teresia am 15.04.2008 um 22:03 Uhr
Habt ihr euch schon einmal von den Beschreibungen des Beipackzettels eines Medikamentes (Nebenwirkungen) beeinflussen lassen und es nicht - wie vom Arzt verschrieben - eingenommen?
Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

Immer ratsam! Weil der Arzt selbst nicht weiß, was da alles drinsteht! Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!
Habe diesbezüglich schon öfter negative Erfahrungen gemacht.

...sonst wäre ich jetzt nicht hier....

Ich hole immer alles in einer Apotheke, da wird es gespeichert. Wenn sich was nicht verträgt machen sie mich darauf aufmerksam. Ich möchte mir nicht Gedanken über mögliche Nebenwirkungen machen, sondern vertraue meinem Arzt!

Ich weiss ganz gut, was ich vertrag und spreche in der Regel mit dem Doc die Medikamente durch - falls ich überhaupt mal was nehme ( max 1 mal pro Jahr ).
Wenn dann was drin ist, was mir unverträglich vorkommt, nehme ich das gar nicht erst, schlimmer noch: ich mache einen kurzen Test in der Apotheke, ob ich das Mittel vertrage und habe ggf. keine Scheu, das Zeug nicht zu kaufen und mit dem Apotheker zu suchen, was es für Alternativen gibt

Um genau dazu nicht in Versuchung zu kommen.

Wenn der Arzt die doppelte Dosis dessen verschreibt, was auf dem Beipackzettel als Höchstdosis angegeben ist und dann auch noch weiterhin auf seiner Dosierung besteht, dann wechsele ich sogar den Arzt.

Einmal, als auf dem Beipackzettel die Beschwerden, die ich kurieren wollte, als mögliche Nebenwirkung auftauchten....

Weil wenn man damit anfängt, lässt du das einnehmen der Medikamente auf alle fälle bleiben!!

Habe es schon 2-3 mal gehabt, dass ich ein Medikament auf Grund der möglichen (oder sicheren) Nebenwirkungen nicht genommen hab. Hat sich dabei allerdings nie um "lebenswichtige" Medikamente gehandelt, sondern zum Beispiel mal um eine Cortison-Salbe gegen Hautprobleme.

Ich überfliege den Beipackzettel ohnehin meist auch nur.
und as war gut so, denn ich bekam mal von meiner frauenärztin versehentlich das falsche aufgeschrieben.
daheim gelesen und gewundert.
es war ein weheneinleitendes mittel, na da hätte ich aber dagestanden ohne schwangerschaft :o))
sheela2011 am 15. April 2008 22:22 Wer weiß was dabei rausgekommen wäre.....;o)

Ich rede mit den Ärzten vorher über das Pro oder Kontra eines Medikamentes. Wenn ein Medikament ausgesucht wurde, nehme ich es auch.

Ich bespreche natürlich mit dem Arzt Wirkung und Nebenwirkung.
Aus Rechtsgründen müssen auf dem Beipackzettel halt die seltensten Nebenwirkungen stehen. Ich sehe das also gelassen.

eil ich die sowas von nervig finde... es gibt ja das Beispiel eines Beipackzettels für Schokolade...na dann danke..

Ich lese nur die Zettel meines Partners - und der liest manchmal meine. Denn wenn man das alles liest, Kann einem wirklich das Vertrauen zu dem Medikament vergehen.

Ich lese immer den Beipackzettel! Wenn man nicht ständig darüber nachdenkt, ist das auch alles kein Problem. Wenn der Arzt sagt, man solle das Medikament nehmen, dann wird das schon richtig sein! Vertrauen!!!!
bei medikament für entzugserscheinungen und Anti- Depressiver. Ärzten vertraue ich nur einem und das ist der Kinderarzt. Was Ärzte sagen ist noch lange nicht richtig

Weil ich meinem Arzt nach zig Jahren Studium mehr medizinische Kompetenz zutraue als mir. Beipackzettel sind lediglich Futter für Hypochonder. Die lesen "kann Übelkeit und Kopfschmerzen, sowie rote Punkte am Hintern hervorrufen" und finden sich kotzend auf der Toilette wieder mit Kopfschmerzen und roten Punkten am Hintern.
ich hoffe immer , dass ich nicht zu dem kleinen Prozentsatz gehöre , dem das Medikament schadet....,aber zum Glück habe ich schon lange nichts mehr schlucken müssen :-)

Bisher nicht. Ich sollte die Menge auch immer, wie im Zettel beschrieben, einnehmen.
Auch bei Nebenwirkungen können Placebo-Effekte auftauchen, das heißt, man bekommt Symptome, nur weil man "weiß", dass sie auftreten können.
Deshalb halte ich es nicht für besonders klug, Beipackzettel zu lesen.
Mal ganz davon abgesehen, dass Beipackzettel bereits Nebenwirkungen aufschreiben müssen, die einmal unter 10.000 Patienten aufgetreten sind. Da ist die Wahrscheinlichkeit, an einem Autounfall in Deutschland zu sterben, höher

Weil die Nebenwirkungen liegen meistens im Promille-Bereich
Beipackzettel sind mir zu wenig aufschlußreich. Ich informiere mich lieber im Arznei-Telegramm (www.arznei-telegramm.de). Das ist zwar für Ärzte geschrieben, die lesen aber lieber die Pharmareklame. Bei einem letztens verschriebenen Enzym las ich da, dass die Wirkung weder im Tierversuch noch in der klinischen Anwendung eindeutig nachgewiesen wurde. Da es aber schon zu Todesfällen gekommen ist, hat bereits Prof. Schönhöfer (Pharmakologe) die Zulassungsstelle aufgefordert, die Zulassung des Medikamentes zurückzuziehen. Es passiert aber nichts!
Beeinflusst hat mich ein Beipackzettel für Nasentropfen vor ein paar Monaten in sofern, daß ich sie nicht benutzt habe. Sie hatten eine blutdruckerhöhende Wirkung. Da ich - leider - blutdrucksenkende Tabletten nehmen muß, war ich nicht bereit, diesen durch die Tropfen wieder zu erhöhen. Dem HNO-Arzt war dies bekannt!!!!!!