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Begründung für ADHS?

Frage von AriSina AriSina

Ich finde es auffällig, dass ADHS besonders bei Kindern diagnostiziert wird, die eh schon unerzogen sind bzw. wo mir die Eltern einfach inkonsequent/überfordert vorkommen. Außerdem habe ich noch nie gebildete Menschen, deren Kinder ADHS haben, kennen gelernt - ergo: ADHS tritt besonders in bildungsfernen Familien auf....kann das jemand so bestätigen bzw. begründen?

Ritalin gibts ja nur auf Rezept - daher frage ich mich, ob die Diagnose ADHS nicht doch mal schnell vom Arzt gestellt wird, weil dadurch vordergründig die Probleme, die die Eltern erziehungstechnisch haben, gelöst werden.

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Antworten (22)

  • 7
    Antwort von hella23 hella23

    Ich finde auch, dass bei den meisten Kindern, deren Eltern unfähig zur Erziehung sind, ADHS diagnostiziert wird. Die Kinder werden ruhiggestellt, damit die Eltern weiter ihre Ruhe haben.

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    Oft werden aber (auch) die Kinder leider nur deshalb ruhiggestellt, damit DIE GESELLSCHAFT ihre Ruhe hat! Es gibt genügend Eltern, die ihre Kinder nicht mit Ritalin zupumpen wollen, aber von Lehrern dazu gedrängt werden, weil sonst ein Unterricht nich möglich ist.

  • 6
    Antwort von Wetterhexchen Wetterhexchen

    Nein, ich kann deine Vermutung nicht bestätigen. Ich kenne viele ADHS-Kinder aus Akademikerfamilien. Ob die Diagnosen manchmal voreilig gestellt werden, kann ich nicht beurteilen. Normalerweise werden bestimmte Tests durchgeführt, die den Verdacht dann meist bestätigen. Nicht jedes ADHS-Kind ist in gleichem Maße betroffen, Ritalin wird normalerweise allein schon wegen der Nebenwirkungen nur verordnet, wenn es nicht anders geht. Die "Verwandlung" der Kinder ist erstaunlich, sie sind weniger aggressiv, können sich viel besser konzentrieren, die Schulnoten verbessern sich. Ist die Krankheit weniger stark ausgeprägt, genügt oft schon Ergotherapie und konsequentes Verhalten der Eltern. Wenn die ohnehin schon selbst überfordert sind, ist das natürlich besonders schwierig. Aber gerade diese Kinder brauchen mehr Zuwendung. Sie müssen sich eventuell mehr körperlich austoben, sie sollten nicht fernsehen oder PC spielen, sie sollten ein aufgeräumtes Zimmer haben mit wenigen Reizen etc..

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    @Wetterhexchen!

    Sehr guter Beitrag!

    DH

    Kommentar von Gockeline GockelineGockeline

    Sie zeigen auf dass in Akademikerfamilien es auch vorkommt.Aber warum sagen sie nicht.Auch diese erziehen ihre Kinder nicht mehr!Wohlstandsverwahrlosung!Tabletten sind so einfach.Ich kenne solche Ärzte auch, die mehr der Chemie vertrauen!Es gibt Beweise, dass es auch ohne geht!

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    @Gockeline!

    Ich stimme Dir zu! Es geht auch ohne Medikamente.

    "Wohlstandsverwahrlosung" mag auch vorkommen. Eine Verallgemeinerung ist jedoch auch ein Vorurteil.

    Kommentar von Wetterhexchen WetterhexchenWetterhexchen

    @Gockeline. Ich halte nichts von Verallgemeinerungen. Diese Erkrankung wird nicht durch fehlende Erziehung hervorgerufen, sondern fällt dadurch allenfalls mehr auf. Eine moderne Erscheinung ist dies nicht, oder kennen Sie nicht den "Zappelphilipp"? Wenn es eine Alternative zur Chemie gibt, dann nennen Sie sie bitte beim Namen. Ich kenne durchaus Fälle, in denen trotz Ergotherapie und konsequenter Erziehung in Verbindung mit reizarmem Leben nur das Ritalin geholfen hat. Und im Normalfall machen es sich weder Arzt noch Eltern leicht, wenn es darum geht, den Kindern zu helfen. Bei einem Husten mag ja das Hausmittelchen helfen, aber was machen Sie bei einer bakteriellen Lungenentzündung?

  • 5
    Antwort von Schreiberlilli Schreiberlilli

    Hallo AriSina!

    Das Krankheitsbild "ADS" mit und ohne Hyperaktivität gibt es schon seit vielen Jahren und wurde auch schon länger beschrieben.

    Die Erziehungsmethoden haben sich allerdings im Laufe der Zeit gewandelt. Während "früher" die Kinder für Ihr Verhalten, wie es damals leider üblich war, auch körperlich bestraft wurden, versucht man sie heute oft, mittels Medikamenten ruhig zu stellen.

    Beide Methoden halte ich für falsch!

    Deine Vermutung, dass ASHS überwiegend in bildungsfernen Schichten vorkommt, stimmt nicht.

    Verschiedene Menschen gehen allerdings unterschiedlich mit dem gleichen Problem um. Die Störung ist kein Erziehungsversagen der Eltern. Oft (aber nicht immer!) beobachtet man allerings in der Tat, dass diese tatsächlich genau so (oder ähnlich) auffällig sind, wie ihre Kinder und hier auch Schwierigkeiten haben, mit dem Problem umzugehen. Das liegt in diesen Fällen aber daran, dass sie die gleichen Gene, also die gleichen Anlagen, besitzen. Wie die Eltern, so die Kinder. Aber das kommt, wie gesagt, nicht immer vor.

    Es gibt viele Familien mit wunderbaren Eltern, deren Kinder auch alle hervorragend erzogen werden, aber ein Kind immer wieder "problematisch" ist.

    Ich finde es nicht in Ordnung, alle Eltern aus einer "bestimmten Gesellschaftsschicht" über einen Kamm zu scheren und mit haltlosen Behauptungen zu belasten. Auch ist es nicht gut, hier mit unbelegten Vorurteilen aufgrund einer vagen Vermutung zu agumentieren.

    Allerdings stimme ich Dir zu, dass AD(H)S heute sehr häufig diagnostiziert und mit Ritalin behandelt wird. Inwieweit die medikamentöse Behandlung überhaupt notwendig ist, ist ein anderes Thema.

    Die Kinder müssen sich leider immer mehr den Gesellschaftsnormen anpassen, auch wenn sie das in der Form überhaupt nicht können! Von wollen kann nämlich keine Rede sein! Wenn sie einfach sein dürften, wie sie sind, wären sie bestimmt viel glücklicher.

    Da es aber immer wieder Menschen gibt, die sich daran stören, wenn sich jemand außerhalb dieser Normen benimmt, scheint die einzige Methode die medikamentöse Anpassung zu sein. Auch deshalb, damit die Betroffenen sich vor Vorurteilen schützen können. Das finde ich sehr schade.

    Schöne Grüße

    Kommentar von ErsterSchnee ErsterSchneeErsterSchnee

    sehr schön geschrieben!

    Kommentar von AriSina AriSinaAriSina

    vor allem: sachlich, ohne Beleidigungen!

    Kommentar von ErsterSchnee ErsterSchneeErsterSchnee

    Ich habe hier bei keiner Antwort etwas Beleidigendes entdecken können - noch nicht mal bei den inzwischen gelöschten!

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    @Erster Schnee: Dankeschön!

    Kommentar von Gockeline GockelineGockeline

    Kaum auszuhalten!Immer diese Mitleidschiene hilft niemand.es ändert sich nichts ,weil man falsche Diagnosen stellt.Ich frage sie mal,warum kommen jetzt so viele ADHS gebündelt vor?Nahrung oder Erziehung?Beides?Oder weil die Ärzte es so wollen? Man hat die Menschen in Abhängigkeit? Chemie hat noch nie geholfen.Wem Liebe fehlt, der kann es nicht mjit Chemie bekommen???

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    @Gockeline!

    Stichwort: "Mitleid!" Was mich betrifft, so LEIDE ich tatsächlich mit den Betroffenen MIT. Und ich meine hier diejenigen, die wirklich krank sind (richtige Diagnose!) und auch selber darunter LEIDEN. Genauso wie deren Familienangehörige - in der Hauptsache die Eltern.

    Wie schon erwähnt, kommt dieses Krankheitsbild nicht erst in unserer modernen Zeit vor...!

    Es gibt tatsächlich Untersuchungen, die einen Zusammenhang zwischen Ernährung und AD(H)S feststellen.

    "Chemie hat noch nie geholfen" ist eine allgemein gültige Aussage, die so natürlich nicht stimmt. In vielen Fällen ist unsere medizinische Versorgung sehr sinnvoll und oft ein Segen.

    Bezüglich auf Ritalin gesprochen bin ich auch der Meinung, dass dieses Mittel sehr oft überhaupt nicht eingesetzt werden muss.

    Sicher spielt die Pharmaindustrie leider immer irgendwo eine Rolle.

    Aber es ist auch ganz klar unsere gesellschaftliche Struktur, die Veränderung der Normen, die hier ganz klar eine nicht unbedeutende Rolle spielt. Und hierzu gehören wir alle. Nicht nur einzelne.

    "Wem Liebe fehlt...!" Das stimmt sicherlich immer und in jedem Fall! Kinder brauchen Liebe.

    Allerdings kann man nicht behaupten, dass AD(H)S-Kinder keine oder zu wenig Liebe bekommen. Das ist eine Verallgemeinerung, die so keinen Bestand hat.

  • 4
    Antwort von NicoleBayer NicoleBayer

    ich finde auch, das grad heutzutage ADHS zu oft vorkommt und auch oft sehr falsch diagnostiziert wird.. lustig :) Hatte grad das Thema mit einer Freundin heutzutage hat jedes Kind ADHS, das bisschen Lebhafter ist.. wird kaum unterschieden und dann mit diesen Drogen vollgepumpt... tja.. ich finde auch, das das mehr auf die ELtern zurückgreift, als auf die Kinder selber,.. grad die Eltern deren ADHS haben sollen angeblich, sind doch meist selber überfordert oder andere Gründe Ich habe selber 3 Jungs..im Alter von 8 ..6..und 4 und Gott sei Dank, kein ADHS Kind.. mir tun diese Kinder sehr leid.. hatte auch eines bei mir, die angeblich diese Krankheit hat.. Ihr Mutter schimpft immerzu.. doch, wenn das Mädchen bei mir ist, ich habe keine Probleme.. macht gerne Hausaufgaben bei mir.. und ist sehr nett... sie kommt gerne mich besuchen..

    Kommentar von Gockeline GockelineGockeline

    Richtig diese Eltern sind dankbar, wenn der Arzt diese Diagnose stellt.Mit Mitleid kann man besser leben und hat nicht den Makel, man habe versagt!Vor der wahrheit haben alle Angst.Lieber mit der Lüge leben?

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    Es kommt sicherlich auch vor, dass es wirklich unfähige Eltern gibt, die sich gerne mit der Diagnose ADHS herausreden wollen. Aber es ist dennoch ungerecht denen gegenüber, die wirklich an dieser Störung leiden und alles dafür unternehmen, um möglichst unauffällig und angepasst durchs Leben zu kommen. Das darf man nicht vergessen.

    Kommentar von soust soustsoust

    @NicoleBayer und Gockeline: Ihr verallgemeinert sträflich. Ich bin überzeugt, dass Ihr beide nicht unterscheiden könntet, ob ein Kind unter dieser Störung leidet oder nicht. Ihr verkündet nur Meinung. Das ist in so einem Fall aber zu wenig.

    Kommentar von NicoleBayer NicoleBayerNicoleBayer

    unsere Meinung ist nicht sträflich ;)) wir leben in einem Land, mit Meinungsfreiheit.. also, alle ADHS Kinder, die ich kenne, kann ich bahupten, das es definitiv an den Eltern liegt.. ist so einfach heutzutage zu sagen die haben ADHS... es gibt wenig kinder, die wirklich diese Krankheit haben.... ist zur KinderVolkskrankheit geworden.. richtige ADHS Kinder sind in VErhaltenstherapie.. auch deren Eltern werden vom psychologen betreut... nur kenne ich KEINE Eltern, die sowas machen

    Kommentar von soust soustsoust

    Vielleicht, wenn die Eltern privat krankenversichert sind, sonst nicht, das kann ich Dir flüstern. Aber es gibt die kostenlose Erziehungsberatung, und wenn man Glück hat, so wie ich, erfährt man auch dort sehr viel. - Nachsatz: ich kenne so verdammt viele Eltern, denen ihre Kinder einfach wurscht sind, sch...egal, aber diese Kinder sind nicht ADHS-Kinder und wurden auch nicht fälschlich so diagnostiziert. So, jetzt habe ich auch mal einfach argumentiert:).

    Kommentar von NicoleBayer NicoleBayerNicoleBayer

    es können wenige Eltern behaupten,dass Ihre Kinder tatsächlich ADHS haben... ist was sehr seltenes... und schau mal, wieviel es haben sollen... das kann nicht sein.. ich kenne soviele ADHS kinder um uns herum.. da wird es vielen zu einfach gemacht.. Kind tickt aus.. Psychologe .. Ritalin.. prima, wo ist denn da die Unterstützung, die wirkliche.. klar gibt es Erziehungsberatung.. aber, nehmen wenige in Anspruch.. lieber Kinder ruhig stellen, bevor für sein Kind zu kämpfen!!

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    @Nicole

    Du kennst Eltern, deren Kinder die Diagnose AD(H)S definitiv NICHT HABEN? Oder ist es so, dass Du NICHT GLAUBST, dass sie tatsächlich daran leiden? Das ist doch gewiss ein Unterschied.

