Beim SCHWARZ FAHREN erwischt was soll das?

... komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Hier zwei Links, die dir bei der Beantwortung deiner Frage helfen könnten.

Wenn der eine Freund schon mehrfach beim Schwarzfahren aufgefallen ist, kann dieser Link zutreffen:

http://www.frag-einen-anwalt.de/Vorladung-wegen-3-Mal-Schwarzfahren--f262666.html

Dann könnte der erhöhte Betrag (90 Tagessätze . . .) vielleicht die Höhe der Summe erklären.

https://anwaltauskunft.de/magazin/gesellschaft/strafrecht-polizei/947/strafen-beim-schwarzfahren-anzeige-und-gefaengnis/

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich gehe jetzt mal davon aus, daß beide wegen "Schwarzfahrens" (genauer "Erschleichen von Leistungen") vor Gericht standen. Das Beförderungsunternehmen verlangt im Regelfall nur das erhöhte Beförderungsentgelt und erstattet erst bei Wiederholungstätern eine Anzeige.

Bei Gerichtsurteilen sollte man zum einen beachten, daß Geldstrafen nach deutschem Recht nicht in Festbeträgen, sondern als "Tagessätze" (1 Tagessatz ist 1/30 des monatlichen Nettoeinkommens) verhängt werden.

Diese Regelung gewährleistet, daß Leute mit hohem oder niedrigen Einkommen gleich hart bestraft werden.

Zum anderen geben Gesetz immer nur einen Strafrahmen vor. In diesem Fall ist StGB §265a einschlägig, der eine Geldstrafe oder sogar Freiheitsstrafe bis zu 1 Jahr vorsieht.

Das genaue Strafmaß liegt hingegen immer im Ermessen des Richters, dessen Entscheidung von vielen Faktoren beeinflußt wird. Zu diesen Faktoren gehören z.B. Tatumstände, Vorgeschichte bzw. Vorstrafen des Täters, ggfs. Sozialprognose, Verhalten vor Gericht usw.

Räumt z.B. der Beschuldigte die Tat ein und zeigt sich reumütig, dann wird das Urteil wahrscheinlich milder ausfallen als bei einem Täter, der alles ableugnet und rotzfrech ankündigt, weiter schwarz fahren zu wollen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Tja, keine Ahnung. Man weiss ja nicht, wie sehr sie sich jeweils gegen die Feststellung der Identität gewehrt haben.

Generell geht es beim "Schwarzfahren" ja nicht um die € 3,50, die sie nicht bezahlt haben, sondern um die "Erschleichung von Leistungen", das ist so ähnlich wie Betrug, also die gehen davon aus, dass Deine Freunde das absichtlich gemacht haben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ein ehemaliger Arbeitskollege musste deswegen sogar für mehrere Monate in den Knast. Der Typ war nicht ganz richtig im Kopf und ist grundsätzlich schwarz gefahren. Er hat sich auch nichts daraus gemacht, wenn er erwischt wurde. Bis er dann sitzen musste :-) Bei ihm wurde die Strafe von einem Gericht festgelegt. Vielleicht ist das bei den großen Unterschieden der Geldstrafen ähnlich.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenns eine Gerichtsverhandlung gab wurde er zu x Tagessätzen verurteilt.

Wenn dein Freund jetzt relativ viel verdient dann muss er im Vergleich zu jemanden der wenig verdient natürlich deutlch mehr Strafe zahlen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn es eine pauschale Strafe für bestimmte Straftaten gäbe, dann könnte man Richter durch Computer ersetzen. Man kann allerdings zwei Strafen nicht miteinander vergleichen, weil die Höhe der Strafe von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängt, z.B:

- Alter des Täters

- Vorstrafen des Täters

- Vermögen des Täters

- Reue des Täters

- Geständnis des Täters

- Sozialprognose

- etc...

Die Fälle Deiner Freunde werden sich in mindestens einem dieser Punkte unterscheiden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Falsche Angaben gemacht.
Ansonsten muss man nie im Leben so viel zahlen

Die Zahlen sind übrigens völliger Bullshît, 5000€ wem willst denn sowas erzählen?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Messkreisfehler
21.07.2016, 15:36

Ein Gericht verhängt Tagessätze. Jemand der ein entsprechend hohes Einkommen hat liegt schnell bei 5000 Euro Strafe.

1

da gab es dann eine gerichtsverhandlung und es ist eine geldstrafe. die kann verschieden hoch sein

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung