Frage von Domi1987, 31

Beim Kauf einer Bäckerei wird ein Wohnhaus Teil des Kaufvertrages sein, angestrebt/angeboten ist ein Mietkauf. Macht es Sinn die Raten entsprechend zu splitten?

Meine Lebenspartnerin und ich haben ein Angebot Ihres jetzigen Arbeitsgebers erhalten, den Betrieb (Bäckerei) in dem sie arbeitet zu kaufen.

Einhergehend wäre natürlich die Meisterschulung, die scheinbar unumgänglich ist, um den Betrieb zu übernehmen. Meine Lebenspartnerin ist bisher ausschließlich im Verkauf tätig gewesen und ich bin gelernter Kaufmann im GH/AH bei einem hiesigen Baustoffhändler. Nebenbei habe ich mich zum Wirtschaftsfachwirt weitergebildet und überlege, ob ich den geprüften Bilanzbuchhalter nachschiebe.

Meine oben gestellte Frage wäre nun, wäre es cleverer den Betrieb vom Wohnhaus abzugrenzen und bei dem angebotenen Mietkauf in monatlich zwei Raten abzutragen?

Was wäre unter anderem noch zu beachten, hat hier jemand solche Erfahrungen bereits gemacht?

Antwort
von BarbaraAndree, 15

Hier ein Hinweis zur Meisterschulung:

"Der Bäckerberuf ist ein zulassungspflichtiges Handwerk. Folglich besteht
Meisterpflicht, wenn Sie sich als Bäcker selbstständig machen möchten.
Es gibt jedoch zwei Möglichkeiten, um eine Bäckerei zu eröffnen – und
das ohne Meister. Entweder stellen Sie einen Betriebsleiter ein, der die
entsprechende Qualifikation mitbringt, oder Sie selbst weisen eine
sechsjährige Berufstätigkeit als Bäckergeselle nach. Davon müssen Sie
vier Jahre in einer leitenden Position gearbeitet haben."

Quelle: https://www.finanzchef24.de/wissen/gruender/baeckerei-eroeffnen

Wegen des geplanten Kaufes würde ich dir empfehlen, dich fachkundig beraten zu lassen, hier nur ein Link dazu:

http://www.verbraucherberatung-immobilien.de/so-helfen-wir-ihnen/

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