Frage von IbanezP, 68

Bei Alkohol nicht sein Maß kennen und immer mehr wollen?

Ein Freund von mir hat das Problem dass er wenn er alkohol trinkt, zum Bären wird. Er ist ein stiller Typ, der wenn man ihn erstmal kennt ganz lustig sein kann, aber er ist überhaupt nicht offen sondern eher verschlossen. Wenn er allerdings alkohol trinkt transformiert er richtig, er schmeichelt Frauen, hat keine Probleme Kontakte zu knüpfen, versteht sich super mit allen und kommt gut mit fremden ins Gespräch allerdings ist es bei ihm so dass wenn er erstmal anfängt zu trinken und er einen pegel hat er immer mehr und mehr will bis er dann total besoffen heim geht. Er verträgt sehr viel deswegen kommt es nicht wirklich zu peinlichen eskalationen wie übergeben, hinfallen und liegen bleiben, sondern er geht dann einfach nachhause schlafen und hat am nächsten tag einen kater.

Ich sage ihm trink doch nicht soviel und er sagte mir er kann ab einem gewissen pegel garnicht mehr aufhören, er vergisst wieviel er schon intus hat und trinkt immer weiter immer weiter und wenn er merkt das es zuviel war ist es schon zu spät.

Ist das normal oder schon alkoholismus? Man muss sagen, er trinkt nicht oft aber wenn dann immer bis ans limit.

Antwort
von lang48, 11

Ich bin selbst Alkoholoker ( Z,ZT, Trocken ) und ich weiß wie schnell in die Abhängikeit reinrutscht. Wenn Dein Freun einen Tag ohne Alkohol Anzeichen von Schwitzen, oder Zittern hat, soll er sofot in eine Suchtberatung bzw. zum Arzt.

Antwort
von amdros, 8

Nein, als normal würde ich es absolut nicht bezeichnen!

Er sollte, wenn er denn wollte, sich bei der Suchtberatungsstelle mal Hilfe holen. Die kennen sich mit den Gegebenheiten rund um den Alkoholismus ganz sicher bestens aus.

Ich würde ihn darauf ansprechen, bevor es zu spät sein könnte, und er daraus keinen Weg zurück mehr findet.

Antwort
von heidemarie510, 45

Er ist auf dem Besten Wege ein Alkoholiker zu werden, wenn er es nicht schon ist.

Je mehr Alkohol man "verträgt" umso sicherer sieht es nach Alkoholismus aus. Er fühlt sich nur gut und mutig mit Alkohol...ganz schlecht. er braucht Hilfe...professionelle!

Antwort
von michi812, 19

hallo ihr beiden

es ist gut das dir aufgefallen ist das er ein problem mit alkohl hat...

er sollte meiner meinung nach eine therapie machen. er braucht sich dessen nicht zu schämen.. er ist auf jeden fall gefährdet in den alkohol abzurutschen...

es gibt anlaufstellen die in solchen fällen helfen. untersütze ihn bei der therapie... aber er sollte freiwillig den ersten schritt machen..

besser jetzt handeln als zu handeln wenn er stark abhängig ist...

ich wünsche euch alles gute und viel kraft..

lg michi812

Antwort
von almutweber, 9

Er gehört möglicherweise in die Kategorie Quartalstrinker. Die trinken nicht regelmäßig jeden Tag, sondern nur gelegentlich, aber dann bis zum Umfallen. Das ist natürlich auch eine Form der Alkoholabhängigkeit und irgendwann werden die Abstände zwischen den Besäufnissen kürzer und kürzer bis sie dann täglich statt finden.

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