Bei Probezeit Fristlos gekündigt?

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3 Antworten

Ich würde bevor du so zurücksteckst nochmal mit dem Vorgesetzten deiner ex chefin. Oft wissen die gar nicht Bescheid.

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Kommentar von Azuna26
19.03.2016, 16:24

Ich wollte eigentlich hier die Sachlage schildern, nur es passt nicht alles rein. Das Problem ist, das der Ober Chef zu der Chefin hält. Als ich versucht habe zu Kontern oder mich zu wehren ist der Chef mir oft ins Wort gefallen und er sagte mir noch am ende, ich soll das einfach so akzeptieren wie es ist. In der Umkleide Kabine flossen mir auf jeden fall die Tränen, weil es unfair war. Wurde wie eine Schwerverbrecherin behandelt, was ich nicht verdient habe!

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Kommentar von MajorZeeZ
19.03.2016, 16:37

Dann sprich mal mit dem Arbeitsamt aber dann siehts nich so gut aus

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Hier sollten zwei Dinge voneinander getrennt werden. 

Eine fristlose Kündigung ist auch während der Probezeit nur aus wichtigem Grund möglich. 

Davon abzugrenzen ist die ordentliche Kündigung. Diese ist während der Probezeit jederzeit ohne Nennung von Gründen möglich. Allerdings ist hier die gesetzliche Kündigungsfrist von 2 Wochen einhalten. 

Eine fristlose Kündigung würde dir wahrscheinlich eine Sperre beim ALG einbringen. Eine ordentliche Kündigung ist für das ALG in der Regel unschädlich. 

Ob es sich hier wirklich um eine ausserordentliche, (fristlose) Kündigung handelt, wage ich zu bezweifeln. Ob hilfsweise die zusätzlich die ordentliche Kündigung ausgesprochen wurde, wäre ebenfalls interessant. 

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Kommentar von Azuna26
19.03.2016, 17:56

Ich kann mich nur zur meiner Kündigung äußern und ablehnen was den Grund betrifft, das es nicht an meiner Arbeitsleistung lag. Problem ist, ich kann es nicht bezeugen richtig, da ich weder Zeugen habe oder jemand für mich Sprechen würde.  Selbst der Betriebsrat hält zu der Chefin, selbst wenn die Aussicht unfair ist.

Mir könnte sogar genauso Diebstahl oder Sexuelle Belästigung vorgeworfen werden, selbst wenn ich vor Gericht aussagen würde das es nicht so stimmt, würde es Aussage gegen Aussage sein. Ich würde den Prozess trotzdem verlieren, weil es wird niemand Aussagen, weil jeder Angst hat sein Arbeitsplatz zu verlieren. Selbst Leute die länger in einer Firma arbeiten und wegen so einem Grund gekündigt  werden, endet meistens eh nicht darum, die Unschuld des Mandanten zu bezeugen, sondern derjenige muss sich mit einer lächerlichen Abfindung zufrieden geben. 

Woher ich das weis? Aus meiner Familie ist sowas vorgefallen, der Chef wollte nicht einmal Wissen was die beschuldigte Person zusagen hat gegen den Vorwurf, sondern hat sofort der anderen Person geglaubt die länger in der Firma tätig ist und besseren draht hat zum Chef. Die beschuldigte Person wurde am 06.12 zum Nikolaustag sofort aus der Firma rausgeschmissen mit einer Kündigung in der Hand. Deshalb , sehe ich überhaupt hier nie ein Sinn sich mit Anwalt wegen Arbeitsrecht zu streiten, weil es gibt in Wirklichkeit kein richtigen Schutz für ein Arbeitnehmer. Es ist leider nicht so wie im Fernsehen wo der Anwalt sich höchst Persönlich um die Fälle kümmert und nach dem Täter sucht. Die Realität sieht so aus, jede Menge Papierkrieg zwischen zwei Anwälten die jeweilige Person verteidigen. Irgendwann (wo unendlich viel Zeit/Geduld/Stress/) verging,kommt es zur Gerichtsverhandlung wie oben geschrieben eine lächerliche Abfindung mit der man über die Runden kommen muss. Gerechtigkeit? Nicht in diesem Leben.

Was meine Kündigung betrifft. Ich wurde am 01.03.2016 Mündlich gekündigt, man hat es mir während dem Gespräch und die ganzen sinnlosen Vorwürfe ausgesprochen. Ich habe nicht einmal eine Abmahnung bekommen, sondern Direkt gesagt bekommen das Sie mich kündigen werden und man würde mir eine Schriftliche Kündigung zuschicken lassen. Oben drauf noch hat der Chef mich gefragt, ob ich bis zum 18 April noch arbeiten würde oder nicht (da wäre meine Probezeit um gewesen)  die Wahl hat er mir überlassen wo Ich damit einverstanden war nicht mehr zu arbeiten. Wieso soll ich noch da was machen,wenn man mit mir unzufrieden ist? Und ich weis sehr wohl das eine Mündliche Kündigung nicht rechtens ist, sondern nur eine Schriftliche. Die Schriftliche Kündigung bekam ich am 10.03.2016 zugeschickt.

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Auch in der Probezeit muss eine fristlose Kündigung einen "wichtigen Grund" haben.

Das gilt selbstverständlich auch bei einem Minijob

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