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Beim Psychologen weinen

Frage von myrefleX myrefleX

Hallo, ich hätte mal eine Frage.

Ich fange bald eine Verhaltenstherapie an.

Mich würde folgendes interessieren: Habt ihr schonmal beim Psychologen geweint? Wenn ja wie reagieren die Psychologen? Trösten sie einen? Lassen sie einen in ruhe? Was machen sie? Ich kann mich nämlich nicht wirklich öffnen (denke ich).

Gruß

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Antworten (12)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Andie2201 Andie2201

    Kommt ganz auf den Psychologen an... War in meinem Leben bei 4, die erste hat mir das Weinen verboten, hat sogar geschimpft, als ich zu lange im Klo blieb und mir das Gesicht mit kaltem Wasser abgewaschen habe... da bin ich dann auch nicht mehr hingegangen. Die anderen hatten sogar eine Box mit Kleenex im Gesprächsraum stehen, da war Weinen ok, haben zwar nicht unbedingt getröstet, aber es zugelassen und dann nachgefragt, warum ich geweint habe und wie es mir danach geht. Vielleicht kannst du deinen Psychologen fragen, bevor du beginnst, ob es ok ist, wenn du weinen musst. An seiner Reaktion kannst du erkennen, ob er Verständnis hat oder nicht. Ich glaube auch, bzw. habe die Erfahrung gemacht, dass man es nicht immer unterdrücken kann und das es im Verlauf der Therapie einfach sein muss, ob man will oder nicht. Wenns an Eingemachte geht bei dir, öffnet sich vielleicht auch bei dir was, von dem du jetzt noch gar nichts weißt. Das ist ja eigentlich der Sinn der Therapie. Wünsche dir auf alle Fälle alles Gute!

    Kommentar von Andie2201 Andie2201Andie2201

    Danke für dein Kompliment und deine Bewertung, wünsche dir nochmal alles Gute!

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    Antwort von mikael mikael

    Als ich in der Reha lag, gingen zum Anfang nur die Augenlider bei mir und der Rest war gelähmt und ein Psychologe lass mir aus einem Zeitungsartikel vor und erklärte mir, ich werde nie mehr können, wie mit den Augenlidern klappern, im Endeffekt kann ich mehr. Nur als er es vorgelesen hat und erklärte, versuchte zu erklären, hab ich geheult wie ein Schloss-Hund. Wenn man zum Psychologen muss und wenn dieser die richtigen Fragen stellt, heult jeder. Weil man durch die richtigen Fragen zur Erkenntnis gebracht wird.

    Kommentar von mikael mikaelmikael

    Oder werden soll.

  • 4
    Antwort von Lalanti Lalanti

    Dass man beim Psychologen weint, ist für ihn das normalste der Welt. Deshalb musst du dir keine Gedanken machen. Das ist mir persönlich auch schon passiert ;-)
    Aber wie gesagt - ist überhaupt nicht schlimm. Mich hat meine Psychologin ganz in Ruhe gelassen. Irgendwann fängt man sich wieder und dann geht es weiter, als wäre nichts gewesen. Und irgendwann geht es einem so gut, dass man gar nicht mehr weinen muss. Dann braucht man auch den Psychologen nicht mehr lange.

    Ich wünsche dir viel Glück und Erfolg bei deiner Therapie :-)

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    Antwort von meerimama meerimama

    also wenn du bei einem psychologen/in nicht weinen darfst, dann stimmt da was nicht und ich würde mir an deiner stelle sofort nen andern suchen.

    es sollte überhaupt nichts machen, wenn man weint, da kommen die gefühle wenigstens raus und bekommen freien lauf. und weinen wird dir selbst sicher auch helfe, weil du einfach alles rauslassen kannst und du dich danach befreit fühlst.

    kommt auf den psychologen drauf an, ob er/sie dich tröstet. er/sie wird denke ich mal, bestimmt darauf eingehen.

    es ist wichtig, dass du aber auch ein bisschen vertrauen zu dem psychologen hast bzw. du mir ihm reden kannst, denn wenn du mit ihm überhaupt nicht klar kommst, dann macht es nur wenig sinn.

    ich bin der meinung: DU DARFST weinen, wenn du willst.

