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Beitragserhöhung CSS flexi Zahnzusatzversicherung

Frage von ralfo ralfo

Die Beitragserhöhung der CSS ist wirklich der Hammer schlechthin. Letztes Jahr musste ich noch 90 cent an Beitragserhöhung hinnehmen (pro Monat). Das sollte kein Problem darstellen. Nun sind es knapp 4,50 Euro pro Monat die ab Januar 2011 gezahlt werden sollen.

Ich werde schon aus Prinzip kündigen. Erzählt man mir bei Vertragsabschluss noch der Beitrag würde sich nur "geringfügig" erhöhen finde ich diese Beitragsanpassung unverschämt.

Wie kommt so eine heftige Erhöhung zustande? Mehrbelastung wird von der CSS als Grund angegeben.

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Antworten (6)

  • 1
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Zahnwech Zahnwech

    Hi Ralfo, die ARAG hat im letzen Jahr ähnlich herbe Ihre Beitragssätze angehoben. Grund ist vor allen Dingen bei der CSS, dass Wartezeiten zu Prophylaxe und Kunststofffüllungen entfallen. Zusammen mit eher laschen Bedingungen und Fragen zum Antrag, gabe es natürlich eine Menge kostenintensiver Kunden. Somit hat CSS nun nicht nur die Beitragsätze für Zahn um fast 30% erhöht, sondern auch das Antragsformular deutlich geändert. Wer beispielsweise 10 Jahre alte Kronen und Brücken trägt muß nun ein Zahnarzt Attest einreichen.

    ARAG, DKV und Janitos haben zwar ob des aufkommenden Interesses an Prophylaxe auch deutlich mehr zahlen müssen in diesem Bereich, allerdings gibt es dort anfangs Wartezeiten und eine bessere Risikobewertung bei den Anträgen.

    Vergleichsinformationen habe ich wiederum bei Youtube gefunden, damit Du erkennst ob sich die Mehrkosten zu CSS noch lohnen, oder ob es besser ist zu wechseln.

    Achtung die Sonderkündigungsfrist ist immer nur 4 Wochen!

    Liebe Grüße ZW

  • 3
    Antwort von Mercarior Mercarior

    @Ralfo:

    Meinst du, dass die CSS den Beitrag "gerne" in dieser Höhe anpasst?

    Meinst du, dass hier "Profitgier" o.Ä. dahintersteckt? Das höre ich leider immer wieder in Zusammenhang mit Beitragsanpassungen.

    Beides ist allerdings vollkommen falsch!!!

    Eine Versicherung kann eine Tarifkalkulation immer nur auf Basis von Schätzungen und Vergangenheitsdaten durchführen. Und selbst das geschieht nicht rein willkürlich. Es gibt hier einen sog. "Treuhänder" der (von außen) überwacht, dass die Kalkulation des Versicherers "Hand und Fuß" hat.

    Allerdings kann weder eine Versicherungsgesellschaft noch dieser Treuhänder in die Zukunft schauen (du vermutlich auch nicht?!) um zu wissen, wie sich die Inanspruchnahme der Leistung dann wirklich entwickelt.

    Die Versicherung und der Treuhänder müssen einen Tarif dann i.d.R. jährlich dahingehend überprüfen, ob die Kalkulation der Vergangenheit auch gepasst hat. Wenn das der Fall war und die Beiträge ausreichend kalkuliert waren, dann darf die Versicherung die Beiträge natürlich nicht erhöhen.

    Wenn sich hier allerdings eine höhere Abweichung feststellen lässt, dann muss die Versicherung die Beiträge anpassen.

    Und diese Geschichte hat NICHTS mit der "vorprogrammierten" Erhöhung durch das "Älterwerden" zu tun. Diese vorprogrammierte jährliche Tarifanpassung ist in der Tat nur minimal, deckt aber eben nicht das Risiko von Kostensteigerungen allgemeiner Art ab, sondern eben "nur" die Alterskomponente.

    Und wie und warum es zu solchen Beitragsanpassungen kommt, wurde ja eigentlich schon erläutert.

    Durch die sehr guten Leistungsaussagen der CSS (keine Wartezeit für Zahnbehandlung, keine Staffelung in den ersten Jahren, unbegrenzte PZR-Leistung) fühlen sich manche Versicherungskunden offenbar animiert Behandlungen durchführen zu lassen, die es möglicherweise nicht - oder noch nicht - unbedingt benötigt hätte. Und das wirkt sich dann eben leider auch auf die Beiträge aller Versicherten aus.

