Frage von Elbarto1166, 114

Bei Polizeikontrolle THC positiv, was nun?

Hallo zusammen!
Ich will von anfang an klarstellen dass ich im verkehr eigentlich immer vorbildlich fahre und eigentlich auch nichts mehr mit kiffen am Hut habe.
Nun ist der fall folgendermassen.
Vorhin wollte ich meine freundin von der arbeit abholen. Auf dem weg zu ihr habe ich die polizei in zivil überholt mit ca. 140 km/h aber sie konnten mich nicht offiziell messen! Danach musste ich einen drogentest machen und der war auf thc positiv. danach fuhren wir ins spital zur blutabnahme etc...
nun ist zu sagen dass ich gestern nach feierabend ein bisschen getrunken habe und danach hatte mein Arbeitskollege die idee wieder einmal einen draufzumachen und ein bisschen zu kiffen.. nun.. es war eben dann doch nicht nur ein bisschen... Tatsache ist dass ich das kiffen eigentlich lange hinter mir gelassen habe!
was wird nun mit mir passieren? und was wäre der schlimmste fall der passieren könnte in meiner situation?
ich bin euch für jegliche information sehr dankbar! liebe grüsse!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von furbo, Community-Experte für Polizei & Recht, 13

Der schlimmste Fall:

Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs (§ 315c StGB) oder Trunkenheit im Verkehr (§ 316 StGB). 

Neuausstellung der Fahrerlaubnis nur nach Abstinenznachweis und MPU.

Kommt aber wahrscheinlich nicht so heftig. 

Antwort
von kevin1905, 35

Danach musste ich einen drogentest machen

Du musst diesen Test nicht machen. Du hast dich dazu überreden lassen.

Tu dir selbst den Gefallen und wende dich an einen Strafverteidiger.

Kommentar von privatfoerster ,

Die gerichtlich angeordnete oder später vom Gericht legitimierte Blutabnahme musste er machen lassen insoweit es Verdachtsmomente gab.
Was er nicht machen muss ist zB. blasen oder den Schnelltest ohne richterliche Anordnung, weil man selbst freiwillig dem Staat bei dem Nachweis von eigenen Straftaten nicht helfen braucht.

Kommentar von Bitterkraut ,

Um eine Straftat geht es hier doch gar nicht.

Kommentar von kevin1905 ,

Genau das habe ich gesagt.

Antwort
von Bitterkraut, 31

Du hast mit 140 überholt? Auf der Autobahn?

Wenn du das 1. mal erwischt wurdest, kostet das 500 Euro, 2 Punkte, 1 Monate Fahrverbot und vermutlich MPU.

Bleibt noch das Problem der 140 kmh. Auch, wenn sie dich nicht offiziell gemessen haben, kann das Ärger bedeuten, wenn es eine Geschwindigkeitsbegrenzung gab und die Polizei an der Grenze geahren ist, können beide bezeugen, daß du deutlich schneller warst, und das mit THC im Blut.

Kommentar von privatfoerster ,

Oder es kostet garnichts. In Coburg darf man sogar 60km/h zu schnell fahren und wenn man deswegen einen Unfall verursacht, dann muss der geschädigte der Straftäterin den Schaden an ihrem PKW zu 100% ersetzen (In Münster ist es allerdings genau umgekehrt) zB. http://blog.justizfreund.de/richter-dr-pfab-es-ist-pflichtwidrig-auch-unter-lebe...

Im vorliegenden Fall müsste ihm das zu schnelle fahren nachgewiesen werden und auch die Geschwindigkeit, die er zu schnell gefahren ist. In der Schweiz darf das auch geschätzt werden aber nicht in Deutschland.
Das Delikt wird wahrscheinlich komplett unter den Tisch fallen, weil es ja noch das Drogendelikt gibt.

Antwort
von hairybear, 61

Wenn das Kiffen schon 1 Tag her ist, dann wird man im Blut wahrscheinlich nicht genug THC messen können, weshalb die Anklage dann fallen gelassen wird und es passiert nichts weiter.

Kommentar von Bitterkraut ,

Das Stoffwechselprodukt THC-COOH ist 3-7 Tage lang nachweisbar, bei regelmäßigem Konsum einige Wochen. https://hanfverband.de/faq/drogentest-wie-lange-ist-thc-im-blut-und-urin-nachwei...

Und das ist genauso leicht nacweisbar, wie THC selbst. also warum sollte man nach THC suchen, wenn man was besseres kennt.

Antwort
von TechnologKing68, 59

Der Führerschein ist eine Zeit weg, du kriegst Punkte in Flensburg und musst eine Busse zahlen.

Wie viel jeweils genau, kannst du googeln, das weisst ich nicht auswendig, aber was ich weiss, ist, dass es die Polizei nicht interessiert, ob du normalerweise nüchtern fährst, oder ob du mit Drogen generell was am Hut hast, oder nicht.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Nein der Führerschein ist nicht weg und nein er bekommt auch keine Punkte er kann doch nichts dafür das jemand anders ihn hat passiv kiffen lassen

Kommentar von alarm67 ,

So wie ich das lese, hat der Fragesteller mit gekifft!

Kommentar von Bitterkraut ,

Der Führerschein ist einen Monat weg. Und wenn er bis zum St. Nimmerleinstag klagt, ist der Schein trotzdem weg.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Der Führerschein wäre nicht weg jedenfalls nicht wenn er nur passiv gekifft hätte so wie ich die Frage verstanden habe und wenn du bist St Nimmerleinstag dagegen kommentiert heißt es trotzdem passiv gekifft gleich keine Schuld gleich keine Strafe basta

Dafür das die Frage nicht eindeutig ist kann ich nichts

Kommentar von Elbarto1166 ,

ja eben schon.. weil ich angetrunken war, war mir die idee "sympathisch"

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Dann tut es mir Leid für dich, dann steh zu deinen Fehlern und such dir ein gutes Aufbauseminar damit kannst du vielleicht Punkten das sie dich nicht zum Idiotentest schicken und bitte schreib sowas demnächst in die Frage damit es eindeutig ist

Kommentar von TechnologKing68 ,

Auch passiv kiffen ist beeinträchtigend, aber ich habe die Frage schon so verstanden, dass er selbst ausnahmsweise gekifft hat.

Antwort
von privatfoerster, 21

Die Strafe bestimmt sich danach inwieweit Du noch berauscht gewesen bist:
http://www.bussgeld-info.de/bussgeldkatalog-drogen

In der Justiz kann dabei alles herauskommen. Meinem Nachbarn als notorischer zu schnell Fahrer ist die beiden letzten male nichts passiert, weil man so langsam bei der Staatsanwaltschaft gearbeitet hat, dass es irgendwann verjährt war.
Angebliche Beleidigungen gegenüber Juristen also einfach nur Worte werden dort wesentlich intensiver verfolgt.

Antwort
von LessThanThree, 51

Wieviel war dort erlaubt, wo du 140 gefahren bist? Wenn es eine 100er Zone war, dann sollte man dich schon alleine dafür wegsperren.

Antwort
von ManuTheMaiar, 59

Wenn du nur passiv gekifft hast dann sag der Polizei das auch, die können dich ja nicht dafür bestrafen das jemand anders deine Atemluft mit THC vergiftet hat, du musst deinen Kollegen ja nicht verpetzen sag einfach gestern hat neben dir jemand einen Joint angemacht und du hast den Rauch ungewollt abbekommen am besten nimmst du für die Aussage noch einen Anwalt als Argument mit und wenn die dir trotzdem den Führerschein wegnehmen wollen dann verklag die du kannst ja nichts dafür

Kommentar von Elbarto1166 ,

danke für deine vernünftige aussage :)
nun ich habe hier eben dass geschildert was ich auch der polizei ausgesagt habe... ist leider schon passiert.. :(

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Dann musst du klagen und falls du auf den Führerschein wegen deinem Job angewiesen bist musst du für dich selbst entscheiden ob du einfach trotzdem fahren willst, dann würdest du darauf pokern das die Strafe für ungültig erklärt wird (und damit auch alle Strafen aufgehoben werden die die dir geben weil du trotzdem gefahren bist) allerdings ist das ein riskanten All In

Kommentar von Bitterkraut ,

An der Aussage ist nichts vernünfig, die ist infach nur Unsinn.

Kommentar von mairse ,

Zuerst mal hat der Fragesteller wohl mitgeraucht, jedenfalls sehe ich hier nirgends etwas davon dass er passiv mitgeraucht hätte.

Und zweitens wäre es vollkommen egal ob er aktiv oder passiv raucht, wenn die Grenzwerte überschritten sind dann sind sie überschritten und den Behörden ist es egal wie das THC in deinem Kreislauf kam. Könnte ja jeder behaupten er hätte nur passiv geraucht.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Nein das ist nicht egal, was kannst du dafür wenn jemand neben dir dich vergiftet dann muss er das eben beweisen (vielleicht mit einem freiwilligen Lügendetektor Test) und solange klagen bis er recht bekommt Notfalls bis Karlsruhe

Kommentar von AntwortMax ,

Du schreibst echt unglaublichen... Müll.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Warum schreibe ich Müll, ich schreibe nur das was fair wär wenn der wirklich nicht gekifft hat dann kann er doch nichts dafür und sollte auch nicht bestraft werden, immerhin ist jeder Mensch nur für die eigenen Taten verantwortlich

Kommentar von mairse ,

Das funktioniert einfach nicht so wie du es dir vorstellst. Das was du da so schreibst ist einfach Quatsch.

"...besten nimmst du für die Aussage noch einen Anwalt..."

"...ob du einfach trotzdem fahren willst, dann würdest du darauf pokern das die Strafe für ungültig erklärt wird..."

"...vielleicht mit einem freiwilligen Lügendetektor Test..."

Hört sich für mich eher so an als hättest du zuviel CSI und ähnliche Serien gesehen.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Ich denke nur logisch und die Logik sagt mir das

1 Ein Anwalt dabei eine gute Vorsorge ist

2 Man keine unfaire Strafe akzeptieren sollte

3 Alles was die Glaubwürdigkeit verbessert nur gut sein kann

Kommentar von Bitterkraut ,

Ja, unfassbar, warum jemand antwortet, der 1. die Frage nicht versteht und 2. keine Ahnung vom Rechtssystem oder dem Bußgeldkatalog oder von sonstwas hat, kapier ich nicht.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Unfassbar ist nur das ihr gleich einen Shitstorm startet nur weil ich eine unklare Frage falsch interpretiert habe, ich ging davon auf das er versehendlich passiv mitgekifft hat und die 140 auf der Autobahn gefahren ist wo das erlaubt ist

Kommentar von Bitterkraut ,

Selbst dann wäre die Antwort Unsinn.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Nein wäre sie nicht warum hätte er eine Strafe akzeptieren sollen für etwas was er nicht getan hat, warum sollte man sich zur Schnecke machen lassen nur damit das politische System seine (angebliche) Macht auskosten kann

Jeder Mensch kann nur etwas für seine eigenen Taten

Antwort
von jimpo, 7

Das war ein bißchen zuviel.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community