    Kommentar von NicoleBayer NicoleBayerNicoleBayer

    ich glaube nicht daran, dass sie es haben!!... diese Kinder haben es zu Hause nicht leicht.. Eltern zu sehr mit sich selber beschäftigt.. lieber Kinder abgeben. eine Mutter mit angebl. 2 ADHS Kindern gibt ihre Kids oft zu mir.. ich komme gut mit denen aus..!! Ich habe dann als 5 über den Tag, aber, es passt.. so, warum sollen solche Kinder wirklich ADHS haben?? wirklich kranke sind, wie schon erwähnt von Geburt an anders.. eine Freundin Ihr Sohn ist so.. von klein auf anders... und hat viele Jahre gedauert es zu diagnostizieren!..da glaub ich dran. aber nicht bei welchen, bei denen es gleich gesagt wird.. wir haben einen Arzt hier bei uns.. alles Kinder die beim Ihm sind haben ADHS!!,, bekommen Ritalin.. oder auch u.a. Jugenpsychiatrie.. ich finde das sehr traurig.. einem Kind sollte ma richtig helfen erst

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    @ Nicole,

    ich hatte mal eine Nachbarin mit zwei ADHS-Kindern. (untersucht, getestet, diagnostiziert). In der Familie herrschte das Chaos. Wenn die Kinder bei mir und meinen drei Kindern waren, konnte man hiervon auch nicht viel merken. Das lag natürlich daran, dass in meiner Familie alles anders, ruhiger, konsequenter ablief. Außenstehenden ist auch aufgefallen, dass die Kinder sich bei uns völlig anders verhielten, als in ihrer eigenen Familie. Von Erziehungsversagen würde ich hier nicht sprechen. Auch nicht, dass die Kinder der Nachbarn ihren Eltern egal waren. Sie haben sich gekümmert. Sie waren nur nicht richtig in der Lage dazu. Der Grund war: BEIDE Eltern LEIDEN auch an ADHS. Und dann BEIDE Kinder! Selbst die Großeltern waren keine Hilfe. Die waren genau so "unfähig". Das ist schon ein hartes Los für alle Betroffenen. Ich habe die Nachbarn schon lange gekannt, bevor die Kinder auf die Welt gekommen sind. Ich habe die Kinder aufwachsen und sich entwickeln gesehen und habe alles hautnah miterlebt. Es ist nur ein Beispiel von vielen. Was ich damit sagen will ist, dass wir als nicht Betroffene und Außenbeobachter es uns nicht zu einfach mit Ferndiagnosen und Verurteilungn machen sollten, ohne wirklich alle Hintergründe möglichst genau zu kennen. Beschimpfungen oder Anfeindungen nutzen leider niemanden.

  • 3
    Antwort von kikkerl kikkerl

    ad(h)s wird zu schnell diagnostiziert. da ist einfach die moderne psychologie schuld die alle kinder wie backsteine in einer kiste haben will. man vergisst einfach das kinder einzigartig sind. ein erziehungsrezept gibt es nicht, man muss als elternteil oder fachkraft (erzieher, lehrer usw) einfach nur den richtigen trick finden und dann kann man sie auf die richtige bahn leiten. manche brauchen mehr andere wiederum sind rezeptiver.

    wenn man wirklich alles versucht hat, kann man ads diagnostizieren. aber man sollte damit vorsichtig umgehen

    Kommentar von Gockeline GockelineGockeline

    Richtig.Dann geht mal auf Bauerhöfe oder in Waldkindergärten ,wo das Bild ADHS nicht vorkommt!!!! Es kommt vor wo unsichere Eltern ihr Verhalten auf ihre Kinder übertragen.

    Kommentar von Rita52 Rita52Rita52

    DH,deine Antwort-super!So ein Kind habe ich in der Nachbarschaft,es wurde immer nur angebrüllt,da es störte,wenn die Mutter telefonierte(stundenlang)und am Computer saß!Als er immer unausstehlicher wurde und sich zu einer Kotzgurke entwickelte wurde schnell ADS diagnostiziert und damit wird jetzt alles entschuldigt!

    Kommentar von soust soustsoust

    Ihr unterschiedet hier nicht mal zwischen Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom mit und ohne Hyperaktivität. Beide Störungen gehen mit ganz verschiedenem Verhalten einher.

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    @Gockeline

    Das Krankheitsbild AD(H)S gibt es auch in Waldkindergärten und auf Bauernhöfen! Allerdings haben die betroffenen Kinder inclusive deren Eltern es hier viel leichter, damit umzugehen. Denn durch die viele Bewegung reagiert sich der Körper ab und die Anspannung sinkt. Deshalb ist es in der Tat wichtig, dass die Stadtkinder weg vom PC, Fernseher, Playstation usw. kommen und zum spielen nach draußen müssen. Und zwar täglich! Zusätzlich noch Sport im Verein! Das hilft! Dennoch darf man nicht vergessen, dass es in der Stadt anders zugeht als auf dem Land oder in einer ländlichen Gegend. Hier sind die Außenreize anders.

  • 2
    Antwort von Sascher Sascher

    Ich würde es nicht verallgemeinern.

    Aber, Du hast recht damit, wenn Du sagst, das ein Großteil der Diagnosen nicht unbedingt immer richtig ist.

    Ich kenne allerdings persönlich keinen Fall, wo nach einem Test eine Faehldiagnose gestellt wurde.

    Für gewöhnlich ist ein "richtiger" ADHS/ADS Patient intelligent, hat aber starke Konzentrationsschwierigkeiten, die seine Begabung behindert.

    Es wird ein IQ-Test durchgeführt, der die verschiedenen Bereiche abdeckt, dann gibt es noch einen Teil, bei dem der Patient z.B. Zahlenreihen wiederholen muss.

    Gewöhnlich liegt dann bei einem Patienten mit ADS/ADHS ein deutlicher Unterschied zwischen den "normalen" Intelligenzen und der Wiederholung der Zahlenreihen, weil die Konzentration einfach nicht da ist diese Zahlenreihen wiederzugeben.

    Es gibt allerdings auch noch nicht-medikamentöse Behandlungsmethoden.

    Kommentar von AriSina AriSinaAriSina

    Das ist doch mal ein interessanter Ansatz! Das würde für den einen konkreten Fall, den ich gerade im Kopf habe, bedeuten, dass dort falsch diagnostiziert wurde.

    Kommentar von Sascher SascherSascher

    Wie sieht es denn in diesem Fall aus? Ich kann zwar nicht die Diagnose revidieren oder bestätigen, aber am Verhalten, oder den Problemen die zu dieser Diagnose geführt haben, kann man einiges ablesen.

    Kommentar von AriSina AriSinaAriSina

    Nun in Stichworten: beide Eltern starke Raucher, nicht besonders intelligent, späte Schwangerschaft (40 oder 42), erlauben ihrem Kind alles an Hobbies und Co (PC, Playstations, Motocrossrennen) aber kümmern sich nicht um die Schulleistungen - also eher: denken, wenn sie Nachilfelehrer bezahlen, wird sich das Problem schon lösen mit den Noten. Zudem gibts auch keine festen Schlafensszeiten, der Junge ist ständig übermüdet, egal ob er tagsüber zu Hause war oder in der Schule.

    Ich schätze das Kind, 13 Jahre alt und Diagnose vor Schuleintritt + Ritalin, aber vor kurzem abgesetzt, nicht besonders intelligent ein - aufgrund des Elternhauses. Andererseits hat er mich schon 2x richtig überrascht, als es um Fachliches ging (Fremdsprache) - da wäre ich so nicht drauf gekommen.

    Kommentar von Sascher SascherSascher

    Wenn er ständig übermüdet ist, ist das schon eine Erklärung für die Konzentrationsstörungen.

    Aber Du kannst die Intelligenz des Kindes nicht so einfach am Elternhaus festmachen.

    Ein Kind von "dummen" Eltern kann durchaus intelligent sein, das Problem bei "bildungsfernen" Eltern ist, dass eine potentielle Begabung nicht erkannt und gefördert wird.

    Kommentar von AriSina AriSinaAriSina

    Ich wusste dass der Punkt bei der Intelligenz kommt. ;) Berechtigt. Aber wäre er intelligent, könnte er sich wohl trotz ADHS besser ausdrücken, und einige Aufgaben die ich mit ihm gemacht habe, zeigen mir einfach, dass bestimmte Verknüpfungen nicht da sind.

    Kommentar von Sascher SascherSascher

    Da muss ich Dir widersprechen, ohne den Jungen zu testen, wirst Du Dir kein Urteil (zumindest kein endgültiges und zutreffendes) erlauben können, es gibt auch Beispiele von sogenannten Underachievern (Das muss in dem Fall nicht vorliegen, würde aber auch eine Erklärung liefern).

    Underachiever sind Menschen, die hochbegabt sind, aber trotzdem unterdurchschnittliche Leistungen erzielen.

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    @AriSina!

    Die Ausdrucksfähigkeit muss nicht unbedingt ein Indiz für (fehlende) Intelligenz sein. Diese kann man nur mittels geeigneter Tests feststellen.

    Kommentar von Sascher SascherSascher

    Exakt.

    Kommentar von Gockeline GockelineGockeline

    Dein Bild zeigt schon wo der Hebel angesetzt werden muß.Kinder werden geboren und vor den Fernseher gesetzt als Aufpasser.Danach kommt der Computer und Playstation.Im Kopf entsteht ein Nerverchoas wie es der Gehirnprofessor Spitzer aus Ulm erwähnt.Diese Kinder haben Schäden die kaum aufzuholen sind.Der Rest betittelt man ADHS und behandelt mit Ritalin und anderem!Wir lernen heute alles.Niemand darf was machen ohne Prüfung.Nur Kinder darf jeder haben ohne zu Wissen wie man mit ihnen umgeht.Früher waren noch die Großeltern zuständig um zu helfen.Heute sind junge Eltern schnell alleine,sie wollen es so.

    Kommentar von Rita52 Rita52Rita52

    DH,viele Kinder mit der ,,Diagnose"ADS oder ADHS sind meiner Meinung nach das Produkt nicht stattgefundener Erziehung und mit Erziehung meine ich nicht die althergebrachte mit Strenge und sogar Schlägen,sondern Geduld,Liebe und Förderung,das hinführen zu Hobbys usw.!

    Kommentar von soust soustsoust

    @Gockeline: die Stelle musst Du hier aber belegen, an der Spitzer behauptet hätte, Medienkonsum führe zu ADHS! Was er sagt ist, dass es zu Schulversagen, Vereinsamung, Verfettung führt. Das ist etwas ganz anderes. Als betroffene Mutter (mein Kind wird übringens nicht mit Tabletten ruhiggestellt!) finde ich es absolut unerträglich, wie Du völlig unbeleckt von Wissen zum Thema hier Kraut und Rüben durcheinandermischst. Gruß, soust

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    Nicht der Medienkonsum führt zu AD(H)S. Aber es ist in der Tat so, dass die Reizüberflutung durch Medien aller Art für ein AD(H)S - Kind nicht gut ist. Es braucht viel körperliche Bewegung, um seine innere Anspannung zu lösen. Dann geht es ihm körperlich und auch geistig besser. Passives Stillsitzen ist sowieso schwierig. Wenn das Kind dann noch viel Fern sieht oder Spiele am PC macht, dann kann es das nicht so gut verarbeiten und wird dann vielleicht noch hibbeliger und/oder unkonzentrierter.

    Kommentar von soust soustsoust

    Das steht ja ganz außer Frage. Dagegen wendet sich hier auch niemand. Nur dagegen, dass Fernseher und PC die Auslöser dieser Störung sein sollen. Eine wilde These, die man nicht mit Spitzer belegen kann!

    Ich kenne es ja auf gf, dass die Forschungsergebnisse zur Dysfunktionalität von Dopamin ignoriert werden, weil sie nicht ins eigene Weltbild passen. Das hier ist eine reine Meinungsseite, nicht mehr.

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    @soust,

    ja genau das meinte ich auch mit meinen Ausführungen. Sie waren auch gar nicht speziell an Dich gerichtet, sondern nur so allgemein "in den Raum geworfen". Hier habe ich mich anscheinend etwas undeutlich ausgedrückt. Das kommt davon, wenn Frau überall ihren Senf dazugeben muss!

    ;-)

    Kommentar von soust soustsoust

    Nur keine falsche Bescheidenheit: Dein Senf ist gut:o). Und meine Einschränkung zielt auf diverse andere Antworten.

  • 2
    Antwort von fragetierchen fragetierchen

    es gibt einen schlag von ärzten der ADHS diagnostiziert und einen haufen ärzte der es nicht tut. keine ahnung ob man daran den bildungsstand messen kann. aber das es nur ein paar vereinzelte ärzte gibt bei deren patienten diese "krankheit" auftritt (ach wie merkwürdig) kann man davon ausgehen das genau diese ärzte verträge mit pharma industrie und co. zwecks ritalin haben. wer in der lage ist eine vernünftige erziehung umzusetzen wird auch niemals ein ADHS kind haben

    Kommentar von Gockeline GockelineGockeline

    Danke du sprichst mir aus der Seele.Wir haben viele Intressenvertreter der Chemie.Wie bei der Schweinegrippe auch , wo heute bewiesen wird wie zusammen gearbeitet wird,damit durch Chemie gut verdient wird.Jeden Drogenhändler würde man ins Gefängnis bringen,Ärzte vergiften ihre Patienten mit überflüßiger Medizin.

    Kommentar von Rita52 Rita52Rita52

    Fragetierchen_sehe ich auch so!

  • 2
    Antwort von pokolersiz90210 pokolersiz90210

    Ich denke eher das die Eltern überfordert sind kommt von dem ADHS der Kinder und ist daher nicht die Ursache sondern eine Auswirkung!

    Kommentar von fragetierchen fragetierchenfragetierchen

    komisch das sagen wir mal als beispiel 20 eltern überfordert sind aber bei nur 10 von deren kindern wird ADHS festgestellt, die anderen haben es nicht und da kriegen die eltern die probs auch irgendwann in den griff.

