Frage von jojo2punkt0, 106

Bei einem Moslem ein Umdenken in Sachen Homophobie bewegen?

Ich habe einen sehr guten Freund, der Moslm ist und etwas gegen Homosexuelle Menschen hat. Mir persönlich geht Homophobie ziemlich gegen den Strich und ich möchte ihn gerne überzeugen, dass Homosexualität etwas ganz normales ist.... Andererseits möchte ich ihn auch nicht überrumpeln oder gar verscheuchen.... :/

Habt ihr eine Idee, wie ich in ihm ein Umdenken anstoßen könnte, ohne dass er sich von mir angegriffen fühlt? Sprich konstruktieve Argumentation... :) Hat jemand persönlihe Erfahrung mit "Homophobie-Bekämpfung"?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von halloschnuggi, 53

Im Islam gibt es klare zeichen das es nicht normal ist, anscheind weiß er das auch.
Die zu beleidigen oder sonst was ist ebenso nicht erlaubt.
Im islam ist es sehr wichtig zu respektieren, tolarien und menschlich zu behandeln auch wenns nicht passt ;)

Antwort
von Blizzard18, 106

Ich war mal in der selben Situation wie du, da hat leider kein Argument gezogen. Wenn man ein Moslem ist und muslimisch erzogen wurde, ist es einfach falsch daran zu denken das gleichgeschlechtliche Partner existieren können. Denn selbst in der Schöpfungsgeschichte heist es, es gibt Männlein und Weiblein die sich nunja, fortpflanzen. Ich kenne kaum jemanden der trotz dieser Erziehung/Weltanschauung/Religion tolerant ist und gleichgeschlechtliche Paare akzeptiert. Es widerspricht ihrem Glauben.

Kommentar von jojo2punkt0 ,

:/ Schade... nagut, dann werde ich das Thema höchstens mal anstupsen, wenn er was homophobes äußert und ihn ansonsten in Ruhe lassen.... gegen seine Religion will ich auf keinen Fall etwas schlechtes sagen, die akzeptiere ich voll und ganz... :)

Kommentar von Internetzugriff ,

Es widerspricht wenn dann die Religion, nicht den Glauben. Glauben und Religion sind gewaltige Unterschiede.

Antwort
von MrHilfestellung, 95

Ich habe bei den Versuchen Homophobe davon zu überzeugen, dass ihre Homophobie Quatsch ist bisher nur schlechte Erfahrungen gemacht. Heißt aber nicht, dass es bei deinem Kumpel nicht funktioniert.

Antwort
von Jogi57L, 50

Moslem sein bedeutet, sich den Regeln des Islams zu unterwerfen.

[ demnach ist es allerdings nicht verboten, homosexuell zu sein.. ( dafür kann man ja nichts ) aber es ist strikt verboten, dies in irgendeiner Weise auszuleben ]

Wer nun also als Moslem ( das Ausleben von..) Homosexualität befürworten würde, würde sich konkret gegen die islamischen Regeln, und somit gegen den Willen Allahs wenden.

Da genügt es schon, mit einer einzigen Regelung nicht einverstanden zu sein.


nur als Beispiel:

Der eine sagt:

Für mich gilt das mit Homosexualität nicht

Die andere sagt: 

Für mich gilt das Verbot von vorehelichen Sex nicht

Dritte sagen:

Für mich gelten die Gebetszeiten nicht

usw...

Ziemlich schnell würden dann alle alles tun und lassen, je nach eigenem Gutdünken.


Habt ihr eine Idee, wie ich in ihm ein Umdenken anstoßen könnte, ohne dass er sich von mir angegriffen fühlt?

Ein "Umdenken" ist wohl nicht zu erreichen, ohne den Islam in Frage zu stellen

... evtl. empfindet Dein Freund es genauso, und will seinen Glauben nicht in Frage stellen (lassen )

Antwort
von earnest, 40

Keine Chance - wenn es sich bei deinem Freund um einen hartleibigen Fundamentalisten handelt. 

Gegen Dummheit und Borniertheit kämpfen selbst Götter vergebens. Wobei natürlich die Frage ist, inwieweit der überlieferte Allah hier "kämpfen" würde. (Der alttestamentarische Gott übrigens auch nicht.)

Gruß, earnest

Antwort
von Moba1, 15

Wieso glauben Sie mit Ihrer Meinung andere überzeugen zu müssen? Homosexualität ist per se unnatürlich. Sie ist nicht vorgesehen und daher ein Lebensstil bzw. oft eine Einstellung und eine Einstellung oder einen Lebensstil bzw. etwas was nicht vorgegeben ist muss ich auch nicht akzeptieren. Da sprechen wir noch gar nicht von Homosexuellenfeindlichkeit oder davon, dass sie viele als Sittenlosigkeit betrachten. Sie ist nicht genetisch bedingt. Auch ist sie, gemessen, an der statistischen Verteilung eine Abnormität bzw. ein absoluter Sonderfall auch wenn man in den Medien hierzulande diese als "Norm" zu etablieren versucht. Das ist nicht beleidigend gemeint, sondern das sind die Fakten. (biologiosch, statistisch und genetisch betrachtet). Oder haben Sie wissenschaftliche, faktenbasierte Gegenargumente?


Antwort
von Wonderwok, 78

Indem du Ihn einfach in Ruhe lässt bewirkst du wahrscheinlich am meisten. Dieser Gegen-Aktionismus ist doch (wenn auch gut gemeint) genau der Grund warum das immer noch so ein riesen Thema ist. Wenn wir mal aufhören Schwulenfeindlichkeit ständig zum Thema zu machen, wird sie am ehesten Unbedeutend werden.

Kommentar von jojo2punkt0 ,

Hat ja die letzten Millionen Jahre super geklappt, nicht wahr? ;)

Kommentar von Wonderwok ,

Mal ganz davon abgesehen dass die Menscheit noch keine Millionen Jahre gibt. Ja, da waren so einige Regionen in der Antike weiter als so einige der Glaubensrichtungen in der heutigen Zeit. Natürlich auch Gegenbeispiele. Befass dich doch mal mit dem Thema anstatt Einzeiler zu schreiben.

Man hat noch nie wirklich etwas mit erreicht, indem man einen Gegenkult geschaffen hat, sondern maximal damit provoziert. Indem man solchen Menschen normalität vorlebt, weicht man Meinungen auf und schafft Toleranz.

Antwort
von RoteRose93, 10

vergiss es du wirst einen Moslem nie davon überzeugen können

Antwort
von Solenostemon, 16

Einem Affen das Autofahren beizubringen ist einfacher weil in der Hinsicht ist der Islam nicht sehr tolerant und offen für andere Denkweisen.

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