Ich kenne mich nicht besonders gut aus mit Downhill Mountainbikes. Wenn ich mir ein Downhill kaufe, ist dann immer die viel angenehmere Federgabel dabei, oder muss ich dafür draufzahlen? Wann brauch man denn überhaupt mal eine Starrgabel?

Also downhill werden nur noch Fullies gefahren. Die dort üblichen Sprünge brechen dir sonst das Kreuz. Downhills gehören zu den Teuersten und schwersten MTB. Die müssen aber auch das Meiste aushalten. Für was anderes als runterfahren taugen aber downhills nicht.

Die Federgabel ist heute Standart. Eine feste Gabel ist beim Downhill eher hinderlich, weil die Schläge ungehindert in den Körper fahren und das Rad dadurch unhandlich und nicht mehr korrigierbar wird. Zudem sind DH-Bikes vorne höher, um die Gefälle etwas angenehmer zu machen, man steht also besser auf dem Rad. Eine feste Gabel wird heute nur noch selten gekauft, egal ob für XC, DH oder Marathon. Die Federgabel sollte sich von Lenker aus bedienen lassen.
also wie schon genannt sind echte Downhillbikes immer Fullys. Das heißt das vorne eine Federgabel verbaut ist (beim Downhill hat die von 180mm bis 200mm Federweg. Die super Monster sogar 300mm) Und hinten ist ein Dämpfer verbaut (ebenfalls min. 180mm beim Downhill...bis hin zu 254mm...sind normal.) Die Downhillbikes müssen das aller schwerste Gelände aushalten und sind dem entsprechend schwerer und auch teurer. Uphill fahren kannst du also vergessen bei dem Gewicht, der Geo und dem Federweg. Starrgabeln haben eig. fast gar keine MTB. Und Downhillbikes erst recht nicht xD

Inzwischen haben so gut wie alle Mountainbikes zumindest vorne eine Federgabel. Ohne wären die Geschwindigkeiten die heutzutage mit einem Mountainbike gefahren werden auch nicht möglich. Die Federwege reichen von knapp 100 Millimetern bis zu sagenhaften 220 Millimetern Federweg. Auch die Hinterräder sind inzwischen beim Großteil der Mountainbikes gefedert. Auch hier liegen die Federwege zwischen 80 und 200 Millimetern Federweg. Klar ist dabei aber auch, je größer der Federweg wird, desto größer wird (vor allem durch die steigende Menge des Materials) auch das Gewicht. Zusätzlich müssen Mountainbikes mit viel Federweg auch größere Belastungen aushalten. Deshalb steigt das Gewicht bei längeren Federwegen sozusagen doppelt. Das heißt: Für ein sehr leichtes Cross Counry Mountainbike mit 100 Millimeter Federweg kannst du in der Top-Klasse 8 Kilo Gesamtgewicht rechnen. Bei einem Bike mit 200 Millimeter Federweg also einem Downhillbike, sind es dann aber schon 20 Kilo und mehr. Mit einem echten Downhillbike kann man aber das Bergauffahren im Prinzip vergessen. Deshalb vor dem Kauf auf jeden Fall überlegen: WAS WILL ICH MIT DEM BIKE ÜBERHAUPT ANSTELLEN? EINSATZBEREICH? Hier gibt es dazu einen schönen Leitfaden (pdf-Download/Artikel): http://www.bike-magazin.de/?p=2399
Genau, sieht zudem auch blöd aus, sie nur auf der Straße oder seichtem Gelände zu fahren ;o)
Nachtrag: Wenn du kein anderes hast, würde ich dir ausdrücklich vom Kauf eines Downhills abraten. Die sind zu speziell. Und bei der Federgabel auf einen Lockout achten. Damit kann man die Federfunktion sperren. Das spart Kraft beim langsamen Bergauffahren, weil keine Kraft beim Eintauchen verloren geht.