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    @pokolersitz! An Deiner Aussage ist gewiss etwas dran! DH

  • 1
    Antwort von Dreimonstermami Dreimonstermami

    Also: Punkt1 kann ich aus eigener Erfahrung weder bestätigen und daher auch nicht begründen, auch in bildungsnahen Familien kommt ADS vor, Auch Bill Clinton, Bill Gates, Lincoln, Whoopy Goldberg sind ADSler. Da die Kinder durch ihr nicht der Norm entsprechendes Verhalten (nicht stillsitzen können, dazwischenreden, rumlaufen) eben mehr auffallen, gelten sie als schlecht erzogen. Dieses Problem haben die bei den anderen sogenannten "Bauernkinder" natürlich seltener, die dürfen nämlich noch Kind sein, laufen, rennen, klettern etc. In der Stadt muss Kind kleiner Erwachsener sein, und ist es das nicht, ist es schlecht erzogen......Ganz sicher gibt es auch schlecht erzogene Kinder, wenn man aber bedenkt, das ein ADS Kind alles 10 mal so oft lernen muss bevor es sitzt, dann weiss man auch, dass ADS-Kind-Eltern manchmal ganz schön am Ende sind. Ich habe nur wenige Regeln bei meinen Drei Jungs (1xADS;1xADHS;1x Normal) aber die werden mit viel Liebe und Konsequenz durchgezogen, und alles andere, solange es niemanden verletzt ist mir EGAL.Ich mache auch keine Unterschiede zwischen den Dreien, die werden alle gleich gut/schlecht erzogen. Auch mein Kinderpsychologe hat mir vor 4 Jahren bei der Diagnostik gesagt,dass wir ohne Medikamente nicht auskommen werden, bis jetzt sind wir noch "ohne"....Noch zu Punkt 2:Das allergrösste Problem für mich ist, dass ich Kurse wie Sportverein, Musikschule, Yoga, autogenes Training oder auch homöopathische Mittel aus eigener Tasche bezahlen muss, während "Ritalin" von der Krankenkasse bezahlt wird . Da darf man jawohl auch mal raten, wieso Ritalin so oft verschrieben wird.... Und zuallerletzt: Ritalin KANN ein Segen sein, es gibt ganz sicher Kinder denen es wirklich hilft ihr Leben so in den Griff zu bekommen. Meistens ist es aber eher ein "Segen" für die Gesellschaft, weil wieder jemand mehr 08/15 ist...Und nachher wundert man sich dann, dass niemand mehr etwas Herrausragendes mehr schafft...Mozart und auch Einstein standen übrigens auch im Verdacht ADS zu haben.....

  • 1
    Antwort von BRINCHEN82 BRINCHEN82

    Ich kenne aus unserem Bekanntenkreis ein Kind das ADHS hat. Hier handelt es sich, wie von Dir beschrieben, um eine sozialschwache Familie.

    .

    Allgemein fällt es mir tatsächlich, ebenso wie Dir, in gleichgestellten Familien häufiger auf, als bei Familien, die nicht zum Mittelstand oder geringer gehören.

    .

    Aber nur, weil ich das aus meinem persönlichen Umfeld bzw. Erlebten so kenne, heisst das nicht, dass sozial besser gestellte Familien nicht ebenso Kinder haben, die von ADHS betroffen sind. Es fällt einem nur weniger auf, da Deutschland mehr mittelständige und sozialschwache Bürger hat, als reiche oder kulturell gebildelte.

    .

    ADHS ist ein Aufmerksamkeitsdefizit. Viel häufiger wird es heute sicher deshalb diagnostiziert, weil die Technik der Ärtze heute auch viel ausgereifter ist, als sie es früher war und die Krankheit somit eher festgestellt werden kann.

    .

    Dennoch bin ich in etwa der selben Meinung wie Du AriSina. ADHS ist schon eher eine Art Modekrankheit unter Kindern geworden, so verbreitet, wie es mittlerweile diagnostiziert wird.

    .

    Für mich bekommt diese Krankheit schon eher einen Beigeschmack von Volkstrott, ebenso wie heute für jedes Problem die Antwort fast immer ist, man solle sich in Therapie oder zum Psychologen begeben.

  • 1
    Antwort von soust soust

    Unser Sohn hat ADHS - und zwar nicht "einfach so ins Blaue hinein" diagnostiziert. Kinderpsychologin und Heilpädagogin sind sich nur uneinig über den Grad der Ausprägung. Meine Familie ist durchaus nicht ungebildet, wenn Du mir das bitte glauben möchtest:).

    Es gibt viele Fehldiagnosen, das ist auch in der Literatur zu dieser Störung ein Thema. Dem einen oder anderen Kinderarzt scheint es schneller, einfacher und billiger, ein Kind mit Tabletten ruhigzustellen als sich mit dem Grund für seine Verhaltensstörungen auseinanderzusetzen. Es gibt aber gute Zusammenstellungen von Charakteristika von ADHS-Kindern, die auch Laien helfen, ihr Kind dahingehend einzuschätzen.

    Zu Deinem Argument "überforderte Eltern" möchte ich aber eins anmerken: Ein echtes ADHS-Kind ist von Geburt an äußerst schwierig im Umgang und verlangt den Eltern soviel mehr an Geduld, Konsequenz und Strategie ab als ein "normales" Kind, dass sehr leicht Überforderung entsteht. Besonders, wenn man noch nicht weiß, was mit dem eigenen Kind los ist!

    Stell Dir z.B. einen Säugling vor, der jeden lieben langen Tag durchschnittlich zehn Stunden schreit, oder ein Kleinkind, das seine Finger ständig überall hat, sich dauernd selbst in Gefahr bringt, ein Vorschulkind, das immer in Bewegung ist, sich keinen Regeln unterwerfen will, ein Schulkind, das es nicht mal eine Unterrichtsstunde lang auf seinem Stuhl aushält - und die armen, dummen Eltern haben die ganze Zeit keine Ahnung, was um Gotteswillen sie falsch machen mit diesem KInd - mit dem ersten war es doch auch gutgegangen!!! Das nur als Denkanstoß, ich könnte noch viel, viel mehr dazu schreiben.

    Kommentar von AriSina AriSinaAriSina

    Oh also meine Mutter hat mir auch erzählt, dass ich ein Schreikind war und immer hibbelig war - trotzdem ist da niemand auf die Idee gekommen, mir irgendeine imaginäre Krankheit zu unterstellen. Ich selbst hatte immer gute bis sehr gute Schulnoten, hatte/habe viel Disziplin etc. Ich verstehe also deinen letzten Absatz nicht bzw ich kann ihn nicht nachvollziehen, da alles was du beschreibst "trainiert" werden kann. Ein Kind kann sich nicht 45Min konzentrieren im Schulalter? Warum wurde da lange vorher nichts gemacht?

    Kommentar von soust soustsoust

    Weil wir nicht zu den Eltern gehörten, die hier so leichtfertig verteufelt werden: weil wir die Verantwortung für das Verhalten unseres Kindes auf uns nehmen und es "umerziehen" wollten. Weil wir schlicht und einfach nicht wussten, dass unser Kind diese Störung hat. Und weil die Störung mehr beinhaltet als "nur" Unruhe und große Lebhaftigkeit. Nur weil Du nicht hyperaktiv bist, heißt das doch noch nicht, dass andere Kinder das auch nicht sind kopfschüttel. Wie einfach kann man es sich eigentlich noch machen???

