Frage von Heelmuut, 74

Beispiele für Ereignisse, warum Religion Menschenfeindliche Taten veranlasst?

Hay, ich brauche Konkrete Beispiele dafür :) Danke schonmal im Voraus.

Antwort
von JBEZorg, 35

Die Religion tut es nicht. Das tn die Menschen, die Religion interpretieren um ihre Taten zu rechtfertigen. Bekanntermassen gilt den Christen dass Jesus am Kreuze für die Sünden der Menscheit gestorben ist und man müsste deswegen an seiner Menschenliebe ein Beispel nehmen. Andererseits hat man wieder weil Jesus gekreuzigt wurde die Juden verantwortlich gemacht oder um sein "Grab" gekämpft. Das ist so ein Beispiel zweier völlig nterschiedlicher Interpretationen, je nachdem wonach es dem Menschen war, der interpretiert hat. Dschihad kann als redliche Bemühung um ein guter Moslem zu sein, den Armen und Schwachen zu helfen interpretiert werden oder als heilger Krieg gegen Ungläubige.

Das hat alles wenig mir der Relgion selbst zu tun.

Kommentar von earnest ,

Doch, das hat schon etwas mit Religion zu tun. 

Die Religion wurde und wird leider oft als Rechtfertigung für Schandtaten herangezogen - vom "Gott will es" der Kreuzfahrer über "Gott mit uns" auf deutschen Koppelschlössern bis hin zum  "Alluha Akbar" der mordenden Terroristen, die sich mit diesem Schlachtruf ins Paradies katapultieren wollen.

Kommentar von JBEZorg ,

Das hat eben nichts mit Religion zu tun. Für alle möglichen Schnadtaten erdenalle möglichen Begrüdungen erfunden. Nicht nur religiöser Herkunft. Es git bestimmt Idioten, die für den Weltfrieden getötet haben. Ist jetzt der Pazifismus an irgendwas schuld?

Kommentar von Nadelwald75 ,

Hallo earnest,

Die Religion wurde und wird leider oft als Rechtfertigung für Schandtaten herangezogen ....usw, wie du schreibst. Genau das ist es!

Verantwortlich ist aber nicht "die Religion", sondern Menschen, die Religion entweder so auslegen oder missbrauchen.

Kommentar von earnest ,

Ich habe doch auch nicht geschrieben, lieber Nadelwald, dass die Religion "verantwortlich" sei. 

Ich habe nur betont, dass es "etwas mit Religion zu tun" habe.

Kommentar von Nadelwald75 ,

ok! - earnest

Antwort
von Eselspur, 38

Eines der vielen Beispiele der modernen das-geht-mich-alles-nichts-an-Religion: gerade jetzt haben 795 Millionen Menschen nicht genug zu essen.

Kommentar von GFBen ,

Es wäre da noch die mein-Bauch-ist-mir-wichtiger-als-das-Leben-eines-Menschen-Religion zu nennen... Zahlen der Opfer habe ich gerade nicht zur Hand.

Antwort
von Zischelmann, 38

Der Hexenwahn des Mittelalters, Der Judenhass

Die Hinrichtungen an Ketzern und den Katharern

Antwort
von earnest, 28

Die Kreuzzüge.

Und zwar die Kreuzüge nach "außen" (gegen die bösen Muslime) wie nach "innen" (gegen die bösen Ketzer usw. usw. usw.). 

Gruß, earnest

Kommentar von earnest ,

Bist du so nett, lieber anonymer Runterpfeiler, und schreibst du bitte, warum du meine Antwort abgewertet hast?

Kommentar von JoMer ,

War bei meiner Antwort auch

Kommentar von GFBen ,

Ist deiner Meinung nach die Selbstverteidigung an sich menschenfeindlich oder nur spezielle Aspekte der von dir genannten Geschehnisse. Wenn nur spezielle Aspekte, wäre ich für eine Aufzählung dankbar.

Kommentar von earnest ,

Leider verstehe ich deinen Kommentar nicht so recht. Vor allem nicht, was er mit meiner Antwort zu tun hat.

