Beherrscht jemand von euch die Traumdeutung. brauche dringend hilfe?

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3 Antworten

Deine Frage kann ich nur bedingt beantworten (Nach 5 Jahren Psychologieunterricht)

Auch wenn das Träumen an sich noch nicht so erforscht ist, kann man sagen, dass das Träumen eine verarbeitende Position der Gefühle und Gedanken deiner Selbst ist. Aus diesem Grund schließe ich, dass du einfach eine gewissen Grundangst oder eine ausgeprägtere Angst vor einem Terroranschlag hast. Denn das Gehirn will in Träumen Gefühle und Dergleichen verarbeiteten. Deswegen empfehle ich dir diesen Artikel gegen die Angst vor dem Terror zu lesen:

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/angst/subjektives-angstempfinden-so-frisst-sich-die-terrorangst-in-unseren-koerper-das-koennen-wir-dagegen-tun_id_5093225.html

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Da hilft nur Erkenntnis

---Wer Erkenntnisse auf diesem Gebiete hat, der weiß, daß typische unterbewußte Seelenvorgänge bei den verschiedensten Menschen sich in die verschiedensten Lebensreminiszenzen einkleiden und daß es nicht auf den Inhalt des Traumes ankommt.

---Man kommt nur darauf, was da eigentlich zugrunde liegt, wenn man sich darin schult, von dem Inhalt des Traumes ganz abzusehen, wenn man sich darin schult, ich möchte sagen, die innere Dramatik des Traumes ins Auge zu fassen: ob der Traum davon ausgeht, in einer gewissen Traumvorstellung zuerst eine Grundlage zu legen, dann eine Spannung zu schaffen und einen Ablauf, oder ob eine andere Folge da ist, ob zuerst eine Spannung und dann eine Auflösung da ist.

---Es bedarf einer großen Vorbereitung, den Ablauf des Traumes in seiner Dramatik, ganz abgesehen von dem Inhalt der Bilder, ins Auge zu fassen. Wer Träume verstehen will, muß in der Lage sein, etwas auszuführen gegenüber dem Traume, das gleich käme dem, wenn man ein Drama vor sich hat und sich für die Bilder nur insoferne interessiert, als man dahinter den Dichter ins Auge faßt, in dem, was er auf- und abwogend erlebt.

---Erst wenn man aufhört, den Traum durch eine abstrakte symbolische Ausdeutung der Bilderwelt ergreifen zu wollen, erst wenn man in die Lage kommt, sich einzuleben in die innere Dramatik des Traumes, in den inneren Zusammenhang, abgesehen von der Symbolik, von dem Inhalte der Bilder, erst dann merkt man, in welchem Verhältnisse die Seele zu dem steht, was geistige Umwelt ist. Denn diese kann nicht durch die Traumbilder gesehen werden, in die derjenige, der kein imaginatives Schauen hat, durch die abnormen Verhältnisse des Schlafes das Wirkliche kleidet, sondern nur durch das imaginative Bewußtsein.

---Was sich abspielt jenseits der Traumbilder als Traumdramatik, das ist nur durch das imaginative Bewußtsein zu erkennen.
(Steiner: GA 73 Seite 187f)

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An dem Traum muss man nichts deuten, weil an ihm nichts ungewöhnlich ist.

Dass man von Attentaten, Terror, Amok usw. träumt liegt auf der Hand, weil dies mittlerweile Tagesthemen sind die ständig durch die Medien an uns heran getragen werden. Dass ein jeder von uns damit auch überfordert ist, ist auch nicht weiter verwunderlich, weil wir mittlerweile täglich, stündlich, ja in jedem Augenblick damit konfrontiert werden: "Das hätte auch ich sein können, der da erschossen wurde." usw.

Solche Träume wie du sie gehabt hast, sind nicht ungewöhnlich. Wir alle haben solche Träume, weil wir das Gesehene verarbeiten müssen. Dass man in diesen Träumen dann stirbt und dennoch weiter lebt, ist nichts was man Tiefen psychologisch ausloten muss. So funktionieren Träume nun mal.

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