    Kommentar von NicoleBayer NicoleBayerNicoleBayer

    tja leider ist das heutzutage so.. ein lebhaftiges Kind ist nach Meinung der Ärzte hyperaktiv.... heutzutage soll es Kinder geben, die sich von Geburt an anständig benehmen.. ich war auch ein Schreikind.. keiner wollte mich haben.. war in der schule nie auf meinem Hintern gesessen... bin lieber am Nachmittag auf Bäume geklettert..und?? heute wäre ich ein ADHS Fall :)) damals sagte man, die hat power :)) auch mein Sohn ist wie ich.. ständig auf Achse... war aber ein sehr ruhiges Baby... sehr angenehm.. schon immer früh schlafen gegangen.. und heute ist er Lebhaftig rennt nur rum.. ist nur draußen... das fehlt doch den Hyperaktive, bewegung!!... deswegen sind sie auch zappelig.. wohin mit der Power?? also, mein Arzt lacht über diese Krankheit.er hat selber vier Kinder.. es ist heutzutage gar nicht mehr zu unterscheiden, richtig ADHS..oder einfach nur Lebhaft... Ärzte urteilen in vielen Fällen zu vorschnell.. warum ist ein Kind, das nach Meinung der Mutter anstrengend ist..kein Mathe kann... bei mir genau das Gegenteil?!? .. lieb.. rechnet ohne Hilfsmittel... tja. die Mutter bekommt das nicht auf die Reihe.. weil sie ihr kind auch selber in deren Gegenwart schlecht macht.. dann glauben es die Kinder irgendwann selber.. ich finde gut,das Dein Sohn keine Medikamente bekommt.. würde ich meinen Kinder NIE geben..

    Kommentar von Mammilein MammileinMammilein

    Probleme mit Mathe, Lesen oder Schreiben, hat nur begrenzt mit ADHS zu tun. Häufig kommt zum ADHS auch eine "Teilleistungsstörung" dazu. Diese gibt es aber auch ohne ADHS!!! Da braucht das Kind hilfe. Es hilft nicht so zu tun als gäbe es diese schwierigkeiten nicht. Legasthenie zum Beispiel gibt es nicht in China! Das liegt aber nur daran, dass die keine Buchstaben haben. Die Bilderschrift sorgt dafür. Auch eine Dyskalkulie (Rechenschwäche) gab es schon zu deiner Kindheit. Da muss jedoch geschultes Personal dem Kind helfen. Warum können Lehrer (geschultes Personal) nicht einmal erkennen, ob so eine schwäche vorliegt - geschweige denn darauf eingehen? Lieber hängen die den Eltern mit gesundem Frühstück in den Ohren!

    Kommentar von AriSina AriSinaAriSina

    Hm also wenn ihr euer Kind nicht "umerziehen" wolltet, dann seid ihr doch selbst schuld, so banal und fies es klingt. In dem Alter kannst du doch noch was machen - selbsterfüllende Prophezeiung bzw erlernte Hilflosigkeit, anyone?

    Kommentar von soust soustsoust

    WO HABE ICH DAS GESCHRIEBEN???? Lesen bildet!

    Kommentar von NicoleBayer NicoleBayerNicoleBayer

    psst.. Du hast wirklich das NICHT vergessen ;)) nehmen und es "umerziehen" wollten. Weil wir

    Kommentar von soust soustsoust

    Danke für den Hinweis, Nicole (übrigens versteh ich nach einigen Deiner Kommentare jetzt Deinen Standpunkt...und Du hoffentlich auch meinen:)): aber ich hab nix vergessen: wir wollten unser ja Kind ja "umerziehen", weil wir dachten, wir hätten Fehler gemacht. Da wussten wir noch nichts von ADHS. - AriSina aber schrieb folgendes: "Hm also wenn ihr euer Kind nicht "umerziehen" wolltet, dann seid ihr doch selbst schuld". Daraus schließe ich, sie (oder er?) hat genau das Gegenteil von dem verstanden, was ich ausgesagt hab.

    Pax nobiscum, schalom chaverim, salaam aleikum!

    Kommentar von Mammilein MammileinMammilein

    Wir saßen in der Grundschule 5 Tage die Woche am selben Platz; dass ganze Jahr über! Wir hatten immer den gleichen Sitznachbarn. Hibbelige Kinder, die sich leicht ablenken werden heute (schon in der 2. Klasse) an Gruppentischen mit vier Kindern gesetzt; jeden Tag bis auf einmal in der Woche wechseln sie im Uhrzeigersinn die Plätze; Montag gibts dann wieder einen neuen Tisch, mit neuen Sitznachbarn! Früher wurden solche Kinder auch mal separat gesetzt, wenns nicht anders ging - heute mu? "jeder Schüler mit jedem Schüler klarkommen; es gibt keine Extrawürste" Originalton des Lehrers. Früher herschte Ruhe im Klassenzimmer; Heute spielt der Lehrer auf dem Klavier oder erzählt Storys, wenn eine Klassenarbeit ansteht!!! Davon kann ich zu Hauf berichten! Eltern sollen dafür sorgen, dass ihr Kind (1. Klasse) seine Aufgaben im Klassenzimmer ordentlich erledigt, nicht stört, u.s.w. Wie bitteschön, wenn ich nicht am Unterricht teilnehme? Auch die Lehrer sind mit der Situation überfordert - Strafen sind so gut wie ganz abgeschafft!!!

  • 1
    Antwort von hoody hoody

    Ich frage mich, wer das Maß an Unerzogenheit festlegt?!

    Kinder mit ADHS werden schon von kleinauf darin bestärkt nichts zu dürfen. Das Problem ist, dass diese Kinder null Gefahrenbewusstsein haben und ihre eigenen körperlichen Grenzen nicht kennen. Egal was sie tun, es wird fast auschließlich NEIN zu ihnen gesagt (was man ja auch gut verstehen kann). Für die Kinder, wie auch für jeden anderen Menschen, ist Akzeptanz und Annahme ein Grundbaustein von Persönlichkeit und Verhalten. Genau diesen Grad zwischen "ich nehme dich an wie du bist und bestärke dich" und "ich verbiete es dir und bin oft von dir genervt", ist total schwer einzuhalten.

    Ich kenne ADHS Kinder, da muss man starke Nerven haben. Ich finde auch, dass die Eltern einen Grund haben überfordert zu sein. Die Situation überfordert einen, zudem fragt man sich selber, was für ein Kind man da in die Welt gesetzt hat und macht sich tierisch Sorgen über seine Zukunft.

    Ich glaube einfach, dass der gesellschaftliche Fokus eh schon auf sozial schwächere Menschen gerichtet ist. Wenn man dort mitbekommt, dass da ein ADHS Kind lebt, dann sagt man sich : "Ach ja, war ja klar."

    Zudem denke ich, dass bilgungsschwächere Menschen, sich vielleicht nicht so gut informieren können. Akademikerfamilien kennen dann ja diesen Arzt und jenen und diesen Rechtsanwalt und jenen usw. Das heißt, dass das soziale Netzwerk natürlich viel besser greifen kann. Vielleicht sind diese Mütter auch nicht so überfordert, da sie genug Geld haben, z.B. ihre Wohnung putzen zu lassen und nicht noch jeden Tag räumen, staubwischen u.Ä. tun zu müssen.....ich denke die Frage kann man nicht einfach so beantworten und es gibt noch viel mehr Facetten, die man hier gar nicht alle aufgreifen kann.

  • 1
    Antwort von Randberlinerin Randberlinerin

    Kann Deine Theorie nicht bestätigen. Wieviele Kinder aus „bildungsfernen“ und wieviele aus „gut gebildeten“ Familien kennst Du denn, um solch’ eine These aufstellen zu können?

    Kommentar von AriSina AriSinaAriSina

    Einige Schulklassen von 8. - 13. Klasse, da macht man sich schon seine Gedanken, vor allem bzgl des Verhaltens vor/während/nach der Pubertät.

    Kommentar von Randberlinerin RandberlinerinRandberlinerin

    Bist Du Pädagogin?

