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Bei einer neuen Brille alles selbst bezahlen?

gefragt von pystypysty am 17.06.2009 um 13:35 Uhr

Moin, Moin,

ich brauche eine neue Brille, da meine Sehkraft etwas nachgelassen hat. Jetzt war ich zu einem ersten Info- Gespräch bei einem Optiker.

Brille mit Gleitsichtgläsern und Gestell etwa 200,- €

Frage: gibt es eigentlich noch Brillen "auf Rezept"?

Lohnt es sich erst zu einem Augenarzt zu gehen, dann ein Rezept zu bekommen und dann zum Optiker?


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Monokel
beantwortet von Monokel am 17. Juni 2009 17:03
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Moin... fassen wir mal zusammen: Die gesetzliche Krankenkasse zahlt seit dem 01.01.2004 keinen Zuschuss mehr bei Sehhilfen. Ausnahmen, die diese Regel bestätigen: Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr erhalten einen Zuschuss auf die Brillengläser. Beträgt die Sehleistung mit Korrektion, also mit Brille oder Kontaktlinsen, auf einem Auge unter 30% (Visus cc < 0,30), dann gilt man als stakt Sehbehindert und erhält einen Zuschuss zu den Gläsern. Fassungen sind grundsätzlich nicht erstattungsfähig. Der traditionelle Augenoptiker wird sich mit Sicherheit mehr Zeit und Ruhe für Augenglasbestimmung und Beratung nehmen als bei den obengenannten Ketten. Diese werben mit Billigangeboten, werden aber versuchen, Dir die hochwertigen Gläser zu verkaufen. Gerade im Bereich der Gleitsichtgläser spielt das Preis - Leistungsverhältnis eine große Rolle. Bei den Billigangeboten, auch von Rodenstock, Zeiss etc. gibt es keine Verträglichkeitsgarantie und die einzelnen Sehbereiche sind sehr stark eingeschränkt. Hochwertige Gläser garantieren einen ausgesprochenen hohen Sehkomfort mit geringeren Eingewöhnungszeiten. Jeder traditionelle Optiker wird Gleitsichtgläser zum Paarpreis von ca 79,- Euro bis 1000,- Euro anbieten können...und irgendwo muss da ja auch der Unterschied in den Gläsern liegen. Viel Erfolg.


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anonym
beantwortet von Janni1979 am 17. Juni 2009 13:39
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Nein die Gesetzliche Krankenkasse zahlt nix mehr für die Gläser. Ist nun alles dein Privatvergnügen. Ausnahmen gibt es zwar aber dann mußt schon wieder fast Blind sein ( Visus von 0.3 ) damit die Kasse zahlt oder eben unter 18.

Für die reine Sehstärkenbestimmung mußt du nicht zum Augenarzt das können die meisten Optiker eh besser. Wenn du dein Auge mal aus der medizinischen Sicht ansehen lassen willst ab zum Augenarzt.


Diemona1982
beantwortet von Diemona1982 am 17. Juni 2009 13:37
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Nein aber wenn Du öfter was brauchst lohnt sich eine kleine Zusatzversicherung.

Kommentar von simjo am 17. Juni 2009 13:57

Eine Zusatzversicherung kostet dir je nach Alter um die 10 - 15 €/Monat. Bei mir sind 190 € für Brille, 20% der Restkosten nach Abzug der KK für Zähne und 80% der Physiokosten enthalten. Den Brillenzuschuss kannst du jährlich erhalten, wenn sich die Dioptrin verändern. Natürlich gibt es auch Wartezeiten, bevor man Leistungen erhält. Kleine Eigenwerbung: GE-Tarif VICTORIA Versicherung


20DaSa03
beantwortet von 20DaSa03 am 17. Juni 2009 13:36
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Die KK bezahlt nur noch Brillen wenn man wirklich fast schon Blind ist. Ein Bekannter hat auch ein Rezept vom Augenarzt bekommen aber musste die Brille selber bzahlen. KEIN Zuschuss der KK.


Aristella
beantwortet von Aristella am 17. Juni 2009 13:37
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In Ö kriegt man einen lächerlichen Anteil von 27 Euro von der Kasse zurück (Toll, meine Brillen kosten durchschnittlich 400 Euro...), es sei denn, man hat über 6 dpt, dann zahlen sie fast alles (außer das Gestell)



19sunny89
beantwortet von 19sunny89 am 17. Juni 2009 13:37
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hallo ja das selbe war bei mir auch^^ es gibt allerdings zurzeit angebote bei fielmann wo du nur 185euro für die komplette brille zahlen musst..wenn du zum augenarzt gehst kann er dir ein rezept aufschreiben aber das die kasse die komplette brille übernimmt bezweifle ich..höchstens einen teil..aber probieren geht über studieren..versuchs ruhig mal..ich drück dir die daumen =)

Kommentar von 4ebcb6ae8c0d152f95e44e43b83b5faasmallMonokel am 17. Juni 2009 17:05

Die gesetzliche Krankenkasse darf vom Gesetzgeber her nichts dazugeben (Gleichheitsprinzip aller Versicherten)


anonym
beantwortet von polobeagle am 17. Juni 2009 13:38
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Lesebrillen bekommt man doch schon im Kaufhaus..

Kommentar von 738493516927d55d8c85384c573b6549smallTeify am 17. Juni 2009 13:40

...und versaut sich seine Augen damit komplett.Mal ehrlich,kein Mensch hat links und rechts die gleiche Sehstärke.

Kommentar von polobeagle am 17. Juni 2009 13:41

stimmt auch wieder :(

Kommentar von Janni1979 am 17. Juni 2009 13:43

Du bekommst im keinen Kaufhaus eine Lesebrille das sind nur Notlesebrillen. Die ersetzten auf dauer keine individuelle Lesebrille. http://der-opticus.co.cc/tipps/36-brillen/51-fertiglesebrille-vs-individueller-lesebrille-vom-optiker-.html


Arwen45
beantwortet von Arwen45 am 17. Juni 2009 13:38
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Nein, Brille musst Du komplett allein zahlen. Aber ich würde auf keinen Fall zu einem traditionellen Optiker gehen, die sind immer teurer. Auch Apollo wirb mit günstigem Preis für eine Gleitsichtbrille, aber da kommen dann noch Zuschläge für Entspiegelung usw. zu, am günstigsten ist Fielmann oder in Berlin gibt es jetzt auch noch ganz neue Optiker, die super günstig sind. http://www.robin-look.de/

Kommentar von Janni1979 am 17. Juni 2009 13:54

Der traditionellen Optiker wird dich aber auch meist besser Beraten und ist von der Qualität hochwertiger. Qualität hat seinen Preis gerade bei Gleitsichtgläsern. Ist wie mit anderen Dingen auch. fahren kannst mit nem Trabbi und mit nem 7er BMW. Fahren kannst mit beiden aber wo hast mehr komfort ;)

Kommentar von 791c3cd3903cd0c5a5c01a754405d5e9smallArwen45 am 17. Juni 2009 14:05

Das ist Blödsinn, die Gläser sind genau so hochwertig, die sind zum Teil sogar von rodenstock.

Kommentar von Janni1979 am 17. Juni 2009 14:15

gg ja und ? selbst bei Rodenstock, Zeiss, Essilor, Hoya, seiko haben unterschiedliche Gleitsichtgläser im angebot von Low-Budget bis high end. Bei den Low-Budget geschichten hast dann halt ein klein Nahbereich, größere Randbereiche mit aberrationen, schmalen Schlauch im Mittelfeld etc. Also nix Blödsinn.

Kommentar von 57b1411e583a3319ee5f6ca43282be55smallSchwarzeBlume am 17. Juni 2009 22:16

Jeder Optiker kann dir für 100€ eine Gleitsichtbrille verkaufen nur, dass diese für die meisten Nutzer fürn Po sind. Die Sehbereiche sind so klein, dass das kein angenehmes Sehen mehr ist. Und Gleitsichtträger, die vorher schon mal etwas höherwertigeres hatten, kommen damit nie zurecht. Der Unterschied zwischen dem Tradi und der Kette is ganz einfach, dass der Tradi seinem Kunden erklärt, dass er gerade dabei ist Schrott zu kaufen. Er kann sich das auch nicht leisten, ständig die Gläser der Kunden wegen Unverträglichket umzutauschen.


mischaleck
beantwortet von mischaleck am 17. Juni 2009 13:41
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Geh totzdem lieber zum Augenarzt. Kasse zahlt nichts mehr.


anonym
beantwortet von Rennziege am 17. Juni 2009 13:41
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brille von der krankenkasse mit glasbausteinen, die gibt es immer noch. da gibt es jedoch gläser, nicht entspiegelt und nur eine kleine auswahl an gestellen.

Kommentar von Janni1979 am 17. Juni 2009 13:45

Die gesetzliche Krankenkasse zahlt seit sich jahren nix mehr für ein Gestell gibt auch keine Ausnahme.

Kommentar von Rennziege am 17. Juni 2009 18:07

die rezeptgebühr muss der kassenpatient zahlen. diese fassungen gibt es jedoch immer noch, die die kasse so zahlt, sehen allerdings nicht so aus wie es sich die brillenträger WÜNSCHEN.

Kommentar von Janni1979 am 17. Juni 2009 19:27

Die gesetzliche Kasse zahlt seit dem 01.01.2004 keinen Cent mehr für die Gläser ( ausser du bist unter 18 oder hast mit Sehhilfe einen Visus von 0.3 und weniger ) Für Brillengestelle zahlen die seit keine Ahnung wie vielen Jahren schon kein Cent mehr!!!! Es gibt billig Fassungen die im Volksmund als Kassengestelle bezeichnet wird aber die Kasse zahlt nix Das ist Fakt.

Kommentar von 4ebcb6ae8c0d152f95e44e43b83b5faasmallMonokel am 19. Juni 2009 09:56

Es gibt seit glaube ich 1998 keine Rezeptgebühren für Brillenverordnungen. Solltest Du also noch Rezeptgebühren bezahlen, dann wirst Du betrogen.


82guido
beantwortet von 82guido am 17. Juni 2009 13:45
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wenn dir.... Sagen wir mal... Im Rahmen deiner beruflichen Tätigkeit ein Arbeitsunfall passiert und dabei deine Brille beschädigt wird, könntest du bzw. dein Arbeitgeber die Kostenübernahme bei der zuständigen BG beantragen... Nur mal so angenommen... Wichtig ist hier: Rechnung der alten Brille solltest du haben und die neue Brille sollte nicht teurer als die alte sein... Obergrenze sollte bei 200 Euro liegen... Arbeitgeber muss eine Unfallanzeige über den Unfall machen... Körperlich mußt du nicht verletzt oder krankgeschrieben sein... Wie gesagt... Nur mal so angenommen...


oli1285
beantwortet von oli1285 am 17. Juni 2009 20:20
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Ich meine, dass du bei Fielmann etwas Passables zum vernünftigen Preis kriegen kannst, der Staat/die Krankenkassen verballert/verballern unsere Beiträge lieber für allen möglichen Mist.

Kommentar von 4ebcb6ae8c0d152f95e44e43b83b5faasmallMonokel am 19. Juni 2009 09:59

Nach dem Motto: auch andere Väter haben hübsche Töchter, bekommt man auch beim Tradi-Optiker günstige und schönere Brillen, oder sehe ich hier eine Schleichwerbung? ;)


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