Behilfe zur Flucht. Was wird auf uns zukommen?

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11 Antworten

Ein paar sozial Stunden und das wars! Freunden helfen ja, Verbrechern die andere beklauen sind kein guter Umgang und müssen dafür bestraft werden!

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Bei der Polizei wurde uns gesagt, dass unser Verhalten mit einer
Geldstrafe oder Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren bestraft werden
würde.

Ja, Polizisten machen gerne mal etwas Angst.

Ich hoffe mal das ihr bei der Polizei nichts gesagt habt, dabei sollte es auch bleiben. Es muß euch nämlich nachgewiesen werden das ihr wußtet das der Freund auf der Flucht ist. Zudem müßet ihr die Strafvereitelung aktiv begangen haben, auch das dürfte mit der vorübergehenden Aufnahem des Flüchtlings nicht gegeben sein.

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Wir haben lange Zeit abgewartet, weil wir dachten die Lage würde sie wieder beruhigen
Das ist nicht GTA. Die Sternchen gehen nicht wieder weg, egal wie lang man wartet. 

Doch nach Ca 6 Stunden stand die Polizei vor meiner Haustür und nahm uns alle mit.
Du warst also auf der Polizeiwache? Hast du von deinem Recht zu schweigen Gebrauch gemacht? Ich hoffe doch. 

Ich mein, wusstet Ihr überhaupt das er auf der Flucht war? Ist doch okay wenn man von einem Freund besucht wird.... ? 

Außerdem hast du nichts andere getan als ihn in deine Wohnung zu lassen. Ich weiß nicht ob das unter "fördern" fällt im Bezug auf §120 StGB. 

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Kommentar von Idiealot
26.02.2016, 16:09

Gibst du hier Ratschläge wie man sich rechtswidrig verhalten soll? Woher nimmst du die Gewissheit das der geschilderte Fall so ist? Bist du Anwalt?

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Kommentar von Pinkdiamond96
26.02.2016, 16:10

Ja genau, wir wurden mit auf die Wache genommen aber haben nichts gesagt. Und das mit der Flucht war leider offensichtlich, weil er Handschellen hatte...

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Jemanden, der vor der Tür steht, rein zu lassen ist nicht strafbar. Flüchten vor der Polizei oder aus dem Knast auch nicht, wenn dabei nicht weitere Straftaten wie Sachbeschädigung oder gar Geiselnahme begangen werden.

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N paar stunden oder übers Wochenende bis zu einer Woche Arrest ihr bekommt aber unterschiedliche denn sie War der Täter und es war "nur" ein versuchter Einbruch bessere als ein durchgezogener und du hattest damit nichts zu tun außer fluchthilfe als die Bullerei dann kam hat sie "Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte" begangen? Dann könnte da auchbnoch ne anzeige von so nem kleinem piiiieeeep kommen -.- ahhh des regt mich scho wieder auf!!!!! Okay sry....

Was habt ihr für ne aussage gemacht? Merkt euch biiitte eins -so habs ich imner gemacht wenn ich bei freunden oder einfach Leuten untergekommen bin damit kommst du immer durch ich hab des schon über 10 mal angewandt und der andere war halt dann immer der der normalen Besuch erwartet hat- Aussage muss gleich sein und am besten der der was "angestellt" hat sagt er/sie wusste nichts davon er/sie dachte ich will sie nur besuchen jetzt muss die andere Person natürlich auch sagen dass sie nichts davon wusste -das ist die 1(!!) Von den "fluchtisregeln" jeder der mit mir zu tun hatte und wusste wenn was ist muss er diese regel einhalten!!- so du bist draußen (es ist kein im Stich lassen es ist dann nur dich schützen und ihr müsst es halt gleich am Anfang absprechen und anders darf es auf keinen fall laufen also zwei unterschiedliche aussagen sonst gobt auch noch falschaussage- merks dir schon mal falls noch mal iwas geplant wird egal ob Einbruch oder flucht)

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Kommentar von Pinkdiamond96
26.02.2016, 16:18

Nee das war der Freund von meiner Freundin nicht sie. Und leider war es offensichtlich, dass er auf der Flucht war, da er leider noch Handschellen trug...