    sollte dies nicht der fall sein, und so wie ich vorhin bei jemanden, der auch geantwortet hat, dass man nicht weinen darf, da würde ich SOFORT GEHEN und EINEN ANDEREN SUCHEN!! weil, das kanns ja echt nicht sein, dass das verboten wird.

    alles gute

  • 1
    Antwort von iwoasaned iwoasaned

    Meine Psychologin gibt mir immer ein Taschentuch und spricht mir gut zu. Sie wartet oft bis ich in Worte fassen kann was ich fühle. DU kannst dich schon öffnen. Du musst "nur" dich selber akzeptieren. Eine Therapie ist die beste Wellness die es gibt.

  • 1
    Antwort von stuntgirl stuntgirl

    Ich glaube kaum, daß du es steuern kannst, also wenn dir nach Weinen zumute ist, wirst du es nicht aufhalten können und auch nicht sollen, es löst ja auch Blockaden und letztendlich bist du dort, um welches Problem auch immer zu lösen. Ob sie trösten, ist situationsbedingt. Wahrscheinlich nicht immer, um den Vorgang des sich Öffnens nicht voreilig zu beenden. Mach dir nicht solch einen Kopf, laß deinen Gefühlen freien Lauf.

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    Antwort von Ratgeberkoenig Ratgeberkoenig

    du sollst deinen gefühlen dort freien lauf lassen..

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    Antwort von ThoNie ThoNie

    Liebe(r) myreflex,

    als Profi wird jeder Therapeut sehr zufrieden sein, wenn er dich in die Gefühle bringen kann. Fühlen bedeutet leben und wenn du deine Gefühle leben kannst, dann brauchst du auch keinen Therapeuten mehr.

    Es ist nicht notwendig, dass der TherapeutIn dich hält. Es reicht, wenn sie/er mental bei dir ist (Empathie) und dich dadurch unterstützt - und manchmal kann es sehr unterstützend sein, wenn sie/er dich hält.

    Liebe Grüße

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    Antwort von kappe619 kappe619

    Ich habe schon oft bei meiner Therapie geweint und die Reaktion war meist gut, so wie ich es mir in dem fall gewünscht habe. Das heißt, das erste war meist, dass meine Therapeutin Taschentücher rausgeholt hat^^.

    Dann haben wir meistens besprochen, welcher Trigger es jetzt genau war und ob man das vermeiden müsste. Einige Themen meiner Vergangenheit kann ich zB einfach noch nicht ansprechen und wenn wir es versuchen und es geht nicht, dann wechseln wir das Thema und reden über etwas anderes.

    Oft hat sie mir aber auch geholfen, den Zusammenhang zu verstehen, denn man weiß ja selbst oft nicht, warum man grada da weinen muss.Sowas hilft mir sehr und wenn wir das Thema das nächste mal ansprechen, komme ich schon viel besser damit klar.

    Dann kommt es in solchen Situationen oft dazu, dass wir gemeinsam Dinge zur Beruhigung tun, zB nacheinander bestimmte Punkte klopfen. Oder man verändert seine Vergangenheit oder zB auch einen Traum im Kopf. Man stellt sich alles wie einen Film vor und sagt dann: Nein, so machen wir das nicht. Und dann sieht man noch mal vor sich, wie es hätte laufen sollen.

    Meistens ist es gut, wenn man dort weint, weil man dort am ehesten damit klarkommt.

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    Antwort von Jouten Jouten

    Sie haben Schweigepflicht, da kannst du alles rauslassen was du willst

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    Antwort von yavin1 yavin1

    sie notieren es und haben keine gefühle

    Kommentar von Thalydia ThalydiaThalydia

    Es gibt einen feinen Unterschied zwischen "keine Gefühle haben" und "keine Gefühle zeigen"...Psychologen sind keine Kühlschränke nur weil es zur Aubildung gehört das weinen eines Klienten aushalten zu können.

    Kommentar von PsychoBaerchen PsychoBaerchenPsychoBaerchen

    DH Thalydia

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    Antwort von Melissa33 Melissa33

    Der Psychologe soll dir helfen. Du sollst dich versuchen bei ihm zu öffnen und wenn du weinen musst ist das okay.

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