Beitrag für Krankenkasse umgehen?

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4 Antworten

Der Arbeitgeber kann nicht einfach zum 06.02.2016 abmelden, muss es in den 29.02.2016 ändern und auch für den Februar noch das volle Gehalt zahlen. Ein Start up sollte einen Steuerberater haben, den kann er fragen.

Wegen des Unfalls am 26.02.2016- war es Wegeunfall, kommt die Berufsgenossenschaft für die Krankheitskosten und auch für das Verletztengeld für die Zeit der Arbeitsunfähigkeit auf. War es ein privater ohne Beteiligung einer anderen Person, dann muss der Arbeitgeber bis Ende Februar Gehaltsfortzahlung leisten. Ab 01.03.2016 hättest du dann einen Anspruch auf Krankengeld gegen deine Krankenkasse (ich hoffe, du hast die Krankmeldungen alle zeitnah dorthin geschickt, bis zur Genesung.

Wenn dann noch Tage bis zum neuen Beschäftigungsbeginn bleiben, dann fallen die unter §19 SGB V (nachgehender Leistungsanspruch).

Wenn die Abmeldung zum 06.02.2016 rechtens war (Urlaubsabgeltung verlängert die Beschäftigungszeit nicht), du nicht im Leistungsbezug beim Arbeitsamt gestanden hast, dann ist es in der Tat so, dass die Krankenkasse für die Zeit vom 07.02.2016 bis 31.03.2016 von Dir Beiträge fordert, Mindestbeitrag/ Monat bei ca. 170,-- Euro.

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Hast du den Aufhebungsvertrag zum 06.02. schriftlich zugestimmt( den was anderes ist es nicht, wenn er dich vor Kündigungsfrist rauslässt) Ja ? Dann hast du Pech gehabt.

Wenn nicht muß dein AG dich noch bis zum 28.02. Bezahlen, selbst wenn er dich freigestellt hat. Inklusive Krankenkasse.

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Kommentar von Minka227
18.04.2016, 17:12

Nein, es gibt keinen AUfhebungsvertrag. Meine Kündigung ist die einzige die es gibt und die ist schriftlich bestätigt vom AG. Er hat mich einfach abgemeldet. StartUp...hält nicht viel von Verträgen...

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Gezahlt werden muß der Beitrag auf jeden Fall (auch rückwirkend). Ob nun du oder das Amt, mußt du klären. 

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hier solltest du gegen den Arbeitgeber vorgehen. er hat sich an die Gesetze zu halten, auch wenn er das nicht will. lass das nicht auf dir sitzen. immerhin hast du finanzielle Nachteile, weil er meint die Sachen so zu drehen, wie es für ihn am günstigsten ist.

wenn der Arbeitgeber dir die Kündigung zum 29.02. (dieses Jahr hatte der Februar 29 Tage) bestätigt hat, solltest du eine Kopie an die Kasse geben. die Kasse soll den Arbeitgeber auffordern die korrekt Abmeldung zum Ende der Beschäftigung abzugeben.

hast du für die Zeit nach dem 6.2. bis Ende der Beschäftigung Entgelt erhalten? dann auch das der Krankenkasse nachweisen.

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Kommentar von Minka227
18.04.2016, 17:56

Das Problem ist dass ich keine Rechtsschutz habe und die Anwaltskosten höher sind als dass was zu holen ist. Darauf hofft der AG auch. Nein, ich habe bis zum 06.02 Gehalt erhalten, danach stand mir eigentlich auch eine Woche Urlaub zu (die hab ich auch bezahlt bekommen). 

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