Kommentar von GFBen ,

Du nennst die Kreuzzüge als Beispiel für eine menschenfeindliche Tat, denn danach wurde ja gefragt. Da man weiß, dass sie nicht aus Böswilligkeit, sondern zum Schutz eigener Einflussbereiche und Werte geführt wurden, frage ich, ob du die Idee, etwas Eigenes schützen zu wollen, im Allgemeinen verwerflich findest oder nur die hier gewählten Mittel.

Kommentar von earnest ,

Ich sehe nicht, wie man z.B. bei der grausamen Eroberung von Konstantinopel - der Hauptstadt der christlichen Glaubensbrüder - "etwas Eigenes schützen" wollte.

Die Kreuzritter badeten hier förmlich im Blut. Nicht nur bei diesem Kreuzzug finde ich sowohl Motive wie Mittel verwerflich - sie waren eine Verhöhnung christlicher Werte.

Deine "untergeschobene" Bemerkung, man wisse ja, dass die Kreuzzüge "nicht aus Böswilligkeit ... (usw.)" durchgeführt worden seien, möchte ich mir nicht zu eigen machen.

Kommentar von GFBen ,

Du weißt schon, dass du dir selbst widersprichst, oder? Auf der einen Seite ist Konstantinopel die Hauptstadt der christlichen Brüder, auf der anderen Seite hat der Kampf der christlichen Ritterschaft um diese Stadt rein gar nichts mit "etwas Eigenes schützen" zu tun. Diese Logik verstehe ich nicht.

Kennst du den Begriff "state-of-the-art"? Wie sahen die zivilen Konflikte der damaligen Zeit aus? Warum kommt beim Stichwort "Blutrünstigkeit" immer nur "Kreuzzüge" wie aus der Pistole geschossen? Weißt du da eine Antwort für?

Kommentar von earnest ,

Ich sehe keinen Sinn darin, mich mit dieser gedanklichen und inhaltlichen Wirrnis auseinanderzusetzen.

Ein Tipp: Recherchiere mal die Eroberung von Konstantinopel durch die Kreuzrittter.

Nur dies: Die "Logik" der Eroberung der "befreundeten" Hauptstadt: Machtgier, Eroberungslust, perverser Blutrausch. Da wurde nichts "Eigenes" geschützt - schon gar nicht die moralischen Werte des "christlichen Abendlands".

Kommentar von GFBen ,

Perfekter kann man den gestellten Fragen nicht ausweichen. Kompliment. Allderdings bleibt so der Widerspruch in deiner Aussage bestehen.

Kommentar von earnest ,

Danke für dein freundliches Lob. 

Ciao.

Kommentar von GFBen ,

Ich sehe, dass ich deine Aussage zu den Verhältnissen (christlich - christlich) bei Konstantinopel falsch verstanden habe. Sorry. Die diesbezügliche Frage kann als obsolet betrachtet werden.

Aber noch mal zum von dir als Beispiel genannten Fall "Konstantinopel". Du hast mich zur Internet-Recherche aufgefordert; ich bin dem Aufruf gefolgt. Der Wikipedia-Artikel "Vierter Kreuzzug" fängt wie folgt an.

"Der Vierte Kreuzzug von 1202 bis 1204, an dem hauptsächlich französische Ritter sowie venezianische Seeleute und Soldaten beteiligt waren, hatte ursprünglich die Eroberung Ägyptens zum Ziel. Trotz heftiger Einwände des Papstes und gänzlich dem Kreuzzugsgedanken zuwider wurde stattdessen das christliche Konstantinopel eingenommen und geplündert."

Ein "klarer Fall" für die Verantwortung der Religion für Gräueltaten?

Kommentar von earnest ,

Das "christliche Kreuzfahrer-Bodenpersonal" vor Ort sah das anders als der "Chef".

P.S.: Nach deinen ständigen Rüpeleien habe ich keine Lust, mit dir in irgendeiner Form weiter zu diskutieren. 

Und ich überlasse dir auch gern das letzte Wort.

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