Frage von Andeers1, 91

Beim Kopf senken Kreuzschmerzen?

Hallo, habe seit ca. 1 Monat ziehende stechende Schmerzen im Bereich der LWS, Kreuz, Becken, knapp ober dem Gesäß auf der rechten Rückenseite wenn Ich meinen Kopf nsch unten senke. Habe vorher Probleme mit Ischias gehabt, zuerst linker Bein, nun rechter Bein, geht seit 1 Monat nicht mehr weg. Die Schmerzen sind besser geworden seit Ich regelmäßig Medikamente (Diclovit, Sirdalud, selten Seractil) einnehme. Vorher habe Ich eine Woche Spritzenkur ("Infiltration") bekommen, da die Schmerzen unerträglich waren. Ich arbeite als Gepäckabfertiger am Flughafen und dementsprechend körperl. schwer - aber während der Arbeit habe Ich kaum bis garkeine Schmerzen ! Abends habe Ich Schmerzen wenn Ich Erholung suche und im Bett liege oder auf der Couch sitze. Die ziehenden Schmerzen beim Kopfsenken habe Ich während der Arbeit nicht, vllt. die Muskeln warm ? Kann Mir das nicht erklären, treibe regelmäßig Sport, war beim Bundesheer, wiege nur 72 kg bei 176 cm. Sportlicher Körperbau. Sind die Schmerzen mit Bandscheibenvorfall verbunden ? (Hab mal was gehört über L5, S1) Röntgen ergab nix auffälliges, laut Arzt MRT "nicht nötig"

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Antwort
von SonjaDieKatze, 69

meist ist das ein bandscheibenvorfall, ich hab in der lws gar keine mehr und da die lws mit der hws zusammenhängt geben sie auch dort auf. für mich fühlt sich das an wie wenn mein steißbein und die hüfte gebrochen wäre. bandscheibenvorfälle müssen nicht schmerzhaft sein, sind aber nur auf einem mrt ersichtlich

Antwort
von silberwind58, 71

Aber dann kann es ja jetzt auch der HWS sein,der Dir schmerzen bereitet!Lass das mal abklären!

Kommentar von Tanzistleben ,

Wenn er die Schmerzen im unteren LWS-Bereich hat, kann es definitiv nicht an der HWS liegen!

Kommentar von silberwind58 ,

Ja stimmt, bleib ganz ruhig, alles wird gut !

Kommentar von SonjaDieKatze ,

die beweglichen teile der wirbelsäule "spiegeln" sich

Kommentar von Tanzistleben ,

Aber nur rechts/links - nicht von HWS zu LWS! Nach fünf OPs - 2 x HWS, 1 x BWS, 2 x LWS - kenne ich mich da ziemlich gut aus! 

Kommentar von nadu123 ,

na mensch, was für ein glück, dass es aufklärer wie dich gibt und keine anderen möglichkeiten!

Antwort
von Tanzistleben, 49

Gegen einen Bandscheibenvorfall (Discus Prolaps, kurz auch DP) spricht, dass die Schmerzen beim Arbeiten fast weg sind. Bei einem DP würden die Schmerzen bei körperlicher Anstrengung trotz der Medikamente wesentlich schlimmer werden.

Wenn die Höhen-Abstände der Wirbelkörper im Röntgen nicht  deutlich reduziert sind, ist ein MRT tatsächlich nicht nötig, da das bedeutet, dass alle Bandscheiben am richtigen Platz und nicht gequetscht sind. Erst wenn man im Röntgen sieht, dass es diesbezüglich Unregelmäßigkeiten gibt, wird ein MRT angeordnet, um diagnostizieren zu können, ob es sich um einen DP, eine Vorwölbung oder ob es andere Probleme in den weichen Strukturen gibt.

Wenn du aber unsicher bist, oder dich nicht gut betreut fühlst, solltest du durchaus eine zweite Meinung eines anderen Orthopäden einholen. Das ist dein gutes Recht. Allerdings würde ich dann zu einem ausgewiesenen Wirbelsäulenspezialisten oder in die Wirbelsäulen-Ambulanz der nächsten Uni-Klinik gehen.

Leider kann dir hier niemand sagen, was dein Problem ist, aber so, wie du es schilderst, müsste es irgendwie an der Muskulatur liegen. Eine gute Physiotherapie wäre sicher nicht verkehrt. Außerdem solltest du gemeinsam mit einem Arzt überlegen, ob nicht ein Kuraufenthalt an einem Wirbelsäulenzentrum angebracht wäre. 

