Behinderung---was steht mir zu?

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10 Antworten

schwabingirl hat alles perfekt beantwortet. Stell einen Antrag auf eine Pflegestufe. Hilfreich ist, wenn du eine Woche Tagebuch führst, wie oft , wie lange du ihn pflegst. Danach richtet sich die Höhe des Pflegegeldes. Nichts vergessen. Wichtig ist , wie viel Stunden bzw. Minuten du z. B. für Körperpflege oder auch Hauswirtschaftlicher Hilfe aufwendest - also was du jetzt durch die Krankheit deines Mannes für ihn übernehmen mußt. Auch Zeit zum Arzt begleiten usw. gehört dazu. Alles was jetzt anders ist , als es früher einmal war.

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Hat denn niemand die Pflegestufe festgestellt?Sie können auch bei der zuständigen Krankenkasse fragen,nur ziehen die immer gern alles auf die lange Bank.Sie sollten sich mit ihrem Hausarzt zusammen setzen,der kennt alle Mittel und Wege und wird Ihnen sagen,wer sie unterstützen kann.In Ihrem Fall wäre auch ein Pflegedienst angebracht

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Hallo Beate, deinem Ehemann steht Geld von seiner Pflegekasse zu. Dafür musst du einen Antrag stellen. Seine Pflegekasse ist ein Teil seiner Krankenkasse. Du guckst also nach, wo dein Mann krankenversichert ist und sucht seine Krankenversicherungsnummer raus. Dann schreibst du einen kurzen Brief dorthin (z.B. an die BARMER Pflegekasse): "Antrag auf Pflege-Einstufung". Hilfreiche Infos zu den Pflegestufen findest du im Internet. Dann kommt jemand vom Medizinischen Dienst zu euch und guckt, was du alles für deinen Mann machen musst. Danach wird entschieden, das dauert meistens so drei Monate. Je nach Pflegestufe bekommt er dann Geld überwiesen! Die Caritas hat sehr hilfreiche Infos: http://www.caritas.de/21154.html. Wenn du noch Fragen hast: Ich bin eine Pflegestufe III und kenne mich sehr gut aus!

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Kommentar von schwabinggirl
21.05.2010, 11:21

Seine Pflegekasse zahlt übrigens auch Rentenbeiträge für dich als Pflegeperson! Deinen Job, wenn du einen hast, solltest du allerdings nicht aufgeben. Das lohnt sich nicht (in Pflegestufe I bekommt er 225 Euro, PS II 430 Euro, PS III 685 Euro). Lieber tagsüber arbeiten, und ein Pflegedienst betreut deinen Mann, und abends machst du es dann. Das ist meistens die beste Lösung.

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Je nachdem wie hoch der Pflegeaufwand täglich ist, kannst Du Pflegegeld für Deinen Mann beantragen. Der medizinische Dienst der Krankenkasse prüft dann den Pflegeaufwand vor Ort. Viel Glück dabei. Wenn Du durch die Pflege nicht arbeiten gehen kannst, steht Dir auch zu, dass für Dich Rentenversicherungsbeiträge abgeführt werden.

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Kommentar von Beate154
20.05.2010, 08:55

Aha, stimmt, was muß ich tun damit Rentenversicherungsbeiträge gezahlt werden? Wer macht das?

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du kannst einen pfleger bekommen der deinen mann mitpflegt,du kannst einen badewannenlift und einen treppenlift bekommen zur unterstützung,hat mein schwager auch bekommen,aber meine schwester bekam nichts weil die krankenkasse sagt,ist schließlich der ehemann ist selbstverständlich das sie ihn als ehefrau pflegt

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Kommentar von Beate154
20.05.2010, 08:56

Das kenn ich auch.... die einen sagen hü... andere wieder hot.... und selber weiß man nicht alle seine Rechte.

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Wende Dich am besten an einen Pflegedienst zwecks unverbindlicher Auskünfte. Die sind Dir sicher auch behilflich bei der Antragstellung auf eine angemessene Pflegestufe. Wenn der MdK (medizinischwe Dienst der Kassen) dann Deinen Mann begutachtet und über eine Pflegestufe entschieden hat, steht Deinem Mann Pflegegeld zu. Das Pflegegeld wird entweder als Geldleistung gewährt oder als Sachleistung (Pflegekraft).

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wieso dir? ihr müsst eine pflegestufe beantragen und dann bekommt er pflegegeld und ggf. von der krankenkasse eine pflegerin bestellt.

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Krankenkasse u. Sozialamt sind Anlaufpunkte für diesen Fall.

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das versorgungsamt oder das integrationsamt oder der integrationsfachdient können dich umfassend beraten. sie sind sehr hilfreich und kompetent. dort bekommst du alle nötigen infos.

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Am besten wendest du dich an den VdK. Das kostet dich 5€ Beitrag im monat, aber die Beratung ist umfassend. Von rente über Behinderung incl. aller Zuschüsse bis hin zur Pflegefallgeschichte werden die dir alles sagen, was euch zusteht und dir bei den Anträgen auch helfen!

Dazu ein kompetenter und engagierter Hausarzt und euch wird geholfen.

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Kommentar von britte
20.05.2010, 11:26

Du hast Recht. Sie sollte in die VdK oder den SVD ( Sozialverband Deutschland ) gehen. Die helfen kompetent bei solchen Schwierigkeiten und wissen ganz genau , was einem alles so zusteht. Zur Not werden diese Ansprüche bei Ablehnung durch die Ämter sogar gerichtlich ausgefochten.

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