Frage von lukas0804, 191

Bei ab in den Urlaub sofort 100% Zahlung ohne Anzahlung und nun 70% Stornogebühren rechtens?

Guten Abend, Ich habe am 13.3. eine Pauschalreise über "ab in den Urlaub" nach Mallorca gebucht. Die Reise sollte am 1.8. los gehen . Am nächsen Tag erhielt ich eine e-Mail mit der Rechnung . Inhalt war, dass mit der Reiseveranstalter am 16.3. Sofort die kompletten 1300 Euro (100%) von meinem Konto abbuchen will. Also ohne Anzahlung. Die kam mit äußerst unseriös rüber und ich entschloss mich am 15.3. Kurzer Hand dazu die Reise zu stornieren. (im hinterkopf schon der Gedanke, dass eventuell Stornierungsgebühren anfallen würden aber da die reise ja erst 4,5 Monate später losgegangen wäre habe ich mit maximal 20% gerechnet.

Gestern kam jedoch eine e-Mail die meinen Puls binnen Sekunden auf 180 schoss. Ich soll 900€ Stornierungsgebühren bezahlen ( das sind 70%). Da mit das sehr hoch vor kam schmiss ich die goOgle-Maschine an da es doch mit Sicherheit Richtlinien gibt die mal im BGB festgehalten wurden wie hoch Stornierungsgebühren sein dürfen. Und da bin ich auch auf mehreren Seiten fündig geworden. Es wurde zum im Jahre 2015 ins BGB eingetragen, dass bis zu 30 Tagen vor Reisebericht die Stornierungsgebühren nicht höher als 20% sein dürfen (bei Pauschalreisen ). Des weitern steht ebenfalls im BGB, dass eine Anzahlung von 40% nicht überschritten werden darf und der restliche Betrag erst frühestens 35 Tage vor reisebeginn fällig ist .

Also hat dieses Spitzen reiseunternehmen gegen 2 regeln aus dem BGB verstoßen .

Nun meine frage : Wie würdet ihr vor gehen ? Das lastschriftverfahren erstmal rückgängig machen und warten was ab in den Urlaub dazu sagt ? Wie sind eure Erfahrungen mit a.i.d.u. ? Wie hoch waren eure Anzahlungen bzw stornogebühren ( auch bei anderen veranstaltern )

Mit freundlichen Grüßen Lukas

Antwort
von Messkreisfehler, 160

Mal nen Blick in die AGB geworfen?

Du hast keinen Vertrag mit ab in den Urlaub sondern direkt mit der Fluggesellschaft, dem Hotel, etc.

Ab in den Urlaub fasst die Daten nur zusammen und leitet das Geld weiter.

Wenn das Hotel jetzt im Ausland ist, dann hast du mit dem ausländischen Hotel einen Vertrag und damit liegt der Gerichtsstand auch in dem Land in dem das Hotel sich befindet, da interessiert das BGB nicht.


Die Zahlungsmodalitäten und Stornogebühren wurden dir auch während der Buchung aufgezeigt.

Kommentar von Messkreisfehler ,

Im Übrigen besagt das BGH Urteil auf das Du dich beziehst, dass unter bestimmten Gründen von den 20% Stornogebühren und auch von der Anzahlung abgewichen werden kann. Dies kann alleine dann schon der Falls ein, wenn der Reiseveranstalter in Vorkasse treten muss.

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