    Kommentar von Gockeline GockelineGockeline

    Du rufst schnell nach dem Stand ob jemand Pädagogin sei.Warum gibt es so viele Ärzte die nur Diagnosen stellen und Pillen verschreiben?Nicht nur die Eltern wissen nicht mehr was zu tun ist,nein die Ärzte sind nicht besser,trotz ihrer Ausbildung.Man erfindet schnell eine neue Krankheit.

  • 1
    Antwort von skyfly71 skyfly71

    Sagen wir es mal so: ADHS fällt bei Kindern aus bildungsfernen Schichten eher auf, weil in der Regel die Erziehung eine andere ist. Wenn bei einem ADHS-Kind eine konsequente Erziehung mit klaren Strukturen stattfindet, haben Kinder trotz der Erkrankung meist trotzdem recht wenig Probleme. Und einen solchen Erziehungsstil findet man nun mal häufiger bei Menschen, die viel lesen und sich auch mit den Möglichkeiten und der Wirkung von Erziehung beschäftigt haben.

    Kommentar von AriSina AriSinaAriSina

    Das macht Sinn, doch worin gründet sich ADHS? Ist die Mutter durch Rauchen etc. in der Schwangerschaft schuld an der Misere - oder kann ADHS ähnlich des Autismus, als Krankheit angesehen werden, für die man bzw frau nichts kann?

    Kommentar von skyfly71 skyfly71skyfly71

    Es ist grundsätzlich erst einmal eine genetisch bedingte Erkrankung. Inzwischen gehen Genetiker aber davon aus, daß eine Erkrankung erst im Zusammenspiel mit Umwelteinflüssen tatsächlich erst entsteht. Ich glaube, viel mehr weiß man immer noch nicht über die Entstehung.

    Kommentar von kikkerl kikkerlkikkerl

    nicht dein ernst.... warum sinds dann grad die bauernkinder die kaum ad(h)s haben??? und viele von ihnen sind sowieso bildungsfern da sie keine zeit für bildung haben. denen sind landwirtschaft und viehzucht wichtiger.

    Kommentar von skyfly71 skyfly71skyfly71

    Mooooment... ADHS kann immer nur diagnostiziert werden, wenn es auch einen Verdacht dafür gibt. Ich denke, es wird eine Menge Kinder geben, deren Lebensumgebung so gestaltet ist, daß ihr Verhalten schlicht kein Problem darstellt bzw. sie in der Regel so leben, daß eine solche Krankheit sich kaum bemerkbar macht.

    Kommentar von AriSina AriSinaAriSina

    Nun diese Bauernkinder sind nicht die typischen Playstation & Co Kg Kinder, nicht die typischen heutigen Unterschichtenkinder, wenn man mal auf der Schiene bleibt. Und das meinte skyfly wohl eher mit Umwelteinflüssen.

    Kommentar von Wetterhexchen WetterhexchenWetterhexchen

    Wenn bei deinen Beispielsbauernkindern kein ADHS diagnostiziert wird, dann wohl eher, weil die Fachärzte oder Ergotherapeuten auf dem Lande eher dünn gesät sind, und weil sich dort die Kinder viel besser austoben und ausprobieren können. Erkrankte Kinder suchen sich selber den Reiz, den sie nicht ertragen (z.B. im Dreck wühlen, wenn sie Berührungsängste haben), und trainieren. Das ist in der Stadt schwieriger. Und Bauern als bildungsfern zu bezeichnen, zeigt eigene Unwissenheit. Ein Bauernhof ist ein Unternehmen, ohne Buchführung, Betriebswirtschaft etc. kommt man nicht weit.

    Kommentar von skyfly71 skyfly71skyfly71

    DH! Das sind sicherlich auch Gründe, ja.

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    @Wtterhexchen! Nochmal DH!

    Kommentar von Schreiberlilli SchreiberlilliSchreiberlilli

    @AriSina!

    Der Vergleich mit Autismus ist gar nicht mal so verkehrt. ADS ohne Hyperaktivität und bestimmte Formen des Autismus weisen Gemeinsamkeiten auf. Dennoch sind es verschiedene Krankheitsbilder. Ähnlichkeiten von ADHS gibt es auch mit der emotional instabilen Persönlichkeitsstörung bzw. des so genannten Borderline-Syndroms. Letzt genannten gemeinsam ist, dass es den Betroffenen nach körperlicher Betätigung besser geht. (siehe Bauernkinder)

  • 1
    Antwort von Zeobit Zeobit

    Da stichst du in ein Wespennest....

    In gewisser Weise hast du sicher recht, in manchen Fällen ist ADHS sicher auch eine gute "Ausrede", und ich finde es auch sehr bedenklich, Kinder dann mit schweren Medikamenten zu füttern.....

    Vielleicht könnte man das damit vergleichen, dass niemand eine Allergie hatte, bevor bekannt wurde, dass es Allergien gibt (ich hab selbst eine^^)

    Kommentar von AriSina AriSinaAriSina

    Das würde dann heißen ADHS ist nichts weiter als eine "Modeerkrankung für überforderte Eltern"?

    Kommentar von Zeobit ZeobitZeobit

    Nein, ich hab nicht umsonst "in manchen Fällen" geschrieben!

    Aber es ist nunmal so, dass heututage jedem, ums politisch korrekt auszudrücken "verhaltenskreativem" Kind vorschnell Verdacht auf ADHS attestiert wird, und irgendein Arzt, der das unterschreibt findet sich immer.

    Kommentar von kikkerl kikkerlkikkerl

    AD(H)S ist sehr oft eine ausrede, manchmal sogar eine fatale. genau wie auch LRS. Habs leider zu sehr auf eigener haut erlebt........

    Kommentar von Rita52 Rita52Rita52

    Kikkerl-super!

  • 1
    Antwort von sun800 sun800

    Deinen ersten Teil möchte und kann ich nicht bestätigen, ADHS tretet in vielen Familien auf.

  • 0
    Antwort von kathtrin71 kathtrin71

    Mal ganz ehrlich, warum werden wohl in der heutigen Zeit 10mal mehr Kinder zum Arzt geschleppt, nur weil sie etwas zappelig und unaufmerksam sind? Liegt es vielleicht daran, das die Eltern keine Nerven mehr für Ihre Kinder haben?! Da werden sie schon von kleinauf vor der Glotze geparkt, bei jedem kleinen Fehlverhalten gleich angeschrien usw, usw. Ganz zu schweigen von dem Desinteresse mancher Eltern sich intensiv mit Ihren Kindern zu beschäftigen. Und die Ärzte und Pharmaindustrie will ja auch noch was verdienen! Mit mehr Zuneigung,Interesse und Geduld ist schon manch kleiner Zappelphillip ruhiger und ausgeglichener geworden.

  • 0
    Antwort von Mammilein Mammilein

    ADHS ist nicht nur zappelig. Diese Übersetzung ist viel zu einfach. Viele dieser Kinder können sich nicht an Regeln halten. Man spricht hier von oppositionellem Verhalten. Sie testen, egal wie konsequent der andere ist, immer ihre Grenzen aus - ständig! Daher sind dies, neben den Borderlinern, meist die schlimmsten Kinder. Das hat nichts mit Erziehung zu tun. Die Eltern solcher Kinder müssen lernen darauf richtig zu reagieren. Doch dies ist nicht leicht! Außerdem ist das ganze oft erblich bedingt; wer selbst chaotisch ist, kann den Kindern keine Ordnung vermitteln. Unsere heutige Gesellschaft macht es den Eltern auch schwerer.

