Frage von Boendal, 80

Bei meiner Frau kläfft mein Hund alle Hunde an und bei mir ist nichts?

Mein Hund (Shiba Inu, 11 Jahre) dreht bei meiner Frau richtig durch. Jeder Hund der vorbei kommt wird angegriffen ihr bellen ist aggressiv und wenn ich eine Stunde später bei dem gleichen Hund vorbei komme dann macht sie nichts auch wenn ich sie frei laufen lasse.
Ich hoffe mir kann einer ein paar Tipps geben wie wir das abstellen können, ich war schon bei einem "Experten" der sagte nur dann soll ich nur noch mit dem Hund gassi gehen.

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Boendal,

Schau mal bitte hier:
Tiere Hund

Antwort
von Flauschy, 16

Hunde reagieren bei jeder ihrer Bezugspersonen anders. Das kann daran liegen, dass eine Person öfters mit dem Hund unterwegs ist, an der Körpersprache, an dem Verhalten in bestimmten Situationen usw.

Geh doch einfach mal ein paar Meter hinter deiner Frau her und guck dir an ob und ggf. was sie bei Hundebegegnungen anders macht als du oder lass eine
dritte Person die Reaktion von deiner Frau und dem Hund aufnehmen und besprecht das Video dann zusammen.

Es ist übrigens nicht entscheidend wie viele Hunde man in seinem Leben schon hatte. Die Erfahrung mit sieben „Tut Nixen“ bringt mich nicht weiter wenn Hund Nr. 8 alle Artgenossen hasst und es auch wirklich ernst meint.

Den "Experten" kannst du aber vergessen denn das ist ja keine Lösung.

Bellen kann viele Ursachen haben. Oft ist es Unsicherheit. Man müsste aber die Körpesprache des Hundes sehen können.


Antwort
von Hamburger02, 9

Nun ja, du strahlst Ruhe und Gelassenheit aus und da denkt der Hund, aha, der Kerl hat alles im Griff, brauche ich mich nicht drum zu kümmern.

Deine Frau kriegt wohl schon Panik, wenn sie einen anderen Hund nur sieht und das merkt euer Hund, weshalb er sich berufen fühlt, die Aufgabe zu übernehmen, die du sonst ausfüllst und die Frauchen im Auge des Hundes nicht geregelt kriegt. 

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 27

Hi,

Deine Frau wird im Umgang zu unsicher sein, grad bei solchen Rassen endet das dann so :) entweder sie geht mal in eine Hundeschule mit ihm und lässt sich helfen oder du gehts nur noch Gassi ;) 

Antwort
von MaschaTheDog, 42

Der Hund sieht DICH als Rudelführer und benimmt sich deswegen bei dir. Deine Frau ist beim Hund hingegen wohl nur das Störende Ende an der Leine.

Ihr könnt ja zusammen gehen,da kannst du deiner Frau gleich zeigen wie sie mit dem Hund zurecht kommt.

Kommentar von Boendal ,

Wenn ich dabei bin ist es egal wer den Hund hat da ist sie immer ruhig

Kommentar von Bitterkraut ,

da weiß der Hund, daß du die Sache im Griff hast und kann selbst entspannt bleiben.

Kommentar von MaschaTheDog ,

Hm.

Beschützen wird der Hund sie dann aber auch nicht.

Wenn der Hund dich als Führer sieht,wird er auch in deiner Anwesenheit nichts tun.

Unsicher ist deine Frau ja auch nicht.

Versuch mal den Hund deiner Frau zu geben und geh selber etwas weg,lauf dann vor oder hinter ihr mit einem recht großen Abstand und schau ob der Hund dann reagiert.

Antwort
von Maro95, 15

Der "Experte" war wohl von der Eheberatung *grins*

Aggressives Verhalten an der Leine folgt häufig aus Unsicherheit. Diese Unsicherheit kann daraus erwachsen, dass sich der Hund durch die Leine in seiner Kommunikation und seinem Distanz- und Fluchtverhalten gestört fühlt.

Wenn diese Aggressivität dann nur bei deiner Frau auftritt, scheint dein Hund ihr entweder nicht genug zu vertrauen, dass sie Angelegenheiten mit anderen Hunden regeln kann, oder deine Frau hat einen anderen Führungsstil (wörtlich genommen), der den Hund in der Vergangenheit einfach öfter in die Bredouille gebracht hat. Das können ganz simple Sachen sein (dichteres Vorbeiführen, Leinenzug bei Hundebegegnungen, offenes Zuführen auf dominantere/aggressive Hunde...) und einem Menschen fällt oft gar nicht auf, dass dem Hund das unangenehm ist.

Interessant wäre die Beobachtung, ob der Hund sich auch so verhält, wenn er bei deiner Frau frei läuft (falls das geht).

Ansonsten kannst du da wenig dran machen. Das (Ablenkungs-)Training müsste dann deine Frau mit dem Hund machen. Evtl. hilft es aber schon, wenn ihr öfter mal zusammen geht und abwechseln den Hund nehmt. Dabei fallen einem auch am ehesten unterschiedliche Führungsstile auf.

Antwort
von Bitterkraut, 19

offenbar ist der Hund bei deiner Frau unsicher, und bei dir nicht. Bei deiner Frau "denkt" er, er muß das Rudel sichern. Deshalb hält er mit der Bellerei alle anderen auf Abstand. Das Belllen kommt aus der Unsicherheit.

Antwort
von Blindi56, 23

Anscheinend meint er, er müsse Deine Frau beschützen...

Füttert sie ihn regelmäßig und Du nicht? Dann ändert das mal.

Bist Du konsequenter mit ihm, respektiert er Dich mehr?

Dann muss sie sich mehr durchsetzen.

Antwort
von teutonix1, 27

Schöner Experte. Versucht doch erst einmal zusammen Gassi zu gehen, damit der Hund die Kommandos sowohl von dir als auch deiner Frau   bekommen kann. Ich bin zwar kein Experte, aber vielleicht ist das ja ein Ansatz.

Antwort
von DerBastian90, 28

Geht gemeinsam und findet es heraus.

Kommentar von Boendal ,

Wenn ich dabei bin macht sie nichts

Kommentar von DerBastian90 ,

Du solltest da mal alle Varianten durchprobieren. Abstand halten, hinterher gehen, dich zwischendurch mal aus dem Sichtfeld des Hundes entfernen etc.

Kommentar von Boendal ,

Alles schon gemacht. Auch wir sind zusammen losgelaufen und dann bin ich ein anderen weg gelaufen so das sie mich nicht mehr sieht und dann sind mehrere Hunde vorbeigelaufen da war nichts

Antwort
von BlickAufsMeer, 29

Deine Frau muss lernen sich in der Gegenwart der Hunde ruhig und bestimmt zu verhalten.

Keine körperliche Anspannung, keine Wut, oder Unsicherheit.

Hunde Spüren das und reagieren sofort darauf.


Kommentar von Boendal ,

Meine Frau ist entspannter als ich und sie hat mit Hunden mehr Erfahrung. Sie hatte schon 7 Hunde und sie ist mein erster

Antwort
von kleinknarf, 29

Da fällt mir ad hoc Beschützerverhalten ein...

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