bei kündigung urlaub nehmen?

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4 Antworten

Du kannst Deinen Resturlaub beantragen.

Nach § 7 Abs. 1 Bundesurlaubsgesetz kann der AG Dir den Urlaub nur verwehren wenn dringende betriebliche Gründe dagegen sprechen oder wenn z.B. Kollegen die aus sozialen Gründen Vorrang haben zum gleichen Zeitpunkt Urlaub wollen.

Einfach "Nein" sagen geht nicht. der AG muss eventuelle Ablehnungsgründe auch beweisen können. 

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Kommentar von chillmaldown
05.07.2016, 18:34

eecht haha geil. der chef hat mir sogar mal den urlaub verweigert weil der andere Azubi genau da urlaub hatte. Er meinte nur so: ich kehr doch die werkstatt nicht alleine hahaha das sind also dringende betriebliche gründe bei dem. Also ich finde immer mehr sachen heraus die rechtswiedrig sind :D dankee

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Kommentar von Seanna
05.07.2016, 18:45

Nö darf er nicht ohne Weiteres. Weil ein Betrieb nicht auf die Arbeitskraft von Auszubildenden gestützt werden darf. Das dient dem Schutz der Azubis. Damit fällt auch "aus betrieblichen Gründen" in den meisten Fällen raus. Bei normalen Arbeitnehmern darf er durchaus koordinierten Urlaub verlangen, sofern das bei der Betriebsgröße bzw Abteilungsgröße glaubhaft ist.

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Wenn dir die 4 Wochen zustehen darfst die auch nehmen aber würde es nicht in die Kündigung reinschreiben sondern nen normalen Antrag stellen wie auch immer das bsi euch geht

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Sicher, wenn du noch so viel Urlaub hast.

Aber da rein schreiben würde ich es höchstens in der Form wie "bis zur Wirksamkeit meiner Kündigung beantrage ich die Abgeltung meines restlichen Urlaubsanspruches".

Wird er auch genehmigen, da er ihn sonst auszahlen muss. Verweigern darf er ihn sowieso nicht, da du gesetzlichen Anspruch hast und zwar innerhalb der Vertragszeit.

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Kommentar von chillmaldown
05.07.2016, 18:36

okaay verweigert hat er den urlaub zwar schon mehrfach und hat sogar bestimmt wann und wie lange ich in urlaub gehe aber genug tage habe ich

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Kommentar von Seanna
05.07.2016, 18:41

Mit welcher Begründung? Wenn du gekündigt hast, MUSS er ihn gewähren, außer es können betriebliche Gründe glaubhaft und im Zweifel auch vor Gericht geltend gemacht werden... Dann müsste er aber auszahlen. Wenn du in einer Gewerkschaft bist, würde ich mit dieser dagegen vorgehen.

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Rest urlaub was du bis lang erarbeitet hast also meistens 2,5 Tage pro Monat muss er dir Gewehren

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Kommentar von maggylein
05.07.2016, 18:27

2 Tage nicht 2.5

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