Beinamputation bei 13-jähriger Katze?

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13 Antworten

Natürlich operieren lassen. Eine OP ist immer, egal in welchem Alter, ein Risiko und mit 13 Jahren ist die Katze nicht steinalt.

Schade, die Frage nach der OP sollte sich gar nicht stellen.

Wir haben für einen wildfremden Kater, ca. € 1200,- ausgegeben. Der hatte Darmvorfall, der Darm hing schon 10cm draußen. Uns hat sich niemals die Frage gestellt, ob es sich lohnt zu operieren, obwohl wir keinerlei Bindung zu ihm hatten. Einem Tier zu helfen lohnt sich immer.

Noch dazu dem eigenen!

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Die Frage ist, ob du mit dem Gewissen leben kannst, ein Tier einschläfern zu lassen, obwohl noch eine Chance bestünde, dass Tier zu retten.
Ihr habt die Katze 13 Jahre lang gehabt, oder für lange Zeit jedenfalls, wenn sie nicht bei euch aufgewachsen ist. So oder so ist sie ein Familienmitglied und ich persönlich würde es nicht übers Herz bringen, sie ein zu schläfern, wenn noch eine Chance bestünde.
Eine Chance, besteht immer, dass die Katze bei der Op verstirbt, vorallem wenn sie älter ist, ich würde den Tierarzt um eine ehrliche Meinung bitten.
Ob alles verheilen kann, ob die Katze noch im Stande ist ein lebenswertes Leben zu führen und für wie hoch er die überlebens Chance hält.
Das sind die wichtigeren Fragen, von denen man sich leiten lassen sollte, auch wenn 600 Euro viel Geld sind, gerade wenn es knapp ist.
Ich würde im Sinne der Katze handeln, wenn sie sich nur unnötig die letzten Jahre quälen würde dann würde ich sie schweren Herzens einschläfern lassen, wenn nicht würde ich die 600  Euro zusammenkratzen.
Eine Katze kann auch mit Amputation glücklich sein, es geht mehr darum ob das gut heilen kann und sie im nachhinein keie Schmerzen hat.

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Kommentar von Noname2912
05.08.2016, 12:47

Der Arzt möchte sich gleich noch mal bei uns melden, wenn das mit den anderen Ärzten genau abgesprochen wurde. Danach wissen wir genau was diese dazu sagen.

Ich möchte sie wirklich wirklich gerne weiter leben lassen. Aber es ist einfach verdammt schwer über das Leben eines anderes Lebewesen zu entscheiden vor allem wenn man sie so lieb hat...

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Der Ausdruck, ob es "sich lohnt" im Zusammenhang mit einem Lebewesen, dreht mir jedes mal den Magen um.

Um die Panik mal ein bißchen zu dämpfen, ich vermute mal, das Bein soll nicht amputiert werden, sondern der Oberschenkelkopf soll entfernt werden. Bedeutet, das Bein bleibt dran.
Dieser Eingriff ist nicht lebensnotwendig und muß nicht sofort passieren. Damit ist Zeit gewonnen, sich erst mal um den wirklich lebensgefährlichen Pneumothorax zu kümmern. Wenn der im Griff ist und die Katze insgesamt wieder stabil ist, also vielleicht in 2 Wochen, kann das Bein mit "normalem" Risiko operiert werden.

Laßt euch nicht in eine risikoreiche Operation treiben. Ihr seid keine Tierquäler, wenn ihr die OP nicht sofort machen laßt. Ich hoffe, ihr werdet da nicht unter Druck gesetzt.

Streichelt die Katze von mir. Sie wird noch lange leben.

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Ich persönlich würde es probieren. 

Kommt drauf an in was für eine Verfassung ist. Sprecht doch mir euren Arzt was er denkt wie die Chancen stehen. Auch der Mensch kann allein wegen einer Narkose nicht mehr aufwachen aber trotzdem lässt man ihn nicht weiter leiden und operiert. 

Die meisten überleben einer Narkose. Wenn ihr das nötige Geld nicht habt könnt ihr vl in raten zahlen. 

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Wenn euch das Tier wichtig ist lohnt sich jeder Preis.

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Wenn die Chance besteht, dass die stirbt und sie wohl sowieso nie wieder wirklich glücklich sein kann mit einem Bein, würde ich sie einschläfern lassen. Musste vor ein paar Tagen auch mein Kaninchen einschläfern lassen. Der Schmerz geht vorbei und es ist besser sein tier den Schmerz zu ersparen und das leiden zu beenden

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Kommentar von yatoliefergott
05.08.2016, 14:30

mit dem ersten Schmerz meinte ich den Schmerz in der Seele des Menschen

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Wirtschaftlich: Nein

Emotional: Das müsst ihr wissen wie sehr ihr an der Katze hängt... Was sagt euch euer Bauchgefühl?

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Ob sie die Narkose überlebt, weiß niemand.

Wir füttern im Garten eine Katze, deren Bein amputiert wurde (weiß aber das Alter nicht) - die kommt prima damit klar.

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Was sagt denn der Tierarzt wegen der Narkose? Wenn er es auch kritisch sieht, würde ich sie einschläfern lassen. Ist er zuversichtlich, würde ich die OP wagen.

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Würdest du deiner Mutter eine OP zahlen auch wenn sie 65 Jahre alt wäre? Ich denke wohl ja, da du sie liebst.

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Kommentar von Lexa1
05.08.2016, 12:12

Eigene Mutter und Katze ist ja wohl ein Unterschied.

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Kommentar von Beniinchen
05.08.2016, 12:17

Das kann man nicht vergleichen. Katze gehört zur Familie - ja! Mit Menschen gleichsetzen - Nein!

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Ist eine Kostenfrage.

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Ich halte es für das Beste, das Tier einschläfern zu lassen. Das Risiko ist zu groß, das sie die Narkose nicht überlebt. Und eine behinderte Katze, ob sie selbst dann damit glücklich ist ??  Dann lieber eine "Neue " ähnliche aus dem Tierheim holen. Das hilft über den Schmerz.

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Kommentar von Cinderella01
05.08.2016, 12:13

Sorry aber auch eine neue kann die alte nicht ersetzen und ob Das über den Schmerz hilft bezweifle ihre

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Ich würde es versuchen.

Sie kann nach der Op noch viele schöne Jahre haben.

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