Bei Schlüsselübernahme fehlt die ausgemachte Einbauküche?

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4 Antworten

Das uns auch mündlich und schriftlich zugesichert wurde,

Makler und Hausmeister sind nicht eure Vertragspartner. Sie verhandelm im Auftrag des Eigentümers und nach dessen Angaben, die der Auftraggeber ändern oder anders angeben haben darf. Maßgeblich ist ausschl. das, was euer Vermieter vertraglich oder nachweislich zusichert :-O

zwar nicht explizit im Mietvertrag

Eben :-( Ist dort keine Einbauküche der Marke X explizit benannt, habt ihr auch keinen Rechtsanspruch auf diese Küche der Marke X, sondern eine Küche, wie es dort steht. Ob das irrtümlich oder arglistig war, solltet ihr beweisen können, bevor ihr das Prozesskostenrisiko einer Schadensersatzklage mit ungewissem Ausgang eingeht.

Ich sehe eine Anfechtung des Mietevertrages wegen arglistiger Täuschung, also unwirksamen Vertragsschluss, wenn euch gar eine andere Wohnung vermietet wurde als die, die besichtigt war.

G imager761

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Vermutlich habt ihr eine Wohnung besichtigt, die ihr dann nicht gemietet habt. Hier hilft ein Blick in den Mietvertrag, denn dort wird die Lage und Ausstattung der Wohnung beschrieben. Stimmen Mietvertrag und Realität nicht überein, dann liegt schon mal ein Vertragsbruch der Vermieterpartei vor. Ihr hättet das Recht außerordentlich und fristlos den Vertrag zu kündigen oder auf Vertragserfüllung zu beharren. Finanzielle Schäden hätte der Vermieter zu ersetzen. Der Makler ist aus der Nummer raus, weil er nicht Vertragspartei ist.

Versprechungen gelten bei schriftlichen Verträgen nichts.

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Entscheidend ist wohl, was im Mietvertrag dazu steht und nicht was der HM erzählt hat. Dort müsste konkret stehen, dass die EBK zur Mietsache gehört und natürlich die Lage der Wohnung im Haus.

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Mit einer Email könnt ihr auf Indizien hinweisen, nicht aber was beweisen. Wenn die Gegenseite behauptet, nie solche Mails bekommen zu haben und ihr könnt nicht beweisen, dass die Zusicherungen, die ihr evt. per Mail bekommen habt, auch tatsächlich von denen stammen, die überhaupt befähigt und berechtigt waren, ein solches Agreement zu schließen, habt ihr ein Problem.

Vorschlag: Nehmt die Wohnung, kauft Euch eine Einbauküche und laßt Euch einen guten Teil dazu zahlen. Damit ist vermutlich der Vermieter bzw. die Gesellschaft eher einverstanden, als dass ihr sie vor Gericht zieht in einen Prozess mit unsicherem Ausgang, bei dem am Ende jeder der Verlierer sein kann oder sich doch zu einem Vergleich überreden läßt, den man auch außergerichtlich hätte schließen können, ohne dann auch noch viel Geld für Anwalt und Gericht ausgeben zu müssen.

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