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Kommentar von Caballero14
26.02.2016, 16:37

oke dann ist es verkackt... aber wie ist er mit den handschellen dann bitte zu ihr gekommen dann mussten die ihn ja schon ma gehabt haben

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Freiheitsstrafe mag ja sein, aber nicht bei Schülern. Und schon gar nicht so wie du den Fall schilderst. Da hat sich der Herr Polizist wohl einen üblen Scherz erlaubt.

§ 27
Beihilfe


(1) Als Gehilfe wird bestraft, wer vorsätzlich einem anderen zu

dessen vorsätzlich begangener rechtswidriger Tat Hilfe geleistet hat.


Aber generell magst du Recht haben das man einem Freund helfen muß. Aber nicht wenn dieser einer Straftat  verdächtig ist oder wie hier bereits aus dem Gewahrsam der Polizei geflohen ist. Sorry. Ich kann dir nicht sagen wie ein Richter hier entscheidet, aber mit Sicherheit kommt da was. Die Geldstrafe unterscheidet sich von der Geldbuße dadurch, dass die Geldstrafe wegen einer Straftat durch ein Strafgericht ausgesprochen wird. Und das steht auch im Führungszeugnis.

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Kommentar von Tuehpi
26.02.2016, 16:15

Das setzt allerdings voraus das Flucht aus dem Gewahrsam strafbar ist. Ist sie aber nicht. 

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Die Flucht an sich, ist grundsätzlich mal nicht strafbar. Die Beihilfe dazu natürlich ebenso nicht.

Was jedoch Strafbar ist ist die sog. Strafvereitelung nach 258 StGB. Ob euch die hier jedoch, bei einer Beherbergung von 6 Stunden, gegeben ist, wage ich doch sehr zu bezweifeln, vor allem auch noch bei Jugendlichen. Der Polizist hat euch nur den Paragraphen genannt. Leider haben die wenigsten der Jungs Ahnung von Recht.

Also ich gehe davon aus, dass hier gar nichts auf euch zukommt.

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Doch, wer nicht zahlen kann muss "leider" ins Gefängnis. Falls ihr noch Jugendlich seid in den Jugendknast. Zusätzlich macht sich sowas nicht gut wenn man bei einer Bewerbung das Polizeiliche Führungszeugnis vorlegen muss.

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Kommentar von MERCfan
26.02.2016, 16:05

Stimmt Sozialstunden sind ja auch noch eine Alternative.

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Kommentar von Schrodinger1887
26.02.2016, 16:08

Beachte meine Antwort: Aus einem  zivilrechtlichen Urteil kann 30 Jahre vollstreckt werden.

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Die Flucht aus dem Gewahrsam ist in Deutschland nicht strafbar.

Strafvereitelung könnte man euch vorwerfen.

http://dejure.org/gesetze/StGB/258.html

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Kommentar von Idiealot
26.02.2016, 16:32

Wenn jemand in Polizeigewahrsam ist, dann gilt er als Gefangener. Flieht dieser ist die Flucht selbst nicht strafbar, aber während der Freiheitsdrang des  Gefangenen selbst akzeptiert wird, gilt das nicht für mögliche Fluchthelfer. Die können zwar nicht wegen Beihilfe zum Ausbruch bestraft werden, wenn der Ausbruch an sich nicht strafbar ist. Allerdings wird die Gefangenenbefreiung durch § 120 StGB explizit unter Strafe gestellt. Dabei kann – außer dem Flüchtenden selbst – grundsätzlich jeder Täter sein, also Anstaltsbedienstete oder Mitgefangene. Fluchtversuche sind also strafrechtlich erlaubt, jedoch nicht, anderen dabei zu helfen. Darunter fällt auch Beihilfe die unter o.g. Gesichtspunkt zu bewerten ist.

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Freunden helfen und Kumpanei mit Kriminellen ---

kannst Du das nicht unterscheiden ???

mannomann

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Zu deiner Aussage, dass ihr ja noch nichts bezahlen könnt, ist zu sagen, dass aus einem zivilrechtlichen 30 Jahre lang vollstreckt werden kann.

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