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Bei einem Bekannten soll eine MRT-Untersuchung gemacht werden...

Frage von YuLy42 YuLy42

...und er hat sehr große Angst davor, vor allem auch, weil es um eine Untersuchung des Kopfes geht und er an Platzangst leidet.

Ist hier vielleicht jemand, der sich damit auskennt und mir sagen kann, ob die Möglichkeit besteht, eine solche Untersuchung im Dämmerschlaf oder Vollnarkose durchzuführen? Oder muss der Patient wach bleiben?

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Antworten (8)

  • 6
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von DollyPond DollyPond

    er soll einfach schon beim reinfahren in die röhre die augen zumachen. in der röhre ist direkt über seinem gesicht eie helle lampe und es weht ein sanfter luftzug. er soll sich einfach vorstellen, er liegt auf einer wiese und auf keinen fall die augen aufmachen. so lange dauert die untersuchung nicht, wenn er sich auf die wiese oder den strand oder was auch immer konzentriert, ist es gut auszuhalten.

  • 16
    Antwort von Draschomat Draschomat

    Vollnarkose wird nicht möglich sein, aber du kannst ihm schon die größte Angst nehmen:

    Man bekommt einen kleinen Knopf in die Hand, den man im Notfall jederzeit drücken kann; außerdem ist die Röhre nicht ganz abgeschlossen, d.h. die Füße sind ab den Knien in etwa im Freien. Andauernd nach oben sehen sollte man aber wirklich nicht, da wird einem echt schwindelig. Außerdem verliert man das Zeitgefühl und es kommt einem wie eine Ewigkeit vor, bis man endlich wieder raus darf. So nach 10 Minuten bin ich wirklich etwas ins Schwitzen gekommen, weil sich die Decke immer mehr näherte. Allerdings hatte ich da nicht wirklich Sorgen deswegen, evlt. wird einem ein bisschen mulmig, aber was kann schon passieren? Man liegt gemütlich auf dem Rücken, deshalb kann man keinen großen Kollaps bekommen oder in Ohnmacht fallen. Ich schätze, dass ich ca. 20-25 Minuten in der Röhre war, aber genau kann ich es gar nicht sagen.

    Ich war übrigens wegen einer Schulterverletzung in so einer Röhre; würde mich mal interessieren, ob man immer gleich lang untersucht wird, egal ob Schulter, Kopf etc.

    Insgesamt kann man sagen: Nicht gerade angenehm, aber auszuhalten. Und man bekommt später die Ergebnisse auf CD --> beeindruckende Bilder. ^^

  • 10
    Antwort von critter critter

    Man muss wach bleiben. Denn man bekommt Geräusche auf die Ohren (ein Klopfen unterschiedlicher Lautstärke und Schnelligkeit). Allerdings hat man Kopfhörer auf, so dass es nicht so entsetzlich laut ist.

    Es empfiehlt sich, in der Röhre die Augen geschlossen zu halten. Wenn man sie öffnet, erweckt es sonst den Eindruck, die Röhre sei direkt über der Nasenspitze, obwohl sie das nicht ist. Aber das erzeugt Angst.

    Außerdem bekommt man einen Drücker in die Hand, da kann man klingeln, wenn es einem zu mulmig wird. Es kommt dann sofort jemand vom Praxispersonal.

    Kommentar von critter crittercritter

    Ein MRT dauert 20 Minuten.

  • 6
    Antwort von erweh erweh

    Ich war letzt auch mal wieder in der Röhre, es gibt inzw neuere Geräte, bei denen der Kopf schon wieder halb im Freien liegt, das ist gut auszuhalten, abgesehen davon, daß die Dinger für mich immer zu eng sind. Soll allerdings der Kopf untersucht werden, muß der natürlich in der Röhre bleiben. Augen zu und durch.

  • 4
    Antwort von fraufrings fraufrings

    Ja, man kann sich Beruhigungsmittel geben lassen Hat eine Kollegin von mir bekommen. Wichtig ist vorab mit dem Arzt sprechen, damit er das Problem kennt und rechtzeitig Maßnahmen ergreift. Bei besagter Kollegin musste nämlich wegen Angstzuständen die erste Sitzung abgebrochen werden. Sie musste dann einen 2. Termin wahrnehmen. Das kann man sich mit einem vorherigen Gespräch vielleicht ersparen.

  • 3
    Antwort von almmichel almmichel

    Wird nur im Wachzustand gemacht. Ein Tipp. Nimm dir Ohropax mit. Die Kunststoffstöpsel die du da bekommst lassen jedes Geräusch durch. Ist schon sehr laut dieses Klopfgeräusch.

  • 1
    Antwort von Michy72 Michy72

    Hi YuLy42! Ein MRT (Magnet Resonans Tomografie) ist eigendlich das gleiche wie 1 CT (Compiuter Tomografie) nur mit dem Unterschied, das die MRT eine bessere Bildauflösung hat. Er sollte dem Arzt vorher sagen, das er Platzangst hat. Dann bekommt er 1 Beruigungsmittel. Kleine Kinder werden richtig beteubt. Das hab ich mit unserem Mitleren Sohn durchgemacht. Er brauch keine Angst zu haben, es tut nicht weh und dem Kopf wird auch kein schaden zu gefügt. dein michael

  • 1
    Antwort von MetalInvader MetalInvader

    Ich würde bei dem zuständigen Personal mal nach einer Prismabrille fragen. Sehen so aus: http://mrt-umgebung.de/relaxingfuermrt/antimagnetische-prismabrille/index.html

    Obwohl da natürlich die Frage ist, ob die Brille bei einer Kopfuntersuchung überhaupt aufgesetzt werden darf. Da diese möglicherweise Artefakte verursacht.

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