  • 0
    Antwort von Mathias2610 Mathias2610

    Hallo Zu den unteren Schichten, Ansichtssache. Ich kenne Diplompädagogen, einen Psychologen, mehrere Ärzte deren Kinder es haben. Auch Ärzte und Pädagogen die ADS haben. Wissenschaftler wie Einstein zum Beispiel könnten laut den Geschichten auch zu den ADS-Lern gehören auch wenn da nie eine Diagnose gelaufen sein wird. Die Wissenschaft ist mitlerweile ao weit das es übrigens nicht nur den Nachweis über die bekannten Fragebogen gibt sondern auch ganz bestimmte Hirnbereiche unterschiedlich arbeiten, überaktiver sind oder auch weniger Aktiv als beim normalen.

    Im Tierreich würde ein Wissenschaftler eventuell schon davon sprechend das es sich um eine Evolutionäre Veränderung handelt weil auch Genetische Komponenten mit vorhanden sind die in bestimmten Richtungen anders sind. Ausserdem ist eine vollkommene Genetische Vererbung relativ sicher nachgewisen.

    Mutter ADS oder ADHS, 70% der Kinder auch

    Vater ADS oder ADHS, 30% der Kinder auch

    Beide Elternteile ADS oder ADHS, über 90% der Kinder auch ADS oder ADHS

    Die Zahlen sind dabei gerundet angegeben in der Untersuchung genauer. Die Untersuchung ist über 10 Jahre her und war in der USA. Von einer ähnlichen Untersuchung auf rein genetischem wege weis ich das selbige im Moment läuft. Ergebnisse sind aber mit der heutigen Technik erst in 3 Jahren zu erwarten. Gruß Mathias

    PS:

    Ja es werden in der Heutigen Zeit voreilig einige Diagnosen gestellt, ja, das betrifft vorrangig Familien der unteren Bildungsschichten Nein, die Eltern sind nicht Schuld daran das den Kindern dann ADS angedichtet wird sondern zum Teil die Krankenkassen weil selbige in einigen nötigen untersuchungen nur unter Druck einwilligen

  • 0
    Antwort von sternchenausdd sternchenausdd

    adhs ist eine sehr ernstzunehmende krankheit, die in jeder bevölkerungsschicht auftreten kann, aber adhs gibt es nicht so oft, wie es in der heutigen zeit diagnostiziert wird. in ca. 80% der fälle, sind es fehldiagnosen und die kinder sind verhaltensauffällig durch familiere probleme und probleme im umfeld. ich nenne das bds=beschäftigungsdefizitsyndrom, weil sich viele kinder anschaffen und sich dann nicht drum kümmern und sie vorm fernseher parken und ihnen auch sonst keine aufmerksamkeit schenken.

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    Antwort von Gockeline Gockeline

    Danke für diese Frage. Es ist mein Gebiet. Ich war auf Fortbildung bei einer Kinderpsychologin die diese Frage auch gestellt hat. Auffällig sei,dass Kinder heute weniger erzogen werden.Eltern hilflos in Erziehungsfragen seien.Heute gebären die Frauen ihre Kinder und denken, alles übrige macht der Staat für sie.Mütter wollen sich nicht mehr mit ihren Kinder auseinander setzen.Eltern versagen ihre Pflicht, ihr Kind zu erziehen, damit es lebenstüchtig wird.Die Kinder werden überschüttet mit Firlefanz als Ersatzbefriedigung für alles.Der Hauptsatz kommt immer:ich will meinen Kinder was bieten.Nur Erziehung und Bildung bekommen sie nicht mehr.Sie bekommen falsche Ernährung wo der Körper so auffällig reagiert.Meist würde schon die Mütter mit all den Symptomen erscheinen und auf ihre Kinder übertragen.Vielen würde ein Sportprogramm samt Erziehung mehr verhelfen als Medikamente.Eltern glauben nur an Chemie und Erziehung von anderen. Nun rufen alle immer nach mehr Geld und Einrichtungen.Erziehung kostet kein Geld nur Wissen.Der Staat weiß schon lange, dass die Eltern nicht mehr ihrer Pflicht nachkommen.Der Staat kann dies nicht auffangen,er macht leider nichts.Er mahnt es nur an über die Medien.Uns kostet jedes Fehlverhalten eines Bürgers Unsummen!Hier wird Geld vergeudet das nichts bringt.Wer traut sich schon den Eltern die nackte Wahrheit ins Gesicht zu sagen???

    Kommentar von soust soustsoust

    Die Unfähigkeit und der Unwille von Eltern, ihre Kinder zu erziehen und diese Funktionsstörung der Neurotransmitter bei der Übertragung von Botenstoffen haben genuin erstmal gar nichts miteinander zu tun. Du scheinst Dich mit dem ersteren Phänomen deutlich häufiger beschäftigt zu haben als mit dem letzteren. Und für Chemie bin ich auch nicht, und unser Kind bekommt auch keine Tabletten. Es hat aber ADHS und ich denke, ich bin darüber ein Gutteil mehr informiert als Du.

    Kommentar von charmpagner charmpagnercharmpagner

    @soust: Leider wird in der Medizin gern Ursache und Wirkung verwechselt. Eine "Funktionsstörung der Neurotransmitter" wird diagnostiziert - aber wer sagt denn, dass es die Ursache ist?! Wenn du im Stress bist, lassen sich eine Reihe von abweichenden Körperfunktionen feststellen - allerdings als Reaktion auf den Stress, nicht als Ursache dafür!

    Kommentar von ErsterSchnee ErsterSchneeErsterSchnee

    Also ich kenne mehrere AS(H)S-Kinder - und erstaunlicherweise haben sie alle Geschwister - und die sind vollkommen "normal" (wenn ich das jetzt mal so ketzerisch umschreiben darf).

    Glaubt irgendjemand tatsächlich, daß Eltern nur bei der Erziehung von einem Kind versagen - und es bei den anderen richtig machen?

    Kommentar von Wetterhexchen WetterhexchenWetterhexchen

    @ Erster Schnee: Gutes Argument! - Schade, dass hier so viele Blinde von der Sonne reden.

    Kommentar von charmpagner charmpagnercharmpagner

    @ErsterSchnee: Erstaunlicherweise sind auch nicht alle (Geschwister-)Kinder gleich. Genau das ist das Problem, nämlich die Fähigkeit zu erkennen, was das jeweilige Kind tatsächlich braucht. Ein Laissez-faire-Stil mag für das eine Kind genau richtig sein, für das andere Kind ist es eine Katastrophe, weil es extrem viel Struktur und Halt braucht. Was Eltern als sehr "einengend" empfinden könnten... Dei Argument ist daher kein Gegenbeweis für die Antwort von Gockeline. Bei solchen extremen Verhaltensauffälligkeiten sind es natürlich immer viele Ursachen, die zusammenwirken, daher kann auch keine pauschalisierende Antwort gegeben werden. Allerdings wird heute sehr vorschnell die Diagnose ADHS gestellt...

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    Antwort von crossh crossh

    ja das kann schon sein

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