ich habe gehört, dass man bei zerrungen die stelle gleich mit hitze/wärme behandeln soll, damit die durchblutung angeregt wird, und somit eine schnellere heilung zu erwirken. stimmt das?

Ja, Wärme regt die Durchblutung an und die Zellen können besser versorgt werden. Generell sagt man aber das was gut tut ist vorrangig- wenn Dir kühlen Linderung verschafft ist das auch okay.

die einen schwören auf wärme, die anderen auf kälte, und es werden ganze systeme der therapie darauf gegründet. die homöopathie dagegen kennt seit mehr als 200 jahren die tatsache, dass es unterschiedliche konstitutionstypen gibt, den einen hilft eben wärme, den anderen kälte. solche unterschiede kann man nicht wegdiskutieren, die muss man zur kenntnis nehmen. ein weiteres beispiel für solche unterschiede kennen sehr viele ehepaare: ein partner braucht nachts ein offenes schlafzimmerfenster, der andere ein geschlossenes, und da hilft kein diskutieren, da gibt es eben unterschiede...
Patron am 15. April 2008 01:34 im übrigen ist - unabhängig von wärme- und kälte-anwendungen - das hauptmittel der homöopathie bei zerrungen das folgende:
Rhus tox. D6 DHU
tropfen oder tabletten oder globuli, und als äußerliches mittel
Rhus-Rheuma-Gel DHU

Ich fürchte, was du auch tust - es ist die Zeit, die die Wunden heilt...aber zu deiner Frage: im Prinzip hast du Recht, Wärme fördert die Durchblutung.

Ich kenne das auch, dass bei Zerrungen Wärme besser ist, bei Entzündungen dagegen Kälte.
Aber es gibt immer Ausnahmen von der Regel...
Man merkt in der Regel selbst sehr gut, was einem da gut tut. Die Fausregel wurde hier schon angesprochen: Bei entzündlichen beschwerden (Rötung, Schwellung, Schmerz, Hitze) ist Kälte von außen besser. In der Regenerationsphase wird Wärme empfohlen. Direkt nach einer Zerrung, Stauchung etc. kommt es oft zu einer Schwellung der Gelenkes - dann Kühlen. Ist die Schwellung abgeklungen, sollte die Heilung mit Wärme beschleunigt werden. Den Rat, "die stelle gleich mit Wärme zu behandeln", würde ich also nicht befolgen.