Ich wünsche dir alles Gute und hoffentlich baldige, gute Besserung!

Kommentar von nadu123 ,

Wenn die Höhen-Abstände der Wirbelkörper im Röntgen nicht  deutlich
reduziert sind, ist ein MRT tatsächlich nicht nötig, da das bedeutet,
dass alle Bandscheiben am richtigen Platz und nicht gequetscht sind.


falsch falsch falsch falsch!!!!! genau das hat meine damalige Orthopädin auch von sich gelassen UND???? ich hatte einen 5cm langen vorfall, der logischerweise auf röntgen nicht zu sehen war und auch der wirbnelkörperabstand war gut. MRT sei deshalb nicht nötig.....
ich habe dann endlich irgendwann den arzt gewechselt, MRT und siehe da, ups, wo kommt das denn her?
Solche falschaussagen wie deine lassen ahnungslose unter umständen weiter leiden obwohl was machbar wäre!

an den themenschjreiber - hole dir IMMER eine zweit- oder gar drittmeinung und lass dich von einem MRT nicht abwimmeln - das zahlt der arzt schließlich nicht aus eigener tasche.

alles gute!!!
Kommentar von Tanzistleben ,

Und was, bitte, hat den Abstand der Wirbelkörper dann deiner Meinung nach gehalten, wenn die Bandscheibe weg war? Das musst du mir erst einmal schlüssig erklären! Was verstehst du außerdem unter einem "5 cm langen Vorfall"? Entweder der gallertartige Kern ist rausgerutscht, oder nicht! Wenn hier jemand Stuss redet, bist das leider du! Ich nehme an, du hattest eine ganz andere Diagnose MIT DP und hast die Hälfte davon nicht verstanden!

Ich weiß leider ganz genau wie DPs aussehen, wie Protrusionen beschaffen sind und auch wie Discus Hernien aussehen und wie sie sich anfühlen. In HWS, BWS und LWS - und auch über mehrere Wirbelsegmente. Heute gibt es ja glücklicherweise schon richtigen Bandscheibenersatz, früher musste der Raum zwischen den Wirbelkörpern mittels Beckenkammstanzen oder Carbon cages mühsam wiederhergestellt werden. Dass praktisch Knochen an Knochen auflagen, konnte man hervorragend im Röntgen erkennen. Wohin die Disci "vorgefallen" waren, bzw. ob es sich um Hernien handelte, inwieweit der Rückenmarkskanal komprimiert und Nervenwurzeln gequetscht waren, konnte natürlicherweise erst das MRT zeigen. 

Rede also lieber du nichts, wovon du keine Ahnung hast und erzähle keine Geschichten, die du dir zusammenreimst. Im übrigen habe ich dem Fragesteller, so du meine Antwort gelesen hättest, ebenfalls geraten,  sich eine weitere Meinung zu holen und ihm dafür zwei Möglichkeiten vorgeschlagen. Was willst du also?

Kommentar von nadu123 ,

Wenn ein mensch sowieso sehr schmale wirbelzwischenräume und damit bandscheiben hat, ist es auf röntgenbildern nicht unbedingt sichtbar (ja ich geben zu, tausendstelmilimeter wurde da nicht gemessen), wenn am hinteren ende die bandscheibe reisst und der gelkern 5cm (vermessen) weit nach unten ausläuft. Der Rest des alten bandscheibengewebes blieb stur wo er war. Das ist dann auf dem MRT zu sehen.

aber mir scheint, das bilde ich mir alles nur ein, von den röntgen und mrt-aufnahmen habe ich nur geträumt oO

Kommentar von Tanzistleben ,

<seufzt> Geträumt wohl nicht, aber anscheinend nur die Hälfte verstanden. Ohne deine Befunde gesehen zu haben und die Bilder zu kennen, kann hier kein Mensch wissen, was da tatsächlich los war. Ich wünsche dir sehr, dass der Schaden behoben werden konnte und du keine Schmerzen mehr hast. 

Ich hoffe, die Fragestellerin war inzwischen bei einem Wirbelsäulen-Spezialisten oder wird an der neurochirurgischen Abteilung einer Uni-Klinik betreut. Die Frage ist ja nun schon einige Monate her, sodass Hoffnung besteht, dass ihre Schmerzen inzwischen deutlich gebessert werden konnten - durch welche Therapieform auch immer.

Antwort
von AllBlackFE, 59

Geh einfach nochmal zu einem Arzt und lass dir gegebenfalls eine Physiotherapie verschreiben und nicht nur Medikamente

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