Ich war mal gezwungenermaßen, im Praktikum als Rettungssanitäter bei einer solchen Amputation dabei (würg).
Gedauert hat es geschätzte 45 Minuten.
Über Komplikationen kann man nicht so pauschal reden. Angefangen beim Narkose-Risiko, dann die Kreislaufsache und so.
Es stand ein Operateur links, der andere rechts neben dem Patienten. Es wurde mit einem Stift die Linie gezeichnet, die den Schnittverlauf zeigt. Vorne am Schienbein ganz normal und dann seitlich wurde der Strich dann nach unten geführt. Somit sah es von hinten aus wie eine aufgemalte Zunge (blöder Vergleich...).
Dann wurde geschnitten. Ich stand etwa drei Meter entfernt, zwischen einer Schwester und einem OP-Pfleger und schaute zu.
Die Gefäße, die dann bluteten, wurden koaguliert (elektrische Blutstillung). Irgendwann waren nur noch Schien- und Wadenbein da. Nun hiel der größere das Bein unter der Kniekehle, der andere sägte dann los.
Danach schmiss der größere den Unterschenkel in einen blauen Sack (Platsch!)
Und das Vernähen habe ich nicht mehr gesehen, weil ich raus musste. Habe dann so etwa eine ganze Schachtel Zigaretten geraucht.
Diese Frage teilen