Frage von XxPiccoloxX, 68

Beitragsservice nachzahlen?

Hallo, im § 12 RBStV steht ja das wenn man sich nicht innerhalb eines Monats gemeldet hat, man eine Ordnungswidrigkeit begangen hat. Und dann zu einen "Open-End" Bußgeld verdonnert werden KANN.

Frage: hat damit jemand erfahrung? wenn man sich zu spät meldet? Kommt dann ein Bußgeld oder wird davon abgesehen weil man sich ja selbst gemeldet hat. Und was ist bei großen zeiträumen, sich also nicht nur 2,3 Wochen zu spät anmeldet, sonder mehrere Jahre zu spät dran ist? Nachzahlung ist ja klar, aber wie ist das mit dem Bußgeld?

Ich habe auch mehrfach gelesen das 3 Anschreiben vom Beitragsservice kommen und erst nach nichtreagieren dieser 3 mit Bußgeldern gedroht wird. Also kommen bußgelder wohl erst ins spiel wenn man sich quer stellt? Oder allg. wenn wann gegen diese 1 monats-regel verstoßen hat?

lg

Antwort
von Karldiekleine, 42

Beim Meldeamt musst Du Dich ummelden, seit dem 1.11. innerhalb von zwei Wochen nach Deinem Einzug. Beim Beitragsservice musst Du Dich nicht ummelden. Dazu gibt es keine gesetzliche Grundlage. Hintergrund: Die Meldeämter informieren den Beitragsservice automatisch über die Adressänderung. Siehe auch: https://www.ummelden.de/Umzug/ummelden-fristen.html - zu beachten gilt es also lediglich, die gesetzlichen Fristen der Ummeldung beim  Einwohnermeldeamt einzuhalten. 

Der Beitragsservice ist dem anhängig, verhängt also selbst keine Bußgelder. Im eigenen Interesse solltest aber die Richtigkeit Deines Status bei der GEZ überprüfen, da es in der Praxis häufig zu falschen Berechnungen der Rundfunkgebühren kommt, da die Grundlagen seitens des Beitragsservices gerne zu positiv beurteilt werden. Ein Beispiel hierzu findest Du unten rechts auf dem Linkziel. Dort ist auch der Rundfunkstaatsvertrag als PDF-File verlinkt. 

Antwort
von Lemo1991, 68

Du musst nachzahlen, soviel ist jedenfalls klar. Ich hab auch rückwirkend für 4 Monate zahlen müssen, aber keine Strafe. Ich hab mich nicht selbst dort gemeldet; die haben mir nach eben 4 Monaten nen Brief geschrieben, dass sie meine Daten brauchen bzgl Konto etc und dann ging das rückwirkend.
Kriegen die nicht evtl die Daten vom Einwohnermeldeamt?

Antwort
von Georg63, 44

Bisher scheint es so, als ob es dem BS reicht, wenn er einfach die Beiträge bekommt.

Selbst die Totalverweigerer, die bereits mit Gerichtsvollziehern Kontakt hatten, berichten nichts von Bußgeldern.

Antwort
von bachforelle49, 53

wie soll der Service denn an deine Adresse kommen? Wenn du dich nicht selbst angemeldet hast, dann ist doch nur dein Vermieter im Spiel? Sonst müßte der womöglich zahlen. Das will er natürlich nicht.. Also mußt du das schon im Vorfeld mit deinem Vermieter klären 

Außerdem kannst du dir einen Amazon Fernsehstick kaufen, 

den hat du dann ja schon bezahlt

Kommentar von Georg63 ,

Was hat die Frage mit irgendeinem Vermieter zu tun? Die Adresse bekommt der BS vom Meldeamt.

Und wen interessiert hier der Stick?

Kommentar von bachforelle49 ,

Warum? warum bekommt der Beitragsservice meine Daten vom Meldeamt ? Warum kann ich mich nicht freiwillig anmelden? Warum interessiert das denn den Vermieter nicht, der doch sonst wohl zahlen muß? Warum werden meine Daten preisgegeben, wo doch alle Welt seit Edward Snowden von Datenschutz spricht ? Ist der Datenschutz in Deutschland nichts mehr wert ?

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