    Ob man kündigen bzw. wechseln sollte, ist natürlich eine gute Frage, die man sich stellen kann. Eine "Beitragsgarantie" gibt es allerdings grundsätzlich auch bei anderen Anbietern nicht und auch andere Anbieter wie beispielsweise die ARAG oder die Barmenia mussten in den letzten Jahren ihre Tarife ordentlich anpassen. Eine Kündigung "nur aus Prinzip" halte ich also eigentlich auch für nicht so sinnvoll.

    Kommentar von ralfo ralfo

    Natürlich liegt hier u.a. Profitgier vor oder warum wirtschaftet ein Unternehmen/Versicherung? Gewinne maximieren und nicht weil sie dem netten Versicherungsnehmer einen gefallen tun wollen. Und Versicherungen muss man nicht toll darstellen. Es gibt genug Beispiele die in den Medien aufgeführt wurden wonach sich die Versicherungen vor der Zahlung drücken. Sogar bei älteren Versicherungsnehmern wird nicht gezahlt weil man auf deren Absterben spekuliert. Und wo gehen die ganzen Kosten hin? Ich kann ein Beispiel aus meinem Bekanntenkreis nennen: Rollstuhl wird benötigt. Nach einer Operation wird der Patient entlassen und im Entlassungsbrief steht das der Patient dringend einen Rollstuhl benötigt. Monate vergehen, fünf (!) Ärzte kommen den Patienten in der Zwischenzeit in seiner Wohnung begutachten. Festgestellt wurde: der Patient benötigt einen Rollstuhl. So viel zum Thema Versicherungen und deren Mehrbelastungen. Und gerade von der CSS ist im Internet nachzulesen das sie die Leistungserbringung erschweren. Was die Beitragsanpassung angeht, glaube ich gelesen zu haben, dass der Tarif der Inter relativ stabil bleibt aufgrund der Altersrückstellungen.

    Kommentar von Mercarior MercariorMercarior

    sag mal, liest du eigentlich die Antworten, die du hier auf deine Ausgangsfrage bekommst?

    Ich wills jetzt eigentlich nicht nochmal in derselben Ausführlichkeit schreiben, also lies meine vorige Antwort bitte nochmal genau durch.

    Die 20% Erhöhung bei der CSS beinhalten KEINEN zusätzlichen Gewinn (eigentlich genau das Gegenteil - was meinst du, was eine 20%ige Erhöhung an Kündigungen bewirkt und somit Kosten, etc. produziert), sondern resultieren aus einer um 20% gestiegenen SCHADENQUOTE (= die Versicherten haben 20% mehr Leistungen gebraucht als kalkuliert war).

    Die Janitos bietet - genauso wie JEDE ANDERE Versicherung - KEINE Garantie auf Beiträge. Die Beiträge jedes Tarifes können sich theoretisch jährlich ändern und einem gestiegenen (oder auch gesunkenen) Bedarf angepasst werden!

    Viele Grüße

    Merci

    Kommentar von ralfo ralfo

    Eine Bekannte von mir hat 30% Erhöhung erhalten. Entsprechend ist sie sauer. Und dabei habe ich Ihr die CSS empfohlen. :-))

    Kommentar von ralfo ralfo

    nun, seit november 2011 bin ich nun mit der css in kontakt wegen einem zahnimplantat. ich habe denen die geforderten anschriften meiner zahnärzte geschickt. es hat sich daraufhin nichts getan und auf meine anfragen wird pauschal ala verarsche geantwortet "ihr antrag wird nun bevorzugt bearbeitet". das spielchen geht wie gesagt seit november. ich weiss nicht was die spinner von mir wollen da ich noch nie eine leistung in anspruch genommen oder etwas bei antragsstellung verheimlicht habe.

  • 2
    Antwort von Kounen Kounen

    Ich kenne den ein oder anderen aus meinem Bekanntenkreis der auch die CSS Versicherung hat. Die Verträge bestehen zum Großteil seit 1-2 Jahren und teilweise sind hier auf die CSS Versicherung schon mehrere Tausend Euro zugekommen. Die CSS Versicherung bietet sehr gute Leistungen, gerade auch da sie auf Summenbegrenzungen in den ersten Jahren verzichtet, ich sehe hier aber langfristig hohe Kosten auf die CSS zukommen. Ich denke auch, dass hier noch die eine oder andere Anpassung kommen wird. Wem der Beitrag zu teuer ist oder wird, der sollte sich nach einer anderen Zahnzusatzversicherung umsehen, muss dann aber mit Sicherheit auch im Punkt Leistung etwas zurückstecken und auch eine Leistungsstaffel für die ersten Jahre in Betracht ziehen. Ich persönlich finde die Tarife der ARAG Versicherung sehr interessant und hab mich auf www.test-zahnzusatzversicherung.de informiert. Letztendlich muss sich aber jeder selbst überlegen, auf welche Leistungen man nicht verzichten kann und welche Leistungen vielleicht nicht so wichtig sind.

