Frage von OgOger, 82

Bei der Anhörung vor einer Teilkonferenz. Muss man dabei über seine Rechte informiert werden, wie das recht auf einen Berater gemäß §53 Abs.8 SchulG?

Ein Freund von mir hat diese Woche eine Teilkonferenz. Gestern wurde er ohne ihm zu sagen was los ist aus dem Unterricht geholt. Er ging dann zum Büro des Rektors dort sollte er eine Stellungnahme schreiben zu den Vorfällen von letzer Woche Freitag. Anschließend sollte er sich im Gespräch mit dem Klassenlehrer und den Rektoren zu seinem Verhalten äußern (angehört). Ich habe mich mal informiert im §53 Absatz 8 des SchulG steht das er das Recht darauf hat einen Schüler oder Lehrer seines Vertrauen hinzuzuziehen. Dies wurde ihm jedoch nicht mitgeteilt. Vorher wurde auch nichts von einer Teilkonferenz erwähnt sondern nur davon das er sich vor der Klasse für sein Verhalten entschuldigen solle. Die Frage ist hätte die Schule die Eltern informieren müssen das ihr Sohn angehört wird? Oder hätte die Schule dem Betreffenden Schüler darüber informieren müssen das er das Recht auf eine Person des Vertrauens hat.

Antwort
von Ironhenrik, 56

Nein, dabei geht es lediglich um eine Beschlussfassung. Der Schüler kann die Konferenz anfechten, da er in seinen Rechten eingeschränkt wurde. Fraglich ist jedoch, ob das Ergebnis einer Konferenz im Beisein eines Dritten ein anderes Ergebnis zu Tage bringt.

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