlungsstelle. 

Theoretisch kann es natürlich mal zu technischen Problemen im Betrieb und / oder bei der Bank kommen, aber so etwas passiert doch extrem selten. 

Du kannst ja mal über die nächsten zwei, drei Monate die Buchungstermine eurer Gehälter abgleichen. 

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Dein Geld muss heute auf deinem Konto sein.

Sofern es heute gutgeschrieben wird, ist alles in Ordnung. Falls die Überweisung auch von einem Sparkassenkonto kommt, kann es aber schon sein, dass die Kollegen bei der Sparkasse es gestern schon hatten.

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Einerseits muss das Geld bei elektronischer innereuropäischer Überweisung am folgenden Bankarbeitstag (unter Berücksichtigung der "Öffnungszeiten") auf dem Zielkonto sein. Andererseits geht die typische Bearbeitungsdauer zu lasten des Arbeitgebers. Er hat dafür zu sorgen, dass  das Geld am Stichtag 0:00 Uhr beim Arbeitnehmer ist.

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Das ist abhängig von der Bank. Bei der Sparkasse geht es bedeutend schneller, da hinkt die Volksbank hinterher. Aber keine Panik heute ist Ende des Monat und daher wird das Geld heute auf Deinem Konto sein. Entweder ist das Geld jetzt auf Deinem Konto, ansonsten nach halb neun.

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Quatsch. Manche Banken sind etwas schneller als andere, aber 2-3 Tage länger als bei deinen Kollegen wird es wohl nicht dauern. 

Meine Bank gehört zu der langsameren Sorte. Ich rechne also immer mit zwei Tagen, bis eine Überweisung ankommt. Wenn es dann doch schneller geht, um so besser.

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