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Bekannte will kleinen Hund aus dem Osten kaufen- soll ich mich einmischen?

Frage von feuerfrau feuerfrau

Hab mitbekommen, dass sie zu Weihnachten eins dieser kleinen Hundchen kaufen will, die sie im Osten anbieten. Er sei halt sehr billig und der Beschenkte wollte schon lang einen Hund...soll ich mich einmischen und wenn ja, mit welcher guten Argumentation oder soll ich die Klappe halten? Ich weiß eben, dass diese Hunde viel zu jung abgegeben werden.

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Antworten (7)

  • 14
    Antwort von gri1su gri1su

    Nicht nur, daß die Welpen der Mutter oftmals viel zu früh weggenommen werden, oftmals sind auch die "Züchter" sehr fragwürdig. Ich würde lieber die Finger davon lassen, wenn der Züchter keine ganz klaren Referenzen nachweisen kann. Es ist damit zu rechnen, daß Welpen von den fragwürdigen Züchtern selten gesund sind und vielfach auch wegen Erkrankungen vorzeitig sterben.

    Wenn schon ein Tier zu Weihnachten (was ich generell nicht für gut halte), dann lieber aus dem Tierheim. Das ist sicherer und auch letztendlich viel billiger.

    Kommentar von Sydney2 Sydney2Sydney2

    Daumen hoch!! Sehr gute Antwort + für jeden gekauften Hund, werden fünf neue "produziert". Solange Abnehmer gefunden werden, wird diese Tierquälerei nie aufhören!

    Kommentar von Niklaus NiklausNiklaus

    Richtig. Habe gerdae gelesen, dass die Hunde sofort getötet werden, wenn sie zu alt zum verkaufen sind. Denn nur junge Hunde verkaufen sich gut. Wenn niemand mehr Hunde aus dem Osten kauft, hört der Wahnsinn irgendwann hoffentlich auf.

    Kommentar von sahara saharasahara

    pardon,was ist bei euch mit OSTEN gemeint?

  • 6
    Antwort von Niklaus Niklaus

    Ich würde vorsichtig fragen ob es hier kein Hunde gibt. Wozu brauchen wir Hunde aus dem Osten, wenn hier die Tierheime voll sind.

    Kommentar von RolfHoegemann RolfHoegemannRolfHoegemann

    50.000 Daumen hoch.

    Kommentar von animantis animantisanimantis

    Ganz meine Meinung. Allerdings bitte darauf achten, wie lange das arme Tier bereits "einsitzt" Sensible Tiere bekommen dort ganz schnell einen Knax weg. Welcher sich nur mit extrem viel Zeit, Zuwendung und Liebe wettmachen läßt. Meine Hündin hat in Portugal auf der Straße gelebt und daher einen ausgeprägten Freiheitsdrang. Läuft also gerne mal alleine herum oder steigt in die nächst U-Bahn ein :-) Ein kleiner Hund von einem guten Züchter ist immer noch das allerbeste für ein gesundes Verhältnis zwischen Mensch und Tier und zwar zum Wohle aller Mitmenschen und Tiere.

  • 5
    Antwort von alita alita

    Einmischen und zwar ganz vehement. Bitte nicht die Augen davor verschließen.Zeig ihr vielleicht mal u.a. diesen Artikel: http://www.hundeinberlin.de/themen/themen2004/20041004225150.html Es wird dort sehr grausamer Hundehandel betrieben, der nicht unterstützt werden soll. So leid einem die Tiere tun. Das hat für mich nichts mit Tierliebe zu tun, sondern ist abscheuliche Tierquälerei! Hier mal ein Auszug aus dem Artikel: Aber nicht nur bei der Gesundheit der Tier sparen die Händler und Züchter. Die Welpen werden in den Massenzuchtfarmen oft viel zu früh von der Mutter getrennt, so dass sie ihre entscheidende Sozialisationsphase von der 3. bis zur 16. Lebenswoche in Kofferräumen und Kisten erleben müssen. „Das führt zu Verhaltensstörungen und erhöhten Krankheitsanfälligkeiten der geschwächten Tiere.“ sagten die Politiker und stellten weiter fest: „Verwurmte Tiere und verstärkte Infektionskrankheiten, die in Deutschland sonst kaum auftreten, sind die Folge.“

    Kommentar von Penthesilea Penthesilea

    Also hier sind doch jede Menge richtig gute Argumente um der Bekannten den Kauf auszureden! Wenn das nicht hilft, dann ist der Bekannten nicht zu helfen! Super Antwort!