  • 2
    Antwort von DerVolkswirt DerVolkswirt

    Die generelle Beitragserhöhung aufgrund eines neu erreichten Lebensalers (kleiner Sprung) ist nicht mit dieser ausserordentlichen BEitragsanpssung zu verwechseln. Dieser derartige Sprung ist die logische Folge des Verhaltens der Versicherten und der damit vernundenen Ausgabensteigerungen. Der TArif erstattet unbegrenzt oft die Zahnreinigung und hat keine Summenbegrenzungen und keine Wartezeit für Zahnbehandlungen. Da eine Zahnversicherung nur soviel auszahlen kann wie sie einnimmt muss der BEitrag zwangsläufig an das Verhalten der Versicherten angepasst werden.

    Hinzu kommt aber, dass der Wechsel zu einer anderen Zahnversicherung immer bedeutet, schlechtere Leistungen und erneute Wartezeiten und anfängliche Summenbegrenzungen zu erhalten. Zudem besteht auch bei einem neuen Tarif keine Sicherheit, dass der Beitrag sich dort nicht auch irgendwann mal erhöht. Weitere Infos zur BEitragsanpassung und wie diese zustande kommt und was man tun kann bzw. beachten sollte als VErsicherter findet ihr hier: http://www.versicherung-online.net/blog/beitragsanpassung-css-flexi-zahnzusatzve...

    Kommentar von DerVolkswirt DerVolkswirtDerVolkswirt

    übrigens das "Trotzverhalten" "ich kündige aus Prinzi" oder ich reiche nun umso mehr Rechnungen ein schneidet den Versicherten ins eigene Fleisch, denn es führt zu weiteren Anpassungen. Der BEitrag kann nur stabil bleiben, wenn die VErsicherten selbst auf die Ausgaben achten und wirklich nur Behandlungen durchführen lassen die auch sinnvoll sind. Dies gilt übrigens für alle Krankenzusatzversicherungen, nur kann man gerade bei einer Zahnzusatzversicherung die Ausgaben und Leistungsfälle mehr beeinflussen als in jeder anderen Sparte.

    Kommentar von Schokolade SchokoladeSchokolade

    @ DerVolkswirt: Find ich schön, dass das jemand mal so sagt. Das Verhältnis Versicherer und Versicherungsnehmer scheint mir in Deutschland (weiß nicht, wie das in anderen Ländern ist) tatsächlich etwas gestört. Von einem sinnvollen Zusammenspiel, das für beide Seiten dann auch einen Nutzen bringt, kann man oft nicht sprechen.

    Kommentar von ralfo ralfo

    Da ich meine Unterlagen nicht zur Hand habe kann ich nicht genau sagen ob die erste Beitragsanpassung geringfügig ausgefallen ist weil es um eine altersbedingte Anpassung ging. So weit ich weiss war der Beitrag bei meinem Alter 18 Euro. Wenn man den selben Tarif heute abschliesst kostet der Beitrag bei selbem Alter 24,.. Euro.

    Nein, kein Trotzverhalten, sondern Folge aus Beratung durch die Versicherung.

    Bei mir sind die von der Versicherung angekündigten geringfügigen Erhöhungen nun auf 6 Euro pro Monat angestiegen. Bei einem anderen versicherten sind es innerhalb von zwei Jahren 13 Euro im Monat mehr. Das empfinde ich als ziemlich starkes Stück.

    Der Tarif erstattet nach meiner Information zwei professionelle Zahnreinigungen im Jahr bzw. 160 Euro/Jahr max. Wo steht das mit der unbegrenzten Zahnprophylaxe?

    Kommentar von DerVolkswirt DerVolkswirtDerVolkswirt

    In den TArifbedingungen steht nichts von 160 EUR max. PZR, in den Bedingen steht 100% Erstattung für Zahnbehandlungen bei medizinischer Notwendigkeit, dies kann bei einer Zahnfleischerkrankung auch 4 mal pro Jahr bedeuten. Selbst wenn jeder nur 160 EUR aus dem Vertrag rausholt pro Jahr, sind schonmal 2/3 der eingezahlten Beiträge weg, was, wenn dann noch jemand Zahnersatz benötigt, irgendwo muss das Geld ja herkommen.

