Frage von jelibaer22, 47

Beim Jobcenter beschweren?

Hi, Leute,

das Jobcenter hat mich vor drei Wochen bei einer Maßnahme geschickt, allerdings ist diese Maßnahme für mich eine Zumutung, denn

  1. die Arbeitszeit: 08:00 - 16:00 Uhr, den ganzen Tag nichts tun, höchtens vielleicht eine Bewerbung schreiben, und 8 Stunden am Tag nichts tun, finde ich wirklich anstrengender als wenn man
    arbeiten geht, dadurch bekomme ich auch noch Kopfschmerzen

  2. die miserable Computer, mehrere Computer sind defekt, bei einigen gibt es keine Internetverbindung, bei anderen wird der Stick nicht erkannt und das Internet oder Programme stürzen ab, wie soll ich so bitte nach Stellen suchen und die Bewerbung fertigstellen? Und da jede Woche neue Teinehmer kommen, macht es nicht so leicht, mir einen tauglichen Computer zu schnappen.

  3. Keine Einarbeitung Wenn ein Teilnehmer kommt, der keinerlei Ahnung von Computer hat, sagen die, dass man das erst selbst versuchen soll, wenn man das nicht hinkriegt, dann sollen die anderen Teilnehmer helfen und was machen die Angestellten, gar nichts, außer rauchen, und dafür soll also der Staat bezahlen, das finde ich ganz schön unverschämt

  4. Kein Verantwortungsbewusstsein Wenn man sich krank meldet, soll man trotzdem den Krankenschein direkt am ersten Tag der Krankschreibung abgeben. Also wenn ich krank bin, quäl ich mich doch nicht dorthin, wollen die etwa, dass ich auf der Straße zusammen klappe? Denn meine Sicherheit setze ich nicht auf dem Spiel.

Und da wollte ich wissen, ob ich mich da so einfach beim Jobcenter beschweren kann, denn ich hab gehört, wenn man durch das Jobcenter eine Maßnahme zugeteilt bekommt, dass man die knallhart durchziehen muss und wir Arbeitslose in dieser Hinsicht da überhaupt nichts zu sagen hätten. Der eine Dozent von der Maßnahme sagt ja auch, wir wären für das Jobcenter nur eine Nummer und keine Menschen. So viel zum Thema, die Würde des Menschen sei unantastbar. Habt ihr da vielleicht ein Rat, was ich machen soll? Nicht, dass das Jobcenter glaubt, das wär nur eine Ausrede, um von dieser Maßnahme weg zu kommen. Denn das ist es wirklich nicht.

Expertenantwort
von isomatte, Community-Experte für Jobcenter, 17

Ich würde erst einmal einen Brief an deinen SB - schicken und die Sachlage darlegen und sollte sich da nichts tun,schreibst du einen Brief an den Leiter der Dienststelle !

Den Namen muss man dir auf verlangen mitteilen,evtl.findest du ihn ja auch im Internet wenn du dein Jobcenter mal eingibst.

Antwort
von herakles3000, 15

Informiere das jobcenter über die zustände den das ist so nicht zumutbar und Auch das die sich nicht ans gesetz halten den es reicht wen bis zum 3tag der krankmeldung der schein da ist oder du läst ihn direkt bei deinem Fallmanager abgeben.Oder du wendes dich an die regionaldirektion des Jobcenter den dürfte das auch intressieren das da geld sinlos bezahlt wird.

Antwort
von landregen, 23

Die beim Jobcenter wären sicher dankbar über Informationen. Sie zahlen dem Anbieter eine Menge Geld dafür, dass sie Bewerbungstraining und mehr machen und dazu geeignete Geräte zur Verfügung stellen.

Klär sie auf. Es muss nicht unbedingt mit dem Sprachschatz und dem Tonfall der Empörung sein.

Antwort
von beangato, 27

Das ist gewiss nicht in allen Maßnahmen so, aber so unrecht hat der eine Dozent nicht.

Nimm was zum Stricken/Lesen/Rätseln mit.

Eine Beschwerde hilft gar nichts. Hab dazu mal was im TV gesehen, weiß nur nicht mehr, wo.

Antwort
von Schuby221, 24

Beschwerde beim Jobcenter einlegen. Möglichst mit genauen Angaben. Also Datum, Zeitraum, Lehrkraft, Aufgaben die gestellt wurden u.s.w. Je genauer um so besser.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten