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Beim ersten Vorstellungsgespräch eine Absage gekriegt - wie kriegt man eine ehrliche Auskunft über die Gründe?

Frage von traveller77 traveller77

Ich habe in so einer Situation schon mehrfach versucht rauszukriegen, woran es denn lag. Auf einen Annruf mit der Frage "Woran lag es denn?" kamen leider nur Platitüden dabei raus, die mir nicht weiterhelfen. Ich habe gehört, dass schriftliche Anfragen (z.B. per mail) noch weniger Chance haben, denn die Firmen müssen sich rechtlich absichern, niemanden zu diskriminieren. Wie komme ich an einen ehrliche Auskunft ran? Wie würdet ihr das angehen?

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Antworten (5)

  • 3
    Antwort von markusros markusros

    Mündlich ist definitiv besser als schriftlich, da hast du Recht. Denn schriftliche Absagen muss man inzwischen wirklich sehr sorgfältig und leider etwas nichtssagend formulieren.

    Ich würde probieren vorab ein mail zu senden und anfragen, ob und wann man anrufen darf, um über die Gründe sprechen. Ohne vorherige Ankündigung anzurufen - da kann ich mir vorstellen, dass im Tagesgeschäft der Entscheider auch überfordert ist mit der plötzlichen Antwort und eventuell wirklich nicht weiß, wer überhaupt dran ist am Telefon bzw. was die Gründe waren.

  • 3
    Antwort von occident occident

    Du wirst leider keine ehrliche Antwort erhalten, wenn sie das nicht wollen. Wenn du nicht zufällig jemanden aus diesem Unternehmen kennst, der Zugang zu den entscheidenden Personen hat, dann gibt es nur eines: vergessen und in die Zukunft schauen!

  • 2
    Antwort von demosthenes demosthenes

    Bei uns steht unter Absagen nach Bewerbungsgesprächen immer der Satz: "Sollten Sie irgendwelche Fragen zu unserer Entscheidung haben, so sprechen Sie uns gern an."

    Das meinen wir auch genauso und gehen bei einem Anruf ausführlich auf die Fragen des Bewerbers ein.

    Langjährige Erfahrung zeigt aber, dass maximal ein Prozent der Kandidaten von dieser Möglichkeit Gebrauch macht.

  • 2
    Antwort von vaterteresa vaterteresa

    Nie. Es ist eine Eigenart der Menschen, immer das zu sagen, was für ihn gut tönt, ihm gut tut und ihm nützt.

  • 1
    Antwort von fraurammstein1 fraurammstein1

    Habe mich auch oft gefragt, warum ich abgelehnt wurde und mich auch über die fehlende Begründung geärgert. Schliesslich möchte man ja eventuelle Fehler beim nächsten mal vermeiden. Denke, dass die Personalchefs es 1. nicht nötig haben, grossartig zu erklären wieso und warum und 2. werden sie auch nicht die Zeit haben. Des weiteren geht nicht jeder gut mit Kritik um. Ich glaube, dass es einfach zu viele Diskussionen (in manchem Fall sogar Beschimpfungen) gäbe, wenn die Gründe bzw Fehler des Bewerbers immer offen angesprochen würden. Ist ärgerlich, aber damit müssen wir leider leben...

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