    Dumm ist es natürlich, dass mit dem Argument verkauft wurde: geh 2,3 mal zur ZHanreinigung, dann hjast Du das GEld was du zahlst fast wieder drin, das ist natürlich Unfug, denn es wirft die Kalkulation, dass vielleicht im Durchschnitt nur jeder einaml zur PZR geht über den Haufen. Wenn man nun mal nachrechnet machen 5 Euro Erhöhung mal 12 fast die Kosten einer PZR aus. Und das ist genau hier der Fall. Hinzu kommt, dass die CSS Zahnversicherung eben vor allem von Zahnärzten empfohlen wird mit genau diesem Argument. Da sist auch völlig legitim, nur muss man sich bewusst machen, Premiumschutz kostet auch einen Premiumbeitrag.

    Wer langfristig etwas günstigere Beiträge haben möchte, der sollte vielleicht einen TArif wählen, der diese Leistungen begrenzt, z.B. Janitos dental plus http://www.versicherung-online.net/janitos-dental-plus-zahnzusatzversicherung-370/

    Auch nicht unklug sind Tarife , die nur Zahnersatz absichern wie z.B. Central prodent Die Zahnreinigung muss man letztendlich so oder so selbst zahlen, ob gleich aus eigener TAsche oder über den Umweg "höherer Monatsbeitrag"

    Kommentar von ralfo ralfo

    Das mit den 160 Euro bei der CSS habe ich auf www.hanswaizmann.de gelesen. Das soll wohl ein Spezi für Zahnversicherungen sein. Den Janitos werde ich wohl nehmen. Mir geht es auch nur um die Absicherung da ich bereits ein paar Kronen habe. Ansonsten gehe ich so gut wie gar nicht zum Arzt.

    Kommentar von DerVolkswirt DerVolkswirtDerVolkswirt

    es ist das versichert was in den Tarifbedingungen steht, in diesen steht nciht von max 160 Eur, Waizmann benutzt die 160 EUR nur als Referenzwert da man in der Regel auch nur 2 Behandlungen im Jahr macht. Trotzdem würde der Tarif bei mehr Behandlungen auch mehr leisten. Janitos dürfte sicher langfristig etwas günstiger sein, doch auch dieser Tarif wird irgendwann steigen (tut er eh aufgrund der Alterssprünge). NAch 4 Jahren, wenn die ersten Versicherten aus der Summenbegrenzung fallen und die ersten richtig großenn Leistungsfälle reguliert werden , wird es auch dort Anpassungen geben. Im Durschnitt sind nirgendwo Versicherte gesünder oder kränker, zumindest langfristig gesehen und bei einer Versichertengemeinschaft von mehr als 10000 Kunden. Das bedeutet: Ein TArif der mehr als alle anderen leistet wird langfristig auch mehr kosten als alle anderen. CSS flexi ist ein absoluter Premiumtarif. Wer Porsche fahren will, darf sich langfristig nicht über hohen BEnzinverbrauch beschweren. Vielleicht tut es ein "Golf" aber auch, doch hier muss eben Abstriche in der Erstattungsleistung machen.

    Versicherung ist immer auch mit einem Verhalten der Eigenverantwortung verbunden. Der Versicherer darf die Beiträge nicht erhöhen wie er will und Gewinne rausnehemn wie er will, da passt die Bafin schon genau auf. BEitragssteigerungen sind das Ergebnis von Ausgabensteigerungen. 80-90% der Ausgaben sind Auszahlungen an die Versicherten. Der Rest sind Kosten für VErwaltung und Vertrieb, ein ganz kleiner Anteil sind Gewinne, die an den Eigentümer oder die Aktionäre fließen. 80-90% der Gewinne nach Abzug aller kosten sind aber auch wieder der Versichertengeminschaft zuzuführen. Insofern sind die Kommentare , dass hier jemand aus Profitgier die Beiträger erhöht absoluter Mumpitz.

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    Antwort von PaulBahr PaulBahr

    Na dann: Vergleichen und wechseln. Auch andere Versicherungsunternehmen haben schöne Zahnzusatzversicherungen. Unabhängige Vergleichsrechner findet man unter anderem hier: http://www.1a-krankenversicherung.de/rechner/private-krankenversicherung

    Immer schön Zähne putzen!

  • 0
    Antwort von Kristusius Kristusius

    Hi,

    kannst dich auch hier umsehen, wobei ich den CSS Flexi schon immer noch als gut bewerten würde: http://www.zahnzusatzversicherung-experten.de

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