DeepBlueSea am 11.02.2009 um 12:35 Uhr
Ich habe den begründeten Verdacht, daß meine Bekannte Drogen nimmt. Sie hat ein Baby, und ich mache mir Sorgen. An wenn kann man sich da wenden?

Hast du mal mit ihr gesprochen? Wie steht sie denn dazu?
Schonmal mit ihr darüber offen und ehrlich ohne Blatt vor dem Mund gesprochen?
Wenn da nix bei rumkommt, geh zum Jugendamt. Um was für Drogen handelt es sich denn? Harte Sachen wie Heroin oder "nur" gelegentliches Kiffen?

Wende dich umgehend an die Drogenberatung bevor wirklich etwas schlimmeres passiert .Adresse findest du ganz sicher im Netz

an die polizei und an das jaugenamt aber als erstes an sie selber !

am besten deine bekannte erstmal selbst drauf ansprechen

Sprich erst einmal mit ihr. Gibt sie es zu und ist uneinsichtig gehe zum Jugendamt.

sprich zuerst mit Ihr,sollte sich dein Verdacht bestätigen,dann rede ihr zu das zu unterlassen ,wenn garnichts geht dann wirst du wohl Kontakt zu entsprechenden Behörden suchen müssen..aber als aller letzte Lösung,wenn man das überhaupt so nennen kann...

Hast Du sie selbst schon einmal damit konfrontiert? Meine Schwester war jahrelang Heroinabhängig. Irgendwann machte sie Therapie und war clean. Dann bekam sie meine Nichte und alles schien in Ordnung bis die Kleine vier war. Da hatte meine Schwester einen Rückfall und ich machte mir große Sorgen. Ich habe sie damit konfrontiert, aber vorsichtig. Ich habe ihr keine Vorwürfe gemacht, sondern ihr erläutert, warum ich mir Gedanken mache. Wenn alles reden nichts nützt, würde ich persönlich ihre Familie um Rat bitten. Gibt es keine, dann die Drogenberatung einschalten. Die haben mir damals auch weitergeholfen und mir Ratschläge gegeben.
DH, sicher die nützlichste antwort, da von jemandem, der die erfahrung so ähnlich selbst gemacht hat!
also wenn es "nur" gelegentliches kiffen ist, würde ich sie nur unauffällig im auge behalten, das ist zwar auch beschissen genug, besonders, wenn man die verantwortung für ein kind hat, aber das machen leider mehr leute (auch mit kindern) als man so meint. wenn es aber harte drogen sind, würde ich mit ihr reden und sie schonmal wissen lassen, dass du das jugendamt in kenntnis setzt, wenn sie das nicht bleiben lässt. die kinder sollten immer vorgehen!
also ich finde das ist schon sehr lächerlich, sich darüber Gedanken zu machen seine Schwiegertochter beim Jugendamt oder Polizei "anzuschwärzrn". wer das macht zerstört seine komplette Familie!! d.h. keine Basis mehr für vertrauen, Wut bís hin zu hass werden die folge sein!!! und wer kifft begeht auch keine Straftat!!!
Problematisch wirds nur wenn sie ihrer Erziehungspflicht nicht mehr nachkommen kann aufgrund ihres Hohen(=täglichem) Konsums!
Denkt bitte erst bevor ihr jemandem ratet "seine" privaten Probleme,(die ihn in diesem Fall sehr wenig angehen weil er nicht der VATER ist sondern nur der Opa des Kindes ist)einer BEHÖRDE(egal welche) mitzuteilen!!!
Sie streitet es ab. Aber es gibt genug Anzeichen, wo ich meine: Sie nimmt welche.
da kannste dich nur abwenden oder was ich besser finde, ihr Vertrauen gewinnen, denn nur in einem Vertrauensverhältnis ist eine Veränderung bzw. Hilfe möglich.
Welche Anzeichen gibt es denn?
Ich wollte es nicht öffentlich machen, aber die Bekannte ist meine Schwiegertochter ;-(((( Ich mach mir höllische Sorgen um den "Kleinen", und weiß nicht, was ich machen soll. Da sie schon früher Drogen genommen hat (ist bewiesen!) sehe ich es an ihrem Verhalten und manchm,al auch an ihren Augen.
oh verdammt... das macht es ja noch schwerer! :/ doofe situation. und wenn du mit deinem sohn mal redest. sind die beiden noch zusammen? ich würde mich wohl auch an eine drogenberatungsstelle wenden. auf jeden fall ist hier viel fingerspitzengefühl und diplomatie gefragt! sonst meint sie noch, du willst dich in ihre erziehung einmischen oder ihr "ans bein pinkeln"...
Eben;-(( Habe schon mit ihm drüber geredet. Aber auch er kommt nicht weiter. Man ist so hilflos, und auf der anderen Seite so wütend, weil man nicht weiß, was man machen soll und kann.
Hast du denn mal mit deinem Sohn gesprochen? Wie sieht er das?
Also ich bin trotzdem für ein offenes Gespräch, Sucht ist eine Krankheit und keine Böswilligkeit. Sichert ihr Unterstützung zu, bitte keine Alleingänge zum Jugendamt. Das schadet meiner Erfahrung nach mehr als es nutzt. Damit Du mit Deinen Gefühlen zurecht kommst (Hilflosigkeit, Wut...) solltest Du eine Angehörigengruppe besuchen.