Frage von andreasbdr, 134

Bei welcher Religion ist der Weg am wenigsten anstrengend, um ins Paradies zu kommen und die Hölle zu vermeiden?

Antwort
von matmatmat, 81

Ich denke mal im Synkretismus. Das ist eine Form gläubig zu sein, die sich aus den Religionen einfach das aussucht, was man am besten findet. Zum Beispiel die große Party in Walhalla nach dem Tod und man ignoriert einfach die Anforderungen um da hin zu kommen und macht seine eigene Religion:

https://de.wikipedia.org/wiki/Synkretismus

Das nächst bessere wäre wohl das Pastafaritum. Da gibt es kein "du mußt", sondern nur "du sollst bitte" und auch keine Hölle als Bestrafung. Dafür aber einen Biervulkan, Stripper/innen und ein par weitere Annehmlichkeiten für alle :-D

http://www.pastafari.eu/

Das irgend eine der Religionen damit aber recht hat und es wirklich so ist, kann Dir niemand garantieren. Am besten Lebst Du dein Leben hier und jetzt so gut und fair Du es kannst, ohne auf ein "Bonuspunkteheft fürs Jenseits" zu achten. Wahrscheinlich gibt es kein Danach und dann kann man sich hier diesen Quatsch sparen...

Antwort
von RevatiKKS, 14

Praktiziere Bhakti -Yoga, da zählen essen, singen und tanzen zu den Vorgängen, durch die man Gott näher kommt. 

Aber das ist nicht wie im "Schlaraffenland" und gefüttert wirst du nicht. Das musst du, ebenso wie das singen und tanzen doch noch selbst tun. Traust du dir das zu? Wenn ja, dann wirst du mit den paar anderen Dingen auch noch klarkommen

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 26

Im Buddhismus gibt es weder ein ewiges Paradies, noch eine ewige Hölle. Das sind lediglich Symbole für geistige Verfassung des Menschen.

Jemand der aus irgendeinem Grund von Schuldgefühlen geplagt wird, erlebt so lange eine subjektive emotionale Hölle, bis er sich selbst vergeben kann.

Jemand der wegen etwas glücklich ist, erlebt so lange seinen subjektiven emotionalen Himmel, bis er wieder von der harten Realität eingeholt wird.

Natürlich hat auch der Buddhismus ein bestimmtes Ziel und stellt deswegen bestimmte Ansprüche an den Menschen, die ihm dabei helfen sollen.

Dabei geht es jedoch nicht um Belohnung und Bestrafung, oder Himmel und Hölle, sondern um die endgültige Befreiung von der Ich-Identifikation.

Allerdings kann dieser Weg als genau so herausfordernd erlebt werden, wie die Ansprüche, die an Himmelssucher und Paradieswünscher gestellt werden.

Eine Religion für Faule ist der Buddhismus daher trotz des Fehlens von Himmel und Hölle dennoch nicht.

Antwort
von Satiharu, 37

Salut Andrea. Eine Art Hölle gibt es nur im Christentum und dem Islam und den Ansichten von Nikolai Levashov, sonst in keiner Religion die mir bekannt ist, und ich kenne mindestens 15.

Ich aber glaube, dass der Himmel eine Sicht- und Lebensweise ist. Sowie auch in der Bibel gesagt wird: Das Himmelsreich ist in euch. Du strengst dich um deinetwillen an. Dazu gehört Verstand und vorallem Herz. Den Himmel oder/und die Hölle wird im Leben und dem Tod erfahren, so ist meine Erfahrung ( zumindest ersteres). Und einen solchen Himmel, gibt es in vielen Religionen, besonders in denjenigen die an die Wiedergeburt oder/und an Karma glauben. (zB Hinduismus, Judentum, evt Christentum) Aber auch jene, die auf der Suche nach Zufriedenheit oder Glück sind (siehe Buddha, Jeshua ben Joseph (Jesus), Diogenes) (ausgenommen Kyniker) lehren ein leichtes Leben.

Ich persönlich halte mich an kein Buch, sondern bin mir meines Wesens bewusst (so gut es geht) und lebe nach meinem Gewissen und reflektiere es dazu, denn manche Dinge sind bloss angelernt. Ich interessiere mich sehr für Religionen. Doch wüsst ich nicht, warum ich mich festschreiben sollte, viele sind so ähnlich und wissen tu ich trotzdem nicht. Ich glaube daran, dass es kein Eigentum gibt und dass wir zusammen stärker und zufriedener sind als verfremdet und ich lebe danach. Ich bin meistens gut gelaunt, positiv gestimmt und voller Energie. Natürlich sieht die Welt noch nicht ganz so aus wie meine Fantasie, doch kommt sie dem immer näher (leb bewusst).

Am wenigsten anstrengend ist es, wenn du weisst, wofür du es machst und die Unterschiede bereits erkennst. So versuche beides und reflektier dein Gefühl dazu und danach. Gib dir mindestens solange Zeit bis du was bemerkst. Und stell dir die Frage, wie denke ich von mir ? (:

Aber bitte: Lass leben!

Lg Sati (:

Kommentar von kyseli ,

grübel? ...wo wird in der Bibel gesagt: "das Himmelreich ist in Euch" ??

hab ich ja noch niee gelesen son Quatsch,,, lach vllt. verwechselst du da ein Buch...

Kommentar von Satiharu ,

Lukas 17, 21

Antwort
von JTKirk2000, 54

Ich als Mormone glaube daran, dass man sich schon eher anstrengen muss, wenn man denn in etwas wie die Hölle kommen will - nur heißt dies bei den Mormonen die äußerste Finsternis, womit die größte Entfernung von Gott gemeint ist.

Selbst jemand, der schon nach weltlichen Gesetzen immer mal wieder Probleme hat bzw. macht, hat da bereits größere Verheißungen, als eine Seligkeit, die man im irdischen Leben erlangen kann. Jemand der zwar nicht diesem Glauben angehört, ansonsten aber ein guter Mensch ist, hat noch größere Verheißungen in Bezug auf ein ewiges Dasein und schließlich jemand, der diesem Glauben angehört hat noch wieder größere Verheißungen die sich noch durch entsprechende Würdigkeit, geschlossene Tempelbündnisse und entsprechende Treue zu diesen Bündnissen erweitern lassen.

Aber grundsätzlich glauben Mormonen nicht daran, dass Menschen, nur weil sie einer Religion nicht angehören, in die Hölle (oder etwas dem entsprechenden kämen).

Antwort
von Blalexa, 36

Der Satanismus. Da kannst fu dich frei entfalten, dein Leben gestalten ohne das du angst vor schlimmen Dingen haben musst. Hier ein Link wo du nachlesen kannst: joyofsatan.org

Kommentar von DerBuddha ,

Der Satanismus. Da kannst fu dich frei entfalten, dein Leben gestalten ohne das du angst vor schlimmen Dingen haben musst.

so ein leben geht auch völlig OHNE religionen.............*g*

Kommentar von RevatiKKS ,

Und was passiert mit dir, wenn es mit deinem Körper vorbei ist?

Antwort
von Illuminaticus, 14

Dann waehle Advaita, laesst dich deine Religion behalten und du kannst den Weg direkt ueber die Einheit gehen, nicht durch Dualitaet.

Natuerlich hast du immer noch die Aufgabe dorthin zu sehen, wo du es immer vermieden hast, aber du erkennst den steinigen Weg als Weg und nicht als Trostplaster, wo du den Wald vor lauter Baeumen nicht erkennst.

Antwort
von earnest, 35

Kommt es auf die Versprechungen von Religionen an ("pie in the sky"- Torte im Himmel) - oder auf deren Verwirklichung?

Und was Letzteres betrifft, ist das etwas schwierig: Es ist noch niemand zurückgekommen.

Aber ich bin sicher: Ein Pastafari-Priester wird dir zusichern, dass du unmittelbar nach dem Tanz auf dem Biervulkan ins Paradies eingehen wirst.

Gruß, earnest

Kommentar von ilinalta ,

Ein Biervulkan? PROST :D

Antwort
von DennisFC, 68

Bei keiner.Da die Hölle etc nicht existiert..

Antwort
von Viktor1, 23

Bei der Einstellung kannst du die "Hölle" garnicht vermeiden, egal mit welcher "Religion."
Nun gut - innerhalb der "christlichen" Konfessionen gibt es welche, die "lehren", man braucht garnichts machen, nur irgendwie "glauben".
Ob die sich mit der Hölle schon abgefunden haben ?

Antwort
von martinzuhause, 47

bei den kopimisten. eine der besten religionen

Kommentar von matmatmat ,

bei den kopimisten. eine der besten religionen

Antwort
von SturerEsel, 21

Sag dich von allen Religionen los, dann gibt es keine Angst mehr vor der Hölle.

... und erst recht nicht vor dem Himmel.

Antwort
von NewKemroy, 40

Alle Religionen, die einem erzählen, da sei jemand, der ins Paradies kommen könnte, oder auch nicht, sagen streng genommen etwas Falsches.

Wenn Du eine Faulenzer-Religion suchst, würde ich Advaita (Neo-Advaita) probieren.


Antwort
von Still, 50

Im Christentum gibt es nun wirklich keine allzugrossen Hürden. Die 10 Gebote sind logisch und durch jedermann einfach zu befolgen. Ferner kannst du bereuen und Busse tun, so dass der himmlische Vater dir vergibt.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Die 10 Gebote sind logisch und durch jedermann einfach zu befolgen.

Wirklich alle 10 Gebote? Was ist mit dem ersten? Jemand der nicht an Gott glaubt, dürfte damit schon ein gewisses Problem haben.

Was die Gebote angeht, die sich weder auf Gott, noch auf Bildnisse Gottes beziehen, so stimme ich Dir zu, dass diese eigentlich kein Problem sein sollten.

Kommentar von earnest ,

Naja, auch beim "Du sollst nicht begehren..." könnte es leichte Schwierigkeiten geben.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Vermutlich.

Antwort
von josef050153, 3

Wohl in der ELK. Dort kannst du machen, was du willst, so lange du nur Kirchensteuer zahlst.

Antwort
von Durge, 9

Es gibt weder das eine noch das andere also wozu das ganze

Antwort
von DerBuddha, 7

1. gibt es weder hölle noch paradies, denn das beweist die geschichte der religionen, z.b. die entstehungsgeschichte der hölle, die aus einem anderen mythos geklaut wurde, verfälscht und umgeschrieben und dann als hölle des monotheismus den gläubigen vorgesetzt wurde........

2. beweisen die letzten 2500 jahre, dass man endlich mal die religionen ablegen sollte, denn sie sind nur dazu da, um menschen zu beeinflussen, zu beherrschen und zu kontrollieren.............:)

Antwort
von erobine, 60

Bei jeder Religion gleich, wenn Du Dir genügend Verpflegung mitnimmst!(Bei jeder Wanderung ist das der Fall!)

Antwort
von fricktorel, 9

Es gibt nur einen Weg ins Reich Gottes, der am wenigsten anstrengend ist und die "Hölle" vermeidet:

Jesu zu glauben (Röm.6,23; 2.Kor.4,9-18).

Der andere Weg (des Todes) ist weniger vorteilhaft (Offb.12,9; Offb.17,1-14).


Antwort
von kasva, 38

Der İslam natürlich.

Kommentar von earnest ,

Natürlich.

;-)

Kommentar von Blalexa ,

Schwachsinn

Kommentar von SibTiger ,

Aber nur weil er die einzige Religion ist, wo noch an eine buchstäbliche Hölle geglaubt wird. Andere Religionen habe diesen Glauben bereits weitgehend überwunden.

Kommentar von DerBuddha ,

Der İslam natürlich.

ah ja, einfach einen sprengstoffgürtel umschnallen, in die menge stellen und zünden...war das so richtig?............

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