kann mir jemand ein beispiel von Misuk welche tipsch für episches theater von B.Brecht ist geben?
beziehungsweise....
wenn ich ein stück ins epische theater umsetzen will auf was muss ich achten?
kann mir jemand ein beispiel von Misuk welche tipsch für episches theater von B.Brecht ist geben?
beziehungsweise....
wenn ich ein stück ins epische theater umsetzen will auf was muss ich achten?
Der Begriff "episches Theater" betrifft in der Hauptsache die Theaterwelt Bertolt Brechts und dessen Nutzer. Brecht formulierte so:"Glotzt, nicht so romantisch!" Er meinte damit, dass der Zuschauer gezwungen wird, im epischen Theater mitzudenken, Lösungen für die Konfliktlösung selbst zu finden. Damit wendet er (Brecht) sich bewusst ab vom aristotelischen Theater. Daher ist die Sprache Brechts klar und einfach, mitunter vulgär, seine Bühne ist mit spärlichen Kulissen bestückt, die meist noch durch Beschriftung versachlicht werden. Das epische Theater verstand sich von Anfang an als wissenschaftliches Theater. In der späteren Schrift Brechts "Kleines Organon für Theater" (1948) setzte er sich mit den gesellschaftlichen Grundlagen und Zielsetzungen des Theaters überhaupt auseinander. Die Schwesterkünste wie Bühnenbild, Maske, Kostüm, Musik usw. werden im epischen Theater eher spärlich eingesetzt, um den Zuschauer nicht vom Hauptanliegen des Werkes abzulenken. Wenn sie eingesetzt werden, dann nur zur Unterstützung des Wortes, daher wird das "epische Theater" auch als "erzählendes Theater" bezeichnet. Somit wandte sich Brecht gegen eine Überbetonung des Emotionalen, er wollte seine Zuschauer schulen, die Gesellschaft zu erkennen und verändern zu helfen im positiven Sinne. Das Brecht'sche Theater wurde von H. Baierl, P. Hacks und Heiner Müller in seiner Form fortgesetzt.
ja, die dreigroschenoper-musik von brecht und weill ist so der klassiker. findet man bestimmt auch bei youtube. ich glaub bei einer inszenierung als episches theater ist es wichtig, dass die handlung von einem moritatensänge o.ä. vorausgenommen ist. er kommt also vor jeder szene auf die bühne und singt oder sagt etwas zur nächsten szene. so soll das publikum angeregt werden, selber mitzudenken, statt nur mitzufühlen... in brechts gutem mensch von sezuan steht dazu ein hübsches nachwort, das man evtl auch einbauen könnte...
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