Frage von Boy1985, 154

Beitragsbemessungsgrenze durch Urlaubsgeld überschritten?

Hallo,

bei meinem Urlaubsgeld habe ich die Wahl, ob ich 50 % Vorschuss möchte oder alles im Monat nach meinem Urlaub ausbezahlt werden soll.

Jetzt habe ich mir mal ausgerechnet, dass ich die Beitragsbemessungsgrenze (in dem einen Monat) überschreiten werde (für Krankenversicherung und Pflegeversicherung) wenn ich mir das Urlaubsgeld erst nachträglich auf einmal auszahlen lasse und auf den Vorschuss von 50 % damit verzichte.

Frage: Bringt es einen irgendeinen Vorteil auf den Vorschuss in dem oben beschriebenen Zusammenhang zu verzichten ?

Oder gibt es bei der Beitragsbemessungsgrenze wenn diese nur durch das Urlaubsgeld überschritten wird irgendeine Sonderregelung ? Mit meinem regulären Gehalt (ohne Urlaubsgeld) überschreite ich diese nämlich nicht.

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Antwort
von kevin1905, 120

Oder gibt es bei der Beitragsbemessungsgrenze wenn diese nur durch das
Urlaubsgeld überschritten wird irgendeine Sonderregelung ?

Nein. Hast du eine private Krankentagegeldversicherung?

Kommentar von Boy1985 ,

Nein, ich habe keine private Krankentagegeldversicherung.

Was meinst du eig. mit dem "Nein" bezogen auf mein Zitat ?
Du meinst also, es gibt keine Sonderregeln für das Urlaubsgeld, und somit zahle ich in dem einen Monat in dem ich Urlaubsgeld bekomme nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze Sozialversicherung ?

Antwort
von Apolon, 95

Wenn sich deine Frage auf Steuer und Sozialversicherungsbeiträge bezieht - im Dezember jeden Jahres, wird die Lohnbuchhaltung die Beiträge berücksichtigen und ausgleichen.

Kommentar von Boy1985 ,

Sicher ?
Also bei der Steuer ist mir klar, dass dies im Dezember durch den Lohnsteuerjahresausgleich durch den Arbeitgeber bzw. durch die Einkommenssteuererklärung die ich abgebe ausgeglichen wird.

Meine Frage bezieht sich allerdings ausschließlich auf die Sozialversicherungsbeiträge (konkret: Krankenversicherung und Pflegeversicherung).

Gibts da am Ende des Jahres dann auch einen Ausgleich ?

Kommentar von Apolon ,

Hier geht es doch um Zahlungen die über das Gehalt vom AG durchgeführt wird. Somit wird die Gehaltsbuchhaltung dies bei der letzten Gehaltszahlung im laufenden Jahr berücksichtigen.

So war es auch bei mir, als ich noch Angestellter war und ich hatte jeden Monat unterschiedliche Auszahlungen.

Diese haben auch mit dem Lohnsteuerausgleich nichts zu tun.

Frag einfach mal bei eurer Lohnbuchhaltung nach, die werden dies  auch bestätigen.

Antwort
von Kunterbunt23, 117

Wenn Du durch eine Sonderzahlung die BBG des einen Monats überschreitest, werden mit dem überschreitenden Betrag die monatlichen BBGs der Vormonate aufgefüllt.

Kommentar von Boy1985 ,

Danke, so habe ich das nämlich (durch meine Internetrecherche) auch vermutet.

Heißt das also, es ist immer vollkommen egal, ob ich mein Urlaubsgeld auf zwei Monate verteilt (je 50 %) oder in dem einen Monat nach meinen Urlaub alles auf einmal auszahlen lasse ?

Antwort
von DerHans, 80

Die Beitragsbemessungsrenze wird jährlich berichtigt. Was du jetzt evtl. sparst, musst du später nachzahlen.

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