  • 2
    Antwort von RolfHoegemann RolfHoegemann

    Ich finde auch, Du solltest Sie wenn es geht davon abbringen.

    Muss man überhaupt einen kaufen - kleine Hunde bekommt man doch auch geschenkt oer im Tierheim. Sie soll mal einfach Anzeigen lesen oder sich mit einem Tierheim in verbindung setzen.

  • 2
    Antwort von WolfRichter WolfRichter

    Ich halte ein solches Geschenk zwar auch nicht unbedingt für sinnvoll, aber einmischen sollte man sich hier nicht.

    Kommentar von Kabark KabarkKabark

    Aber wie man sich da einmischen sollte...

  • 1
    Antwort von jefferson jefferson

    die händler drüben wären mir suspekt, aber wenn man jemanden findet, der privat einen welpen abgibt, kann man bestimmt sehr viel kohle sparen

  • 1
    Antwort von Schlaului Schlaului

    Unbedingt einmischen und verhindern. Unsere Republik verträgt keine weiteren Köder mehr: Alle Parks, Kinderspielplätze und Bürgersteige sind schon genug zugeschissen!

    Kommentar von gri1su gri1sugri1su

    Ach ja??? Wie bist Du denn drauf? Und wie viel Müll liegt da von Dir herum???

    Kommentar von Schlaului SchlauluiSchlaului

    Von mir liegt überhaupt kein Müll rum. Ich bin ein vorbildlicher Mülltrenner und -entsorger. Darum ärgert's mich besonders, dass die gesamte Republik von den Ködern zugeschissen wird.

    Kommentar von Kabark KabarkKabark

    Köder....muhahaha...zuviel Angeln gewesen, was?

    Kommentar von Schlaului SchlauluiSchlaului

    Oh, sorry, das hätte nicht passieren dürfen! Aber sonst hat's noch keiner gemerkt: "Köter" war gemeint, oder "Kläffer" oder "Vorgartenzuscheißer" ... Macht das Spaß, sich wieder so reinzusteigern!

    Kommentar von alita alita

    Sorry fürs OT: Ich finde es ja mal wieder "schön", diese Diskussion am Hund auszulassen... Hier ist doch wohl der Mensch/Hundehalter in der Verantwortung! Das Tier kann ja nix dafür!

    Kommentar von Fut07 Fut07

    Liebe/r Schlaului,

    die Frage zielte auf was anderes ab und somit ist Deine Antwort und Dein Kommentar wenig hilfreich. Bitte achte ab sofort darauf.

    Danke und viele Grüße Beate vom gutefrage.net-support

    Kommentar von johmarc johmarcjohmarc

    Lieber Schlaului, der Hundekot ist weit weniger schlimm, als das Gift, das du da immer von dir gibst....

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  • Tagesspiegel.de

    Vorsicht vor Billig-Hunden

    Wer wird beim Anblick eines kleinen Welpen nicht schwach? Doch wenn die süßen Kerle zum Schnäppchenpreis verscherbelt werden, ist so einiges faul. Gerade jetzt zur Weihnachtszeit sollte beim Hundekauf nichts überstürzt werden.

    Das Geschäft mit Welpen aus Osteuropa boomt. Bereits für 150 Euro werden junge Hunde sämtlicher Rassen auf dem Schwarzmarkt angeboten. Ein Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass Hunde von seriösen Züchtern bis zu 2000 Euro kosten. Doch offenbar sollen die niedlichen Tierkinder Lust auf einen spontanen Billigkauf machen. Die wenigsten Käufer denken jedoch darüber nach, woher die Tiere kommen und ob sie gesund sind.

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