Hallo, ein 18-55mm Objektiv wird in der Regel an Kameras mit APS-C Sensoren verwendet. Durch den kleineren Sensor verlängert sich die Brennweite um das ca. 1,5 bis 1,6 fache (Crop-Faktor). Macht dann z.B. an einer Nikon mit DX Sensor eine Brennweite von 27-82,5mm. Da dieser Brennweitenbereich vom leichten Weitwinkel bis in den leichten Tele reicht, der größte Teil aber die so genannten Normalbrennweiten abdeckt, nennt man das ein Standardzoom. Das 20mm kann also, wenn es für Kameras mit Kleinbildsensor ist ein Superweitwinkel sein, oder auch eine Normalbrennweite mit 40mm bei einer Kamera mit 4/3" Sensor usw. Wenn Du sagst, um welches Objektiv es sich handelt und an welcher Kamera es betrieben werden soll, kann man Dir sagen ob es nun ein Weitwinkel oder eine Normalbrennweite ist
also hat ein sehr günstiges 18-55 mm Objektiv mehr Sichtfeld als ein viel teureres 20 mm Objektiv?
das mit der festen Brennweite weiß ich, sagt ja der Name :)
Sichtfeld ja, aber Festbrennweiten haben für gewöhnlich eine bessere Lichtstärke als es Zoomlinsen je erreichen könnten. Ist alles ein Pro und Contra
Du hast nach unten hin 2 mm mehr, aber in der Regel sind Festbrennweiten lichtstärker. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil.