bei welchen takten muss dem ottomotor von außen enrgie zugeführt werden, wodurch geschieht das beim anlassen bzw. während des betriebs?

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2 Antworten

Der stillstehenden Motor wird dadurch gestartet, dass der elektrische Anlasser die elektrische Energie der Batterie in Wellenarbeit umwandelt, mit der der Motor auf die Startdrehzahl gebracht wird.
Die Wellenarbeit des Anlassers erhöht die Rotationsenergie der Schwungscheibe, leistet die Ansaug- und Verdichtungsarbeit (1. und 2. Takt) und überwindet die innere Reibung des Motors. In dem Moment, wo der Motor zündet, "überholt" er den Anlasser, welcher dadurch mechanisch über das ausrückende Ritzel abgeschaltet wird. 

Im Betrieb muss diese Arbeit des Anlassers nicht mehr geleistet werden. Da wird beim Ansaugtakt die chemische Energie (Benzin) von außen zugeführt. Im anschließenden Arbeitstakt wird ein Teil der geleisteten Arbeit in die Rotationsenergie des Schwungrades gesteckt, der größte Teil der Arbeit wird jedoch an der Motorwelle geleistet, die letztlich das Fahrzeug antreibt.

Die Rotationsenergie der Schwungscheibe übernimmt dann die Aufgaben des Anlassers. Das geschieht aber innerhalb des Motors.

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Beim Ansaugen, Verdichten und beim Ausstoß der Abgase. Beim Anlassen macht das der Anlasser im Betrieb entweder ein anderer Kolben der gerade Treibstoff verbrennt oder